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Autor: Landkreis Emmendingen
Artikel vom 18.11.2016

Junge Pflanzen sichern Waldkircher Hang

Rund 30 Personen mussten ihre Häuser für einige Tage verlassen, als am 13. Juni 2016 der Hang oberhalb eines Wohngebietes in der Nähe des Waldkircher Krankenhauses abrutschte und Wasser und Geröllmassen zu Tal schossen. Der Hang ist jetzt wieder hergestellt: Die beschädigten Wege wurden neu angelegt und auf dem rund 14.000 Quadratmeter großen Gelände rund 5.000 Sträuche und Bäume gepflanzt. Sie sollen den Hang mit ihren Wurzeln künftig sichern.

Insgesamt wurden rund 80.000 Euro für die Hangstabilisierung und die Wiederherstellung der Wege investiert. Die Hälfte des Geldes entfiel dabei auf die neuen Pflanzen. Sie sind mit kleinen Röhren gegen Wildverbiss gesichert. Die Röhren funktionierten außerdem wie ein kleines Gewächshaus, so dass die jungen Bäumchen schneller wachsen.

Wald ist von zentraler Bedeutung für den Erosionsschutz. Dies gilt nicht nur für den Alpenraum, sondern auch für den Schwarzwald. Nach dem lokalen Starkregenereignis am Nachmittag des 13. Juni 2016 kam es zu massiven Hangrutschungen im Staatswald Waldkirch. ForstBW, unterstützt durch Helvetia Versicherungen, hat um-fangreiche Maßnahmen ergriffen, um den Hang durch Begrünungsmaßnahmen zu sichern und weitere Abrutschungen zu vermeiden.

„Der Schutzwald hat eine besondere Bedeutung im Schwarzwald. Diesen dauerhaft zu erhalten und zu sichern ist eine wichtige Aufgabe der Forstwirtschaft. Wir freuen uns, dass wir dies hier gemeinsam mit Helvetia Versicherungen erfolgreich umsetzen können“ sagte Landesforstpräsident Max Reger am Donnerstag, 17. November 2016 bei der gemeinsamen Pflanzaktion in Waldkirch.

Baden-Württemberg wurde im Frühjahr 2016 durch mehrere, katastrophale Starkre-genereignis heimgesucht. Kleinste Nebenflüsse verwüsteten zum Teil ganze Ort-schaften. Auch die Große Kreisstadt Waldkirch wurde von solchen Starkregenereig-nissen 2016 heimgesucht. Besonders heftig traf es dabei am Montag, 13. Juni 2016 den Stadtteil „Unteres Amtsfeld“ in Waldkirch. Durch die Regenmassen, die in kurzer Zeit niedergingen, löste sich im Waldgebiet oberhalb des Wohngebietes „Unteres Amtsfeld“ eine „Erdmure“. Innerhalb von wenigen Minuten wurden Teile des Wohngebietes mit Erd- und Geröllmassen überspült, drei Wohnhäuser mussten komplett evakuiert werden.

Der größte Teil des Waldgebietes, in dem sich dieser Hangrutsch löste, ist Staatswald des Landes Baden-Württemberg. Der Hang wurde von ForstBW mit 5.000 gepflanzten Bäumen aufwändig stabilisiert und gesichert. Zur Sanierung des Gesamthanges konnte eine Kooperation mit Helvetia Versicherungen eingegangen werden. Helvetia engagiert sich für den nachhaltigen Erhalt und die Sanierung von Schutzwäldern in Süddeutschland und im Alpenraum der Schweiz, von Österreich und Italien.

Die von Helvetia unterstützte Aufforstung stellt einen Beitrag zur Prävention von Na-turgefahren dar. Der natürliche Schutz soll die Bevölkerung, Gebäude, Infrastruktur und auch Erholungsräume sowie öffentliches wie privates Eigentum vor Schäden bewahren. Denn ein gut gepflegter Wald ist die mit Abstand kostengünstigste Maßnahme zur Abwehr von Naturgefahren. Daher ist für Kay Dilli, Filialdirektor Karlsruhe von Helvetia, das Schutzwald-Engagement für eine Versicherung wie Helvetia naheliegend: "Wir pflanzen heute Bäume, die in 20 Jahren zu einem Schutzwald heranwachsen und für Generationen Nutzen bringen."

Im gesamten Hangbereich wurden nun 4.000 Eichen in kleinen Minigewächshäusern gepflanzt. Die einheimische Traubeneiche verfügt über ein tiefwachsendes, besonders stabiles Wurzelsystem. In die Bereiche der vorhandenen feuchten Hangrinne wurden Erlen, Ahorne, Linden und Hainbuchen (insgesamt 350 Stück) gepflanzt. Im Bereich des eigentlichen Hangrutsches wurden 850 Bäume, hauptsächlich Weidenarten, als sog. Buschlage eingepflanzt. Diese Buschlagen sollen mit ihren Wurzeln ein biomechanisches, lebendes „Netz“ im Erdreich ausbilden und so den Hang langfristig stabilisieren.

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