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Bundesweite Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien
Erstelldatum14.02.2025
Aktionstag auf dem Emmendinger Marktplatz am 20. Februar
Vom 26. bis 22. Februar 2025 findet die bundesweite Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien statt. Auf dem Emmendinger Marktplatz wird aus diesem Anlass am Donnerstag, 20. Februar 2025 von 14 bis 17 Uhr ein Aktionstag der Teilnehmenden des Projekts „Schulterschluss“ stattfinden (siehe Info weiter unten), um dort auf das Thema Kinder mit suchtkranken Eltern sowie Unterstützungsmöglichkeiten hinzuweisen. Es werden Flyer mit Informationen verteilt und es besteht die Möglichkeit, sich vor Ort auszutauschen und sich zu informieren. Für Kinder werden zudem Spiele aufgebaut sein.
In Baden-Württemberg sind laut dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration rund 150.000 Kinder unter 15 Jahren von dem Schicksal betroffen, dass ihre Eltern Suchtprobleme haben. Kinder suchtkranker Eltern sind hohen gesundheitlichen und psychosozialen Belastungen ausgesetzt. Sie sind die größte bekannte Risikogruppe für spätere Suchtstörungen. Sie weisen darüber hinaus oft auch andere psychische Störungen im Kinder- und Jugendalter als auch im späteren Erwachsenenalter auf.
Mit der COA-Aktionswoche sollen Kinder aus suchtbelasteten Familien eine Woche lang in den Fokus der Öffentlichkeit und der Medien gerückt und Menschen, die mit Kindern arbeiten sensibilisiert werden, um Kinder aus suchtbelasteten Familien zu erkennen.
Weitere Infos unter coa-aktionswoche.de
Info: Projekt „Schulterschluss“ im Landkreis
Der Landkreis Emmendingen hatte von 2013 bis 2015 als einer von 28 Landkreisen am Projekt „Schulterschluss“ des Ministeriums für Soziales und Integration teilgenommen, um Sucht- und Jugendhilfe näher zusammenzurücken und die Zusammenarbeit zu fördern. Seitdem besteht dieser Schulterschluss mit Beteiligung von Emma – Jugend- und Drogenberatung, dem Baden-Württembergische Landesverband für Prävention und Rehabilitation, dem Modellprojekt Maks und Anker – Arbeit mit Kindern von Suchtkranken, der kommunale Suchtbeauftragten im Landkreis, dem Kommunalen Soziale Dienst des Kreisjugendamtes und der Familienberatung und Frühe Hilfen des Kreisjugendamtes. Seit 2024 ist auch der Sozialdienst des ZfP im Schulterschluss vertreten. Es finden jährlich ein bis zwei Austauschtreffen statt, um die Kooperation zu stärken und über inhaltliche Themen, gesellschaftliche und politische Entwicklungen, Bedarfe und Angebote für betroffene Kinder und ihre Familien zu sprechen.






