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Autor: Pressestelle
Artikel vom 17.07.2019

Vom richtigen Absperren bis zur Rettungskette

Die Holzernte ist eines der gefährlichsten Arbeitsfelder und birgt draußen im Wald auch große Risiken. Diese Gefahr begleitet die Waldbesitzer, Forstwirte und Forstunternehmer jeden Tag bei Schritt und Tritt. Aus diesem Grund wird das Thema Arbeitssicherheit im Forstamt und den einzelnen Forstbetrieben ganz groß geschrieben. Das Kreisforstamt hatte deshalb Anfang Juli sowohl die Mitarbeitenden der staatlichen als auch der kommunalen Forsteinrichtungen sowie im Wald tätiger Unternehmer und deren Mitarbeitende zu einem Arbeitssicherheitstag eingeladen. Mehr als 70 Forstwirte, Revierleiter, aber auch Forstunternehmer kamen ins Tennenbachtal und informierten sich einen Tag lang im Wald zu den Themen Arbeitssicherheit und Unfallverhütung.

Am Vormittag wurden ausgewählte Sicherheitsaspekte der Waldarbeit vertieft. Dabei wurden an einzelnen Stationen das ordnungsgemäße Absperren von Hiebmaßnahmen und die Einsatzmöglichkeiten des Funkfällkeils im Vergleich zum mechanischen und hydraulischen Fällkeil demonstriert. „Er ist der Rolls Roys bei der Holzfällung, da man das Fällen per Funk aus der sicheren Rückweiche in Gang setzen kann“, erläuterte Kathrin Hagge Ellhöft vom Kreisforstamt, die für die Organisation des diesjährigen Arbeitssicherheitstages verantwortlich war.  Weitere Vorteile, wie die körperliche Entlastung, wurden ebenfalls aufgezeigt, denn das Keilen eines Baumes ist sonst eine Schinderei in unmöglicher Schlaghaltung, die auf Bandscheiben, Kreuz, Rücken und Gelenke geht.

Zudem wurden die Gefahren von Spannungs-, Käfer-, und Totholz erläutert sowie die Gefahrenbereiche bei der Arbeit mit dem sogenannten Astab, einer Maschine zur Entastung von gefällten Bäumen, aufgezeigt. Dabei stand sowohl der Eigenschutz als auch die Sicherheit der erholungssuchenden Waldbesucher – wie Jogger, Wanderer und Mountainbiker im Fokus. „Die Erholungssuchenden sind sich der Gefahren von durchaus lebensbedrohlichen Lagen hinter den Absperrungen meist nicht bewusst“, so Forstamtsleiter Dr. Martin Schreiner.

Die Waldarbeit gehört mit zu den schwersten Arbeiten, die es gibt. Unfälle und Verletzungen kommen leider hin und wieder vor. Deshalb widmeten sich die Teilnehmenden am Nachmittag dem Thema Rettungskette, besonders der Rettung von Verletzen. Bei der Rettungsübung des Deutschen Roten Kreuzes - Kreisgruppe Emmendingen, der Feuerwehr Emmendingen und der Bergwacht Waldkirch stand der Rettungsprozess – von der Alarmierung bis zu Rettung des Verletzten – im Mittelpunkt. Dabei zeigten die einzelnen Fachleute was sie wie machen, wie sie Hand in Hand arbeiten und welche Fahrzeuge und Hilfsmittel eingesetzt werden, damit die verletzte Person, in Form eines Dummys, möglichst erschütterungsfrei vom Unfallort in den Rettungswagen gelangt.

Der Fortbildungstag im Tennenbachtal diente sowohl der fachlichen Diskussion als auch dem waldortübergreifenden Austausch unter Forstkollegen. Die Teilnehmenden lernten viel dazu, frischten schon Bekanntes auf und tauschten ihre Erfahrungen aus.

Presse- und Europastelle

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