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Autor: Pressestelle
Artikel vom 21.08.2018

15 Junior-Ranger schlafen unterm Freiämter Sternenhimmel

Die Jugendlichen, die vergangene Woche bei der „Junior-Ranger-Freizeit“ des Landratsamtes im Freiämter Wald dabei waren, mussten nicht lange überlegen: Das Beste war für sie das Übernachten im Freien. „Ich habe das zum ersten Mal gemacht, im Freien zu schlafen“, sagte ein Junge, als er nach den besten Momenten gefragt wurde und ein Mädchen pflichtete bei: „Wir haben viel gelernt, aber das Schönste war, unterm Sternenhimmel zu schlafen und nicht im warmen Bett“.

Drei Tage verbrachten die 15 Jugendlichen im Wald rund um die Freiämter Steckwaldhütte. Mit acht Jungs und sieben Mädchen war der weibliche Anteil diesmal auffallend groß. Manche Teilnehmer waren schon im vergangenen Jahr dabei, einige sogar schon im dritten Jahr. Seit 2007 bieten die Kreisjugendarbeit und das Kreisforstamt diese gemeinsame naturpädagogische Freizeit ein, bei nicht der das  Erleben der Natur und auch das Gruppengefühl im Mittelpunkt stehen.

Zum Auftakt wanderte die Gruppe vom Kreuzmoos zur Freiämter Steckwaldhütte, die als Basislager diente. Unter Bäumen wurde das Nachtlager eingerichtet, wobei die Wetterbedingungen zum Übernachten nach der Hitze der vergangenen Wochen optimal waren. Nach dem gemeinsamen Frühstück stand das Erkunden der Natur im Vordergrund. Bei spielerischer Wissensvermittlung sollten die Jugendlichen sich als Teil der Natur verstehen – wobei das nicht immer ganz einfach war: So schafften es nicht alle in der Gruppe, auf einem zugewiesenen Platz im Wald einfach mal eine Viertelstunde ruhig stillzusitzen. Austoben konnten sich die Jungs und Mädchen dagegen beim Baden im nahen Brettenbach. Neben der Übernachtung stellte eine Nachtwanderung einen weiteren Höhepunkt dar.

Auf das Ziel der „Junior-Ranger“-Freizeit ging Hinrich Ohlenroth, Erster Landesbeamter und Stellvertreter des Landrats, beim Abschlusstreffen mit den Eltern an der Steckwaldhütte ein. „In der zunehmend technisierten Welt sollen die Jugendlichen erleben, wie sich die Natur anfühlt, den Wald spüren und mit allen Sinnen erleben“.

Er dankte den Betreuern, die die Jugendlichen während der Freizeit begleiteten: Johannes Schneider, seit Juli neuer Revierleiter für den Kandelwald, war auch diesmal wieder dabei, ebenso wie die Naturpädagogin Sabine Fritz und erstmals der Waldpädagoge Stefan Lirsch. An alle jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer überreichte Hinrich Ohlenroth zum Abschluss die Urkunden, mit denen die 15 Mädchen und Jungs jetzt frischernannte „Junior-Ranger“ sind.

Bernd Nold, der Freiämter Revierleiter dankte beim Abholen den Eltern für „ihr Vertrauen, die Kinder in den Wald zu schicken“. Ganz besonders ins Herz geschlossen hatte die Gruppe übrigens die beiden Hunde „Anton“ und „Bodhi“, die die ganzen drei Tage überall mit dabei waren.