Nachrichten aus dem Landkreis: Landkreis Emmendingen

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Ab 4. Mai 2020 müssen Besucherinnen und Besucher im Landratsamt einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Besuche für alle Bereiche sind nach Terminvereinbarung möglich.

Zu Ihrem und unserem Schutz empfängt das Landratsamt Emmendingen derzeit ausschließlich Besucher mit Termin für unaufschiebbare Angelegenheiten. Für alle anderen Fälle nehmen Sie bitte per E-Mail oder Telefon Kontakt mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf.
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Im "Haus am Festplatz" sind Besuche im Straßenverkehrsamt für den Fachbereich Verkehrsregelung, Gefahrguttransporte nur nach telefonischer Vereinbarung unter Telefonnummer: 07641 451 9500 möglich. In der Kfz-Zulassungsstelle werden Besucher nur bei unaufschiebbaren Angelegenheiten nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter Telefonnummer: 07641 451 9547 empfangen. Bei der Führerscheinstelle ist eine vorherige telefonische Reservierung für einen Termin erforderlich. Die einzelnen Telefonnummern finden Sie auf der Seite der Führerscheinstelle.

Weitere Fragen rund um Corona?
Bürgerinformationsdienst unter Telefonnummer: 07641 451 2222 

  • Montag bis Freitag von 8 - 17 Uhr

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https://corey.iteos.de/ci/landkreis-emmendingen

Meldebogen Covid-19 für Einreisende aus dem Ausland
Ausgefüllten Meldebogen per E-Mail zurück an gesundheitsamt(@)landkreis-emmendingen.de

Wir informieren Sie hier auch über die aktuelle Corona-Lage im Landkreis Emmendingen.

Bleiben Sie gesund!

 
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Autor: Pressestelle
Artikel vom 08.02.2019

Region Freiburg wird Bio-Musterregion

Die Region Freiburg wurde von einer Jury des Ministeriums für ländlichen Raum als eine von fünf neuen Bio-Musterregionen ausgewählt. Mit einem weiter entwickelten neuen Konzept stellten nun die Stadt Freiburg und die beiden Landkreise Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald zusammen mit Fachleuten der Bio-Branche der Region die Vielfalt und Einzigartigkeit der vorhandenen Kompetenzen noch deutlicher heraus und erarbeiteten anspruchsvolle Entwicklungsziele. Das so entstandene Konzept der Bio-Musterregion mit ihrem prägnanten Profil wurde nun honoriert. Die Bio-Musterregion hat ihren Sitz auf der Hochburg in Emmendingen.  

Oberbürgermeister Martin Horn als derzeitiger Präsident der Region Freiburg verweist auf die vorteilhaften Besonderheiten der Region: „Die Bio-Musterregion Freiburg zeichnet sich durch eine beispielhafte Stadt-Land-Beziehung aus. Einerseits die Großstadt Freiburg mit Universität und verschiedenen Hochschulen und andererseits ein ländlich geprägtes Umland mit vielen Bio-Betrieben, einer vielfältigen Kulturlandschaft vom Rhein bis in den Hochschwarzwald, dem Naturpark Südschwarzwald, dem Naturgarten Kaiserstuhl und dem Biosphärengebiet Schwarzwald. In der Region haben sich unter diesen günstigen Voraussetzungen ein starkes und innovatives Netzwerk von ökologisch wirtschaftenden Betrieben, ein funktionierender Biohandel und innovative Verarbeitungsbetriebe entwickelt.“  

Mit dem Wettbewerb möchte das Land Baden-Württemberg das zunehmende Interesse der Menschen an Qualität und Herkunft der Lebensmittel und die steigende Nachfrage nach Bio-Produkten weiter als Chance für die heimische Landwirtschaft erschließen. So soll der ökologische Landbau gestärkt und damit ein unverzichtbarer Beitrag zu Artenvielfalt, Gewässerschutz, Bodenqualität, Klimaschutz und damit insgesamt zur Lebensqualität in der Region geleistet werden.  

Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik sieht die Ernennung zur Bio-Musterregion als Teil des Klimaschutzkonzeptes der Stadt: „Die Überwindung der Entfremdung zwischen Stadt und Land, zwischen Lebensmittelerzeugern und Konsumenten ist der Schlüssel für die Entwicklung der biologischen Landwirtschaft und für eine klimagerechte Lebensmittelversorgung in der Region Freiburg. Die Bio-Musterregion ist deshalb expliziter Bestandteil des Klimaschutzkonzepts der Stadt Freiburg.“ 

Die Akteure in der Bio-Musterregion Freiburg sind sich einig, dass die Förderung des ökologischen Landbaus vor allem durch eine Steigerung der Nachfrage erreicht werden soll. Damit diese Nachfrage den landwirtschaftlichen Erzeugern in der Region zugutekommt, kommt es darauf an, die regionalen Voraussetzungen weiter zu verbessern: Dazu gehören leistungsfähige Vermarktungs- und Logistikstrukturen, gute Informationsangebote und Maßnahmen zur Verbraucherbildung und verlässliche Partnerschaften zwischen Erzeugern, Verarbeitern, Handel, Großverbrauchern und privaten Haushalten herstellen. 

Dorothea Störr-Ritter, Landrätin des Kreises Breisgau-Hochschwarzwald, betont: „Über 13 Prozent der Landwirtschaftlichen Betriebe bewirtschaften 16 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche im Breisgau-Hochschwarzwald als Bio-Betriebe ökologisch. Damit liegt der Landkreis bereits jetzt deutlich über dem Landesdurchschnitt. Die Bio-Musterregion ist einerseits Auszeichnung, andererseits zugleich aber auch Ansporn noch mehr regionale Produkte in Bioqualität zu entwickeln und weitere Betriebe und Zielgruppen für dieses Thema zu sensibilisieren.“

Die Bio-Musterregion wird sich im Förderzeitraum der nächsten drei Jahre auf die folgenden Handlungsschwerpunkte konzentrieren: regionale Bio-Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung - das sind beispielsweise Kitas, Kantinen und Mensen - Ernährungsbildung und Umweltleistungen der Landwirtschaft, wie beispielsweise verbesserte CO2-Speicherung in landwirtschaftlichen Böden. Grundidee all dieser Maßnahmen ist eine gute und produktive Bio-Stadt-Land-Partnerschaft.  

Die Förderung durch das Land besteht in einem Zuschuss für eine Koordinationsstelle, die im Landkreis Emmendingen angesiedelt ist.  

Auch Hanno Hurth, Landrat im Landkreis Emmendingen freut sich über die Zusage aus Stuttgart: „Die Biomusterregion Freiburg wird ihren Sitz auf der Hochburg im Landkreis Emmendingen haben. Dort erreichen wir zusammen mit dem landwirtschaftlichen Bildungszentrum und dem Kompetenzzentrum Ökologischer Landbau einen sehr großen Synergieeffekt für unsere Region Freiburg.“ 

Das noch einzurichtende Bio-Regionalmanagement wird den kontinuierlichen Austausch zwischen landwirtschaftlichen Betrieben, handwerklicher Verarbeitung und regionaler Vermarktung unterstützen. Schwerpunkte werden der Austausch zwischen den Institutionen aus Bildung, Forschung, Umweltschutz und Bürgerschaft sein, so auch mit dem Ernährungsrat Freiburg und Region. In großer Zahl haben sich die verschiedensten Institutionen, Erzeuger und Verarbeiter für die gemeinsame Bewerbung um die Bio-Musterregion zusammengesetzt und zu ihrem Erfolg beigetragen. Mit diesen und neu dazu kommenden Akteuren des Bio-Sektors können nun vor Ort Maßnahmen für eine Steigerung des Öko-Landbau und die Verarbeitung und Vermarktung dieser regionalen Produkte entwickelt werden.