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Maßnahmen & Verordnungen: Landkreis Emmendingen

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Das gilt derzeit im Landkreis Emmendingen

Seit dem 4. Dezember 2021, gilt die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg (siehe rechts die Corona-Regeln auf einen Blick).

Seit dem 24. November 2021 gilt aufgrund der Hospitalisierungsinzidenz von über 450 Personen in Baden-Württemberg die Alarmstufe II.

Mit der neuen Corona-Verordnung soll weiterhin die Pandemie des Virus SARS-CoV-2 bekämpft und zudem verhindert werden, dass es zu einer Überlastung des Gesundheitssystems durch COVID-19-Erkrankungen kommt. Die neuen Regelungen gelten einheitlich in ganz Baden-Württemberg.

Indikator für die vier Stufen (Basisstufe, Warnstufe, Alarmstufe Und Alarmstufe II) ist die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz – also wie viele Menschen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden – und die Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten (AIB). Dabei gelten die vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlichten Zahlen.

Die Regelungen der Warn- bzw. Alarmstufen werden aufgehoben, wenn die maßgeblichen Werte – also 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz oder AIB – an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter dem Schwellenwert der jeweiligen Stufe liegen. 

Was bedeuten die Abkürzungen?

3G: Geimpft, genesen oder getestet (mit max. 24 Stunden altem Schnelltest oder max. 48 Stunden altem PCR-Test)

2G: Geimpft oder genesen

2G: Geimpft oder genesen plus zusätzlich einem negeativen max. 24. Stunden alten Schnelltest

Das sind die neuen Regeln der Alarmstufe II im Überblick

  •          In Alarmstufe II gilt 2G plus künftig bei Veranstaltungen, auf Weihnachtsmärkten, bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, in Prostitutionsstätten und Diskotheken. Das heißt, der Zugang ist nur für Geimpfte oder Genesene gestattet, die zusätzlich einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen können. Aufgrund der damit verbundenen Herausforderungen für die Veranstaltungsbranche wegen bereits verkaufter Tickets, werden Verstöße in der ersten Woche noch nicht verfolgt
  •          Außerdem gelten zusätzlich in Stadt- und Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 500 Ausgangsbeschränkungen für Nichtgeimpfte und Nichtgenesene von 21 bis 5 Uhr (Ausnahme bei Vorliegen triftiger Gründe, u. a. Berufsausübung, Besuch von Ehegatten oder Lebenspartnern und Spazierengehen / körperliche Bewegung allein im Freien). Im Einzelhandel gilt in diesem Fall grundsätzlich 2G (Ausnahme: Grundversorgung).
  •          Für Friseurdienstleistungen gilt in beiden Alarmstufen eine 3G-Pflicht mit PCR-Tests.
  •          Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte werden ab der Alarmstufe auf 50 Prozent der Kapazität begrenzt.
  •          In Hotels gilt für touristische Übernachtungen bereits ab der Alarmstufe 2G, bei geschäftlichen Übernachtungen 3G.
  •          In Bus und Bahn sowie im Flugzeug gilt auf Grund bundesrechtlicher Vorgaben generell 3G.
  •          Veranstalter müssen Test-, Impf- und Genesenennachweise grundsätzlich mit digitalen Anwendungen (z. B. der CovPassCheck-App) kontrollieren und den Namen anhand von Ausweisdokumenten überprüfen. Damit ist der Zutritt allein mit dem gelben Impfpass nicht mehr möglich, es muss der QR-Code per App oder in Papierform mitgeführt werden.
  •          Ausnahmen für Schülerinnen und Schüler gelten nicht in Diskotheken – auch sie müssen 2G-Nachweise vorlegen, in der Alarmstufe II gilt 2G plus.
  •          Volljährige Schülerinnen und Schüler können nicht mehr den Schülerausweis vorlegen, um Zutritt zu erhalten. Für sie gelten die gewöhnlichen 2G- bzw. 3G-Zutrittsregelungen.
  •          Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 17 Jahren können noch voraussichtlich bis kurz nach dem Weihnachtsfest Zutritt mit dem Schülerausweis erhalten.

Was gilt in der Alarmstufe?

Die Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge bei 12,0 oder darüber liegt oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen 390 erreicht oder überschreitet. 

In der Alarmstufe gelten abgesehen von den oben genannten Ausnahmen in vielen Bereichen für nicht geimpfte oder genesene Personen in einigen Bereichen ein Teilnahme- und Zutrittsverbot (2G).

In der Alarmstufe gibt es zudem Kontaktbeschränkungen für nicht geimpfte und genesene Personen. Ein Haushalt darf sich nur mit einer weiteren Person treffen. Ausgenommen von der Personenzahl sind genesene und geimpfte Personen, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die es keine allgemeine Impfempfehlung der STIKO gibt – dazu zählen auch Schwangere und Stillende, da es sie erst seit dem 10. September 2021 eine Impfempfehlung der STIKO gibt. Paare die nicht zusammen leben gelten als ein Haushalt. In der Schule gilt wieder Maskenpflicht, auch am Platz.

Was gilt in der Warnstufe?

Die Warnstufe wird ausgerufen, wenn die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge bei 8,0 oder darüber liegt oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen 250 erreicht oder überschreitet.

In der Warnstufe gelten abgesehen von den oben genannten Ausnahmen in vielen Bereichen für nicht geimpfte oder genesene Personen bei 3G eine PCR-Testpflicht.

In der Warnstufe gibt es zudem Kontaktbeschränkungen für nicht geimpfte und genesene Personen. Ein Haushalt darf sich mit fünf weiteren Personen treffen. Ausgenommen von der Personenzahl sind genesene und geimpfte Personen, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die es keine allgemeine Impfempfehlung der STIKO gibt – dazu zählen auch Schwangere und Stillende, da es sie erst seit dem 10. September 2021 eine Impfempfehlung der STIKO gibt. Paare die nicht zusammen leben gelten als ein Haushalt.

Was gilt in der Basisstufe?

Die Basisstufe gilt, wenn die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge unter 8,0 liegt oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg unter 250.

Die Basisstufe beinhaltet 3G, Maskenpflicht (tragen einer medizinischen Maske) beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr.

Veranstalter oder Betreiber von Einrichtungen und Restaurants können entscheiden, nur Geimpfte und Genesene in ihre Räumlichkeiten zu lassen, anstatt auch negativ Getesteten den Eintritt zu gewähren.

Aktuelle Corona-Verordnung Absonderung

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration hat am 14. September 2021 die Corona-Verordnung Absonderung überarbeitet.

Die neue Verordnung beinhaltet einige Änderungen. In den Schulen werden beim Auftreten eines Corona-Falls grundsätzlich alle Mitschülerinnen und Mitschüler an fünf folgenden Schultagen getestet – an allen Schularten, auch den Grundschulen. Hierdurch wird eine schnellere Erkennung von möglichen Folgeinfektionen gewährleistet.

Die Dauer der Quarantäne von haushaltsangehörigen Personen und engen Kontaktpersonen wird generell auf zehn Tage verkürzt. Enge Kontaktpersonen können sich bereits ab dem fünften Tag mittels eines negativen PCR-Tests oder ab dem siebten Tag mittels eines negativen Antigen-Schnelltests aus der Quarantäne freitesten. Die Absonderung gilt mit Vorliegen des negativen Testergebnisses als beendet. Die Testergebnisse müssen den zuständigen Behörden nicht vorgelegt, aber innerhalb der zehn Tage bei Kontrollen vorgewiesen werden können. Der Amtschef des Gesundheitsministeriums stellt klar: „Wer sich freigetestet hat, muss damit rechnen, dass er bei einer Kontrolle auch beweisen muss, dass er früher aus der Absonderung durfte.“

Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung

Auf der Seite des Landes Baden-Württemberg werden die am häufigsten gestellten Fragen beantwortet:

Zur Übersicht

Aktuelles zu Corona im Land und Landkreis

Allgemeinverfügung (PDF-Datei) zur Testpflicht in Kindertageseinrichtungen seit dem 1. Oktober 2021 im Landkreis Emmendingen(PDF-Datei)

Das Land Baden-Württemberg hat auf seiner Website eine Übersicht aller Corona-Verordnungen

Überblick über die Änderungen und weiteren Maßnahmen auf den Seiten der Landesregierung.

Antworten auf Fragen rund um die Impfzentren und das Impfen der Landesregierung.

Antworten auf Fragen zur Coronaverordnung (FAQs) der Landesregierung.

Fragen und Antworten zu Quarantäne und Isolation.

Corona-Verordnungen in Leichter Sprache

Das Sozialministerium Baden-Württemberg erklärt die aktuell geltenden Regeln der Corona-Verordnung unter dem nachfolgenden Link auch in Leichter Sprache

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/coronavo-in-leichter-sprache/