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Baumschnitt von Streuobst, Heckenpflege und Entfernung von Wuchshüllen
Der Arbeitsschwerpunkt bei den Pflegetagen im Frühjahr liegt traditionell beim Gehölzschnitt von Streuobstbäumen – und so war es auch beim diesjährigen Landschaftspflegetag, der am vergangenen Samstag, 28. Februar 2026 in Sexau stattfand. Dazu eingeladen hatten der Landschaftserhaltungsverband Landkreis Emmendingen e.V., die Gemeinde Sexau und der Landkreis Emmendingen. Den Landschafspflegetag gibt es seit 2005, seitdem fand er bereits 16-mal in verschiedenen Kommunen im Landkreis statt, immer abwechselnd im Früh- oder Spätjahr.
Neben der rein körperlichen Arbeit, die dabei vollbracht wird, gehe es dabei auch darum, Solidarität mit den Landwirten und Landwirtinnen zu zeigen und ihnen dafür zu danken, dass sie diese Arbeit Tag für Tag erledigen, um die Landschaft zu erhalten und zu pflegen, betonte Landrat Hanno Hurth bei der Begrüßung in Sexau.
Baumschnitt, Heckenpflege und Aufastung
Nachdem auch Sexaus Bürgermeister Hendrik Mensch und Hans Page, der Geschäftsführer des Landschaftserhaltungsverbandes Kreis Emmendingen, alle Anwesenden begrüßt hatten, wurden die circa 90 Helferinnen und Helfer zu verschiedenen Arbeiten an fünf Standorten eingeteilt und mit Bussen dorthin gefahren. Auch aus dem Elsass waren wieder Helfer dabei. Neben dem Baumschnitt von Streuobst standen Heckenpflege und die Entfernung von Wuchshüllen und Aufastung im Sexauer Wald auf dem Programm.
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wurde auch in Sexau wieder ein Kinderprogramm angeboten, bei denen die jungen Teilnehmenden das Leben und Wirken auf Bauernhöfen spielerisch kennenlernen konnten. Die teilnehmenden 13 Kinder erledigten kleine landschaftspflegerische Maßnahmen wie Gebüsche und Ginster schneiden, es wurden Vogelhäuschen gebaut und bei einem Besuch bei Schäferin Franziska Rehm wurde ihnen gezeigt, wie man Schafsgarn mit einer Handspindel spinnt. Außerdem zeigte sie ihnen mit einer kleinen Ziegenherde, wie Landschaftspflege mit Weidetieren aussieht.
Bis ungefähr 16 Uhr wurde gearbeitet, im Anschluss erwartete die Helferinnen und Helfer dann als kleines Dankeschön für die getane Arbeit ein gemeinsames Essen im Sexauer Bürgerhaus.










