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Autor: Pressestelle
Artikel vom 15.03.2019

Woche der Ausbildung mit Besuch in Elzach

Für Ausbildungsbetriebe bleibt die Bewerbersituation weiter angespannt. Dem Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen stehen immer weniger Bewerber gegenüber. Dazu kommt, dass deren Überlegungen oft auf mehrere Alternativen abzielen: höherer Bildungsabschluss, schulische Berufsausbildung, Studium, Freiwilligendienste, Auslandsaufenthalte, Erwerbstätigkeit. Am Ende fällt nicht jede Entscheidung auf eine Ausbildung. Der fehlende Fachkräftenachwuchs ist schon jetzt eine ernste Bewährungsprobe für die Betriebe im Landkreis. Und sie wird es voraussichtlich noch eine Weile bleiben.

Die Firma Becherer Möbelwerkstätten Innenausbau GmbH in Elzach weiß um die Bedeutung der Dualen Ausbildung. Mit sieben Auszubildenden sichert sich das Unternehmen langfristig seinen Bedarf an qualifiziertem Personal. Der im Jahr 1906 als Schreinerei gegründete Betrieb beschäftigt derzeit 58 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das in der vierten Generation geführte Unternehmen setzte schon immer  auf Ausbildung. Die Übernahmequote der Auszubildenden liegt bei 100 Prozent. Ausgebildet wird in den Berufen Schreiner/in, Bürokaufmann/-frau und Technische/r Zeichner/in. In der Firma machen jedes Jahr 30 Schülerinnen und Schüler ein Berufspraktikum.

Um die Ausbildungsquote im mittelständischen Handwerksbetrieb zu halten, bedarf es immer wieder neuer Aktivitäten und Ideen, um Mädchen und Jungen für eine betriebliche Ausbildung zu interessieren. Welche das sind, darüber diskutierten am frühen Nachmittag auf Einladung von Geschäftsführer Magnus Becherer, Landrat Hanno Hurth, die stellvertretende Leiterin der Agentur für Arbeit Freiburg, Theresia Denzer-Urschel, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Emmendingen mbH, Thorsten Kille, und der Bürgermeister der Stadt Elzach, Roland Tibi.

Geschäftsführer Magnus Becherer betonte, dass weiteres  Engagement um Auszubildende unerlässlich sei, weshalb sich die Becherer Möbelwerkstätten Innenausbau GmbH auch seit Jahren auf der Job-Start-Börse engagiere und die Berufsinfotage in Elzach sowie die Nachwuchskampagne von Tischler Schreiner  Deutschland unterstützt. Im Rahmen einer Bildungspartnerschaft mit dem Schulzentrum „Oberes Elztal“ können Jugendliche betriebliche Einblicke erwerben, sich über berufliche Entwicklungsmöglichkeiten informieren und den Handwerksberuf kennenlernen. „Die Übernahmequote der Auszubildenden liegt bei uns bei 100 Prozent.“, betont er.

Landrat Hanno Hurth zeigt sich beeindruckt vom großen Engagement der heimischen Handwerksbetriebe. „Jeder dritte Ausbildungsplatz im Landkreis Emmendingen wird in einem Handwerksbetrieb angeboten. Über 800 junge Menschen erhalten damit die Grundlage für einen zukunftssicheren Beruf. Für diese große gesellschaftliche Aufgabe bin ich unseren Ausbildungsbetrieben im Handwerk sehr dankbar“.

Theresia Denzer-Urschel von der Agentur für Arbeit sieht es ebenso. „Eine abgeschlossene Ausbildung im Handwerk bietet stabile Beschäftigungsverhältnisse, gute Entwicklungsmöglichkeiten bis hin zur beruflichen Selbständigkeit und schützt wirkungsvoll vor Arbeitslosigkeit. Das sind gute Argumente für Jugendliche, aber auch für Studienabbrecher oder junge, ungelernte Erwachsene“.

Bei Bewerberinnen und Bewerbern, die zunächst nicht überzeugen können, lohnt sich oft auch ein zweiter Blick. „Ich bin immer wieder überrascht, zu welchen beruflichen Leistungen diese jungen Menschen fähig sind. Und ich freue mich jedes Mal, wenn Ausbildungsbetriebe den unbequemen Weg nicht scheuen und dafür am Ende mit einer guten Nachwuchskraft belohnt werden“, sagt Denzer-Urschel.

Arbeitgeber, die Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf eine Chance geben oder erfahren möchten, welche Fördermöglichkeiten dazu bestehen, können unter 0800 4 5555 20 gezielt darauf Antworten erhalten. Unter derselben Rufnummer können Betriebe der Agentur für Arbeit Freiburg noch zu besetzende Ausbildungsstellen für den kommenden Herbst oder für das anschließende Ausbildungsjahr melden.

Jugendliche, die zum Herbst noch eine Ausbildung suchen, können sich unter 0800 4 5555 00 als Bewerber registrieren lassen. Die Chancen auf eine Ausbildung sind günstig. In vielen Berufen sind noch zahlreiche Ausbildungsstellen unbesetzt.

Die Agentur für Arbeit Freiburg wirbt bei Arbeitgebern dafür, Bewerbern möglichst frühzeitig Klarheit über den Stand ihrer Bewerbung zu geben. Damit sichern sich Betriebe die Auszubildenden, die am besten passen, und geben anderen Jugendlichen die Chance, ihren Bewerbungsprozess zielgerichtet fortzusetzen. Ein ähnlicher Appell richtet sich an die Jugendlichen. Aus Gründen der Fairness gegenüber anderen Jugendlichen und gegenüber den Betrieben sollten sie keine Ausbildungsplätze durch Mehrfachzusagen blockieren.

Presse- und Europastelle

Herr Ulrich Spitzmüller
Pressereferent
07641 451-1010
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Frau Tebel-Haas
Pressereferentin
Europabeauftragte
07641 451-1011
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