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Corona-Unterstützung: Danke!: Landkreis Emmendingen

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Danke für die Unterstützung in Corona-Zeiten

Im Zuge der Coronapandemie haben mehrere große Firmen im Landkreis Emmendingen, aber auch kleinere Unternehmen und Privatpersonen verschiedene Einrichtungen des Landratsamtes, des Landkreises und vor allem das Zentrale Ressourcenmanagement, das beim Amt für Brand- und Katastrophenschutz angesiedelt ist, mit allerlei Spenden unterstützt. Ob Schutzmasken, Alkohol für die Herstellung von eigenem Desinfektionsmittel, kleine Aufmerksamkeiten, finanzielle Spenden für Schutzausrüstung oder Sachspenden - hier möchten wir Danke sagen. Danke für die Unterstützung und Solidarität in den Corona-Zeiten.

 

Danke für Ihre Spende - Ein Überblick

Firma SICK aus Waldkirch
24.000 chirurgische Gesichtsschutzmasken und 2 Beatmungsgeräte an medizinische, pflegerische und soziale Einrichtungen im Landkreis Emmendingen gespendet. 16.000 Masken von den 24.000 gingen an das zentrale Ressourcenmanagement im Landkreis Emmendingen und wurden weiterverteilt.

Ideen aus Fruchtgummi aus Bahlingen
Handschuhe, Hygienereiniger, Sprühdesinfektion und alkoholische Händedesinfektion

Herr Mick aus Teningen-Nimburg
80% Alkohol

Firma Massong aus Teningen
FFP3-Schutzmasken

The Line
selbstgenähter Mundschutz

Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau
2.500 Euro an das DRK

Firma Beck  - Zelte - Eventausstattung -  Getränke aus Reute
logistische Unterstützung. Dem DRK Anhänger mit Hebebühne kostenfrei zur Verfügung gestellt

Firma Coherent aus Freiburg
diverse Schutzausrüstung; Mundschutz einfach, FFP3-Masken, Tychem Overalls, Tychem Kittel, Tyvek Overall, Überschuhe, Reinraumoverall, Reinraumhauben, Handschuhe

Sheng Wang
OP-Mundschutze

Volksbank Breisgau Nord
10.000 Euro an das Kreiskrankenhaus Emmendingen

GHSE Emmendingen
200 Gesichtschutzschirme für das Personal des Kreiskrankenhauses Emmendingen

Initiative z´ämmedinge
30 selbstgenähte Gesichtschutzmasken für die Familienberatungsstelle Emmendingen. Diese können sowohl Beraterinnen und Berater als auch Klientinnen und Klienten nutzen.

Firma Fischer - Fischer Group aus Denzlingen
diverse Spenden im Zusammenhang mit Schutzausrüstung (Schutzanzüge, Schutzkittel, Schutzärmel und Atemschutzmasken sowie Schuhüberzieher). Des Weiteren tatkräftige Unterstützung bei der Beschaffung von Chemikalien zur Herstellung von Desinfektionsmittel.

Modehaus Fuchs aus Endingen
Hosenbundband für Schutzvisiere

Metzgerei Brand aus Kenzingen
300 Würste an die Mitarbeitenden des Kreisseniorenzentrums St. Maximilian Kolbe in Kenzingen für ihren Einsatz

Lions Club Emmendingen
10.000 Mund-Nasen-Schutze beim zentralen Ressourcenmanagement des Landkreises gekauft, die an die Senioren- und Pflegeheime im Landkreis gespendet wurden. Des Weiteren hat der Lions-Club 350 FFP2-Masken aus Geldern und/oder Quellen von Lions Deutschland und/oder Lions International beschafft und pro Einrichtung 20 Masken gespendet. Pro Einrichtung spendete der Lions Club zudem jeweils drei Tablets, damit die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Angehörigen in Kontakt bleiben können.

Denzlinger Bürgerinnen und Bürger
Mit einer Blumenaktion sammelten Denzliger Bürgerinnen und Bürger rund 700 Euro. Diese ging als Spende an das Reinigungsteam des Kreiskrankenhauses.

Holger Widmann und Klaus Stein
Mobile Desinfektionsspender für das Landratsamt, die beruflichen Schulen und weiteren Einrichtungen

     

30 Desinfketionsspender für das Landratsamt

Holger Widmann vom Beruflichen Schulzentrum in Waldkirch entwickelte mobile Desinfektionsspender. In Zusammenarbeit mit Klaus Stein, Leiter der am Kreisberufschulzentrum angegliederten Metallfachschule, wurden die notwendigen Ständer konstruiert und gebaut. 30 Spender sind in den verschiedenen Dieststellen und Gebäuden des Landratsamtes im Einsatz.

Spende für Reinigungsteam im Kreiskrankenhaus

Die Mitarbeitenden des Reinigungs-Teams im Kreiskrankenhaus Emmendingen freuen sich über eine ganz besondere Spende aus Denzlingen: Engagierte Bürgerinnen und Bürger sammelten für sie mit einer tollen Blumenaktion rund 700 Euro. Mit diesem „Denzlinger Drückerle“ nutzten 170 Denzlinger Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, in kontaktarmen Zeiten einen Blumengruß im Ort zu versenden.

Die Idee dazu kam von Claudia und Tobias Engelmann sowie Andreas Schuler.

Die Freunde brachten in der Osterzeit die Blumengrüße als blumige Umarmung zu den Beschenkten. „Viele wollten was machen und die Idee von Denzlingern für Denzlinger kam richtig gut an“, berichtet Claudia Engelmann, die mit ihrem Blumengeschäft Blumen Bläsi quasi an der Quelle für farbenfrohe Überraschungen sitzt. Im Kreiskrankenhaus freut sich nun das 50-köpfige Team der Service-GmbH auf ein kulinarisches Team-Treffen.

Ina Weis, Betriebsleiterin Service GmbH und Elisabeth Vario, Geschäftsführerin Service GmbH, nahmen die Spende stellvertretend entgegen. „Wir freuen uns sehr, dass auch an die Mitarbeitenden im Reinigungsservice gedacht wird“, betonten Ina Weis und Elisabeth Vario: „Hier im Kreiskrankenhaus arbeiten wir Hand in Hand in allen Bereichen und freuen uns sehr über die vielfältige Wertschätzung der Arbeit.“

Lions Club Emmendingen kauft 10.000 Masken und spendet an Senioren- und Pflegeheime im Landkreis

10.000 Mund-Nasen-Schutze hat der Lions Club Emmendingen beim zentralen Ressourcenmanagement des Landkreises gekauft, die an die Senioren- und Pflegeheime im Landkreis gespendet wurden. Des Weiteren hat der Lions-Club 350 FFP2-Masken aus Geldern und/oder Quellen von Lions Deutschland und/oder Lions International beschafft und pro Einrichtung 20 Masken gespendet. Pro Senioren- oder Pflegeheim spendete der Lions Club zudem jeweils drei Tablets, damit die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Angehörigen in Zeiten der Kontaktbeschränkung trotzdem gut und mit Abstand in Kontakt bleiben können.

Metzgerei Brand spendet Würstchen an das Kreisseniorenzentrum

Über eine Spende der Metzgerei Brand aus Kenzingen konnten sich die Mitarbeitenden des Kreisseniorenzentrums St. Maximilian Kolbe in Kenzingen freuen. 300 Würste abgepackt in Zweierpäckchen - also insgesamt 150 Packungen - wurden vom Juniorchef an Heimleiter Achim Ettwein übergeben. Gespendet wurden sie als Dank für den Einsatz, den die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den letzten Wochen geleistet haben. Dementsprechend zierte jede Verpackung auch die Aufschrift "Vielen Dank! Für Ihren Einsatz".

Volksbank spendet 10.000 Euro an Kreiskrankenhaus

Finanzielle Entlastung in der Corona-Krise brachte die Volksbank Breisgau-Nord dem Kreiskrankenhaus Emmendingen am Montag, 20. April 2020.  Landrat Hanno Hurth, die Geschäftsführerin des Kreiskrankenhauses, Elisabeth Vario und der Vorsitzende des Fördervereins des Kreiskrankenhauses Emmendingen, Karl Heinz Beck, konnten sich über eine Spende in Höhe von 10.000 Euro freuen. Überreicht wurde der Spendenscheck von Karl-Heinz Dreher, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Breisgau Nord.

Damit hat die Volksbank Breisgau Nord allen Krankenhäusern im Landkreis als Zeichen der Solidarität und als Unterstützung in Corona-Zeiten jeweils 10.000 Euro gespendet. Vergangene Woche erhielten die beiden BDH-Kliniken in Elzach und Waldkirch bereits ihre Spendenschecks überreicht.

20.04.2020

Initiative z´Ämmedinge schenkt Familienberatungsstelle 30 selbstgenähte Masken

Die Emmendinger Initiative z´Ämmedinge hat der Familienberatungsstelle des Landkreises 30 selbstgenähte Schutzmasken geschenkt, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Klientinnen und Klienten für die Beratungsgespräche nutzen können.

SICK spendet 24.000 Masken und 2 Beatmungsgeräte

Die SICK AG in Waldkirch hat in den vergangenen Wochen rund 24.000 chirurgische Masken an medizinische, pflegerische und soziale Einrichtungen im Landkreis Emmendingen gespendet. Die Spende der Mundschutz-Masken ist konkret an die BDH Klinik Waldkirch, das Kreiskrankenhaus Emmendingen, das Deutsche Rote Kreuz Emmendingen, das Amt für Brand- und Katastrophenschutz, Helfende Hände Waldkirch sowie das Pflegeheim St. Nikolai Waldkirch gegangen. Darüber hinaus unterstützt und berät die SICK AG medizinische und soziale Einrichtungen des Landkreises Emmendingen bei der Beschaffung von Schutzmaterial und vermittelt internationale Beschaffungsquellen, so etwa für FFP2- und FFP3-Schutzmasken.

Zudem hat die SICK AG die Lieferung zweier Beatmungsgeräte beauftragt, die ebenfalls an die BDH Klinik Waldkirch gespendet werden. Aufgrund der hohen Auslastung des beauftragten Medizingeräteherstellers ist der Liefertermin der Bestellung noch offen.

16.000 der insgesamt 24.000 chirurgischen Masken wurden an das Zentrale Ressourcenmanagement des Landkreises Emmendingen geliefert. Landrat Hanno Hurth dankt der Firma SICK für ihre schnelle und großzügige Spende. „Aufgrund ihrer weltweiten Kontakte und Verbindungen ist die Firma Sick eine wertvolle Hilfe für die regionalen Einrichtungen im Landkreis Emmendingen im Kampf gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus“.

Die Unterstützung seitens der SICK AG für den Landkreis Emmendingen wird von Dr. Martin Krämer, Vorstandsmitglied der SICK AG und verantwortlich für Personal, Recht und Compliance, koordiniert. Die SICK AG ist ein weltweit agierender Hersteller von Sensoren für die Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation. Die Firma beschäftigt an fünf Standorten im Landkreis Emmendingen (Waldkirch, Buchholz, Denzlingen, Reute und Sexau) rund 4.100 Arbeitnehmer und ist damit der größte Arbeitgeber im Kreis.

15.04.2020

GHSE produziert 200 Schutzschirme für Personal des Kreiskrankenhauses

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen: Dass dazu auch die Zusammenarbeit gehört, zeigt ein Projekt des Kreiskrankenhaus Emmendingen mit den Gewerblich- und Hauswirtschaftlich-Sozialpflegerischen Schulen Emmendingen (GHSE). Das Kreiskrankenhaus hat seit Ende März selbstentwickelte Gesichtsschutzschirme im Einsatz. 

Innerhalb einer Woche tüftelten der Leiter der (GHSE), Thomas Kruse, und Detlev Horst, Leiter der Anästhesie-Pflege im Kreiskrankenhaus an einer einfachen, kostengünstigen und desinfizierbaren Lösung, um Mitarbeiter im Kreiskrankenhaus, die Aerosolen ausgesetzt sind, zusätzlich zu schützen. Zwar ersetzt der Gesichtsschutzschirm nicht die medizinisch erforderliche persönliche Schutzausrüstung, bestehend aus Schutzbrille sowie Mund-und-Nasenschutz. Die Konstruktion aus Plexiglas-Folie bietet dem medizinischen Personal jedoch in Zeiten von drohender Materialknappheit eine Möglichkeit für zusätzlichen Abstand zu infizierten Patienten.

„Wir freuen uns, wenn wir helfen können“, so Thomas Kruse. Gemeinsam mit mehreren technischen Lehrern sei es in den Werkstätten der GSHE gelungen, schnell und viel zu produzieren. Auch Abiturienten hätten sich hier, unter Einhaltung der Abstandsregeln, eingebracht. Die schnelle Umsetzung wurde unter anderem durch die Reservierung von 220 qm Plexiglas-Folie durch Torsten Oertel von Obi möglich gemacht.

Im Laufe der Woche wechselten bereits zehn reguläre Arbeitsschutz-Masken aus dem Schulwerkstattbestand ins Krankenhaus.

Detlev Horst, Leiter der Anästhesie-Pflege und Initiator des Projekts, zeigt sich begeistert: „Ich hatte mir gewünscht, dass es für jede Intensiv-, Anästhesie- und Isolierkraft auf Station so etwas gibt“. Der Tipp für den Gesichtsschutzschirm kam übers Internet. Dass die Umsetzung nun so schnell und unbürokratisch gelungen ist, freut mich sehr“.

Bei der Übergabe am Samstag wurden rund 200 Gesichtsschutzschirme für die Kräfte des Kreiskrankenhauses übergeben. Diese werden nun auf den Stationen ausgegeben.

„Wir sind stolz darauf, wie sich unsere Mitarbeiter engagieren“, so Pflegedirektor Thomas Walter, „das ist keine Selbstverständlichkeit und zeigt, wie eng und gut wir hier im Krankenhaus für unsere Patienten zusammenarbeiten“.

30.03.2020