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Autor: Pressestelle
Artikel vom 01.07.2016

Jagdbeirat kam zur ersten Sitzung zusammen

Dem neuen Jagdbeirat gehören fünf Vertreter der Jäger, je eine Vertreterin der Jagdgenossenschaft, der Landwirtschaft, zwei Vertreter der Forstwirtschaft, je ein Vertreter der Gemeinden, der unteren Naturschutzbehörde und der unteren Veterinärbehörde an. Das am 1. April 2015 in Kraft getretene Jagd- und Wildtiermanagementgesetz sieht die Einrichtung eines Jagdbeirates vor, der in grundsätzlichen Fragen der Jagdausübung eine beratende Funktion für die untere Jagdbehörde des Landratsamtes innehat: Darunter fallen u.a. Betretungsverbote für Waldflächen, um Wildtiere in Notzeiten nicht weiter zu beunruhigen, die Ausweisung von Wildruhegebieten oder die Grundsätze der Abschussplanung.

Landrat Hanno Hurth lobte die vielfältigen und regelmäßigen Kontakte, die zwischen Jägerschaft und den Fachbehörden im Landratsamt bestehen. Wie zuvor im Gremium Kreisjagdamt soll auch im neuen Jagdbeirat eine konstruktive Atmosphäre und ein gutes Miteinander mit Vertretern aus Jägerschaft, Forstwirtschaft, Jagdgenossen und Gemeinden gepflegt werden. Sein Dank gilt allen Mitgliedern des neuen Jagdbeirates, die diese ehrenamtliche Aufgabe wahrnehmen.

Als Gast der ersten Sitzung informierte Dr. Rudi Suchant von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg (FVA) in einem Vortrag über die wildtierökologischen Aspekte des neuen Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes. Dieses sieht eine Einteilung der Wildtiere in das neue Schutz-, Entwicklungs- oder Nutzungsmanagement vor. Rudi Suchant führte aus, dass aufgrund des Generalwildwegeplans mittlerweile das Vorkommen der Wildkatze im Landkreis Emmendingen im Teninger Allmend nachgewiesen werden konnte. Es erfolgte eine Zuwanderung von der Rheinebene in östlicher Richtung, allerdings wurden von 21 Tieren bereits 5 überfahren. Luchse wurden in Baden-Württemberg bisher als einzelne, durchziehende, männliche Tiere gesichtet. Im Landkreis Emmendingen wurde Luchs „Friedl“ im Jahr 2015 in Yach gefangen und mit einem Sender versehen, um dessen Streifzüge nachvollziehen zu können. Es wurde festgestellt, dass er in östlicher Richtung über den Schwarzwald bis in die Nähe von Ulm kam, bevor der Luchs wieder vom Sender befreit wurde.

Insgesamt werden im Landkreis Emmendingen 684 Jäger gezählt, wobei auch hier wie im Bundestrend ein steigender Frauenanteil zu verzeichnen ist. Die hiesigen Jägerinnen und Jäger können in 80 gemeinschaftlichen Jagdbezirken und in 34 Eigenjagdbezirken auf die Pirsch gehen.

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