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Ab April Änderung der Kunststoffsammlung auf den Recyclinghöfen im Landkreis
Ab April ändern sich die Sammelkriterien für Kunststoffe auf den Recyclinghöfen des Landkreises Emmendingen. Wie in den Nachbarkreisen auch, werden ab diesem Zeitpunkt nur noch Gegenstände, welche aus Hartplastik bestehen, angenommen. Der Hauptgrund für diese Umstellung besteht darin, dass die Müllmenge in den Kunststoffcontainern reduziert werden soll, um somit das Recycling zu verbessern.
Unter dem Sammelbegriff “Kunststoff“ versteht man viele, sehr unterschiedliche Materialien, unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung mit den unterschiedlichsten Eigenschaften. Nicht alle Kunststoffe lassen sich recyceln. Nur bei einigen ist der Herstellungsprozess umkehrbar, so dass diese stofflich recycelt werden können, und nur diese sollten sinnvoller Weise auf dem Recyclinghof gesammelt werden.
Aus diesen Kunststoffen sind viele Haushaltswaren hergestellt wie Eimer, Schüsseln, Wannen, Kisten, Gießkannen, Regenfässer, Blumentöpfe, Gartenmöbel, Komposter aber auch Kinderspielzeug.
Eine ausführlichere Liste, was angenommen wird, gibt es auf unserer Internetseite unter dem Bereich Was wird auf den Recyclimnghöfen angenommen?
Was gehört wohin?
Kanister mit Gefahrstoffsymbolen, sowie Flaschen und Kanister, in denen Motorenöl enthalten war, werden auch restentleert nicht an den Recyclinghöfen angenommen. Diese können gebührenfrei bei der Schadstoffsammlung abgegeben werden.
Zahn- und Klobürsten gehören aus hygienischen Gründen in den Restmüll.
Darüber hinaus gibt es viele Gegenstände, die aus mehr als einem Material bestehen, sogenannte Verbundstoffe, auch diese gehören in den Rest- bzw. Sperrmüll
Beispiele für Verbundstoffe:
- Mit Holz (Skier, Gartentische mit Resopalplatten)
- mit Kartonage (Aktenordner, Taschen, Koffer)
- mit Schaumstoff (Taschen, Koffer, Skischuhe, Inlineskater, Motoradhelme)
- mit Gummi (Gartenschläuche)
- mit Styropor (Surfbrett, Fahrradhelme, Kindersitzschalen)
Saubere PE-Folien werden weiterhin auf allen Recyclinghöfen angenommen.
Gewebeplanen, Abdeck- oder Teichfolien sowie Kinderplanschbecken oder Teile vom Trampolin müssen hingegen ab April über den Rest- bzw. Sperrmüll entsorgt werden.
Noch Fragen?
Bei Fragen gerne an das Abfallberatungstelefon wenden: Telefonnummer: 07641/451 9700







