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Kreiskrankenhaus Emmendingen erhält 4,5 Millionen Euro Landesmittel für die Planung des Maßnahmenpakets 3

Foto: Katharina Schwitzer / Landratsamt Emmendingen
Erstelldatum20.07.2026
Land Baden-Württemberg stellt Weichen für nächste Ausbaustufe.

Große Freude am Kreiskrankenhaus Emmendingen: Am vergangenen Freitag überreichte Sozialminister Oliver Hildenbrand den symbolischen Scheck des Landes Baden-Württemberg für die Planungsrate des Maßnahmenpakets 3. Mit der Aufnahme in das Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 erhält das Kreiskrankenhaus 4,5 Millionen Euro Landesmittel für die Planung des nächsten großen Bauabschnitts.
Die symbolische Scheckübergabe fand im Kreiskrankenhaus Emmendingen statt. Die stellvertretende Geschäftsführerin Gela Sonnenschein und Landrat Hanno Hurth informierten Minister Hildenbrand und Regierungspräsident Carsten Gabbert über die geplanten Maßnahmen und die weitere Entwicklung des Klinikstandorts. Die Landesförderung bildet die Grundlage für die Leistungsphasen 1 bis 4 – von der Grundlagenermittlung über die Vor- und Entwurfsplanung bis hin zur Genehmigungsplanung – und ermöglicht damit die Vorbereitung des nächsten wichtigen Modernisierungsschritts.
„Mit der Aufnahme einer Planungsrate in Höhe von 4,5 Millionen Euro in das Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 setzen wir ein klares Zeichen für eine starke und zukunftsfähige Krankenhausversorgung im Landkreis Emmendingen. Das Kreiskrankenhaus Emmendingen leistet einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung der Menschen in der Region. Mit der Landesförderung schaffen wir die Grundlage dafür, dass Patientinnen und Patienten auch künftig unter modernen Bedingungen behandelt werden können“, sagt Oliver Hildenbrand, Minister für Soziales, Arbeit und Gesundheit des Landes Baden-Württemberg.
Das Maßnahmenpaket 3 umfasst die umfassende Modernisierung des bestehenden Bettenhauses. Geplant ist die Umwandlung der bisherigen Drei-Bett-Zimmer in moderne Ein- und Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Sanitäranlage. Damit werden sowohl der Komfort und die Privatsphäre der Patientinnen und Patienten als auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden nachhaltig verbessert. Es entsteht außerdem eine neue Endoskopie-Abteilung mit drei neuen Sälen und eine ambulante Operationsstruktur mit zwei neuen Operationssälen. Geplant sind weiterhin eine energetische Sanierung / vollumfängliche Fassadenrenovierung und weitere kleinere Maßnahmen zum Beispiel bei der Brandschutzertüchtigung.
„Die Landesförderung ist ein wichtiges Signal für den Krankenhausstandort Emmendingen. Mit der Planung des Maßnahmenpakets 3 wird die langfristige Weiterentwicklung des Kreiskrankenhauses konsequent fortgesetzt. Davon profitieren sowohl die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis als auch die Beschäftigten des Hauses“, betont Regierungspräsident Carsten Gabbert.
Auch Landrat Hanno Hurth, Vorsitzender des Krankenhausausschusses, begrüßt die Förderentscheidung: „Die Förderentscheidung des Landes ist eine hervorragende Nachricht für den Landkreis Emmendingen. Sie zeigt, dass das Kreiskrankenhaus als leistungsfähiger Gesundheitsversorger wahrgenommen und in seiner Entwicklung unterstützt wird. Nach den umfangreichen Investitionen der letzten Jahre ist die Modernisierung des Bettenhauses der konsequente nächste Schritt. Mein Dank gilt dem Land Baden-Württemberg für diese wichtige Unterstützung.“
Für Geschäftsführer Armin Müller ist die Förderzusage ein bedeutender Meilenstein: „Mit der Bewilligung der Planungsrate können wir die nächsten Schritte unseres Zukunftskonzepts angehen. Unser Ziel ist es, unseren Patientinnen und Patienten eine moderne, komfortable und hochwertige Versorgung zu bieten und gleichzeitig attraktive Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden zu schaffen. Die Förderzusage ist dafür ein entscheidender Meilenstein.“
Mit dem Maßnahmenpaket 3 setzt das Kreiskrankenhaus Emmendingen seinen langfristigen Modernisierungskurs konsequent fort. Bereits im Rahmen des Maßnahmenpakets 2 entstanden unter anderem fünf hochmoderne Operationssäle, ein neuer Haupteingang und weitere zentrale Funktionsbereiche. Eine moderne Zentrale Notaufnahme und eine Intermediate-Care-Station sind gerade in der Fertigstellung.
Die Förderung erfolgt im Rahmen des Jahreskrankenhausbauprogramms 2026 nach § 11 Absatz 2 des Landeskrankenhausgesetzes. Sie umfasst die Planungskosten der Leistungsphasen 1 bis 4. Die Förderung des Gesamtprojekts wird im weiteren Verfahren festgelegt.
Über das Kreiskrankenhaus Emmendingen
Das Kreiskrankenhaus Emmendingen ist das Gesundheitszentrum für seine Region und akademisches Lehrkrankenhaus der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Mit 740 Mitarbeitenden versorgt das Klinikum jährlich rund 11.000 stationäre und ca. 20.000 ambulante Patientinnen und Patienten verteilt auf über 260 Betten.






