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Autor: Pressestelle
Artikel vom 08.06.2016

Spatenstich in Kenzingen als Start für den Breitbandausbau

Es ist soweit: Der Ausbau des schnellen Internets im Landkreis Emmendingen hat begonnen. Beim offiziellen Spatenstich in Kenzingen am Mittwoch, 8. Juni 2016 stellten Landrat Hanno Hurth und Vertreter der Deutschen Telekom gemeinsam das Projekt vor, das dem Landkreis beste Chancen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung bietet.

Der Kenzinger Bürgermeister Matthias Guderjan informierte über den Ausbau des schnellen Internets in Kenzingen und den Ortsteilen. "Es ist eine Ehre für die Stadt Kenzingen, dass der Auftakt für den Breitbandausbau im Landkreis in Kenzingen stattfindet", betonte er und verwies darauf, dass die Stadt Kenzingen in den Ortsteilen Nordweil im Jahr 2012 sowie in Bombach und Hecklingen im Jahr 2014 bereits in die Verlegung von Glasfaser investiert habe.

Beim Termin im Kenzinger Industriegebiet demonstrierte die Telekom mit einer am Ausbau beteiligten regionalen Baufirma beispielhaft, was in den kommenden Monaten in den Gemeinden des Kreises passiert.

Durch eigene Investitionen der Telekom und die Partnerschaft mit dem Landkreis erhalten insgesamt 68.000 Haushalte im Landkreis bis Sommer 2018 Zugang zum schnellen Internet.

„Ich freue mich, dass wir so gut und schnell aus den Startlöchern kommen. Ich bin mir sicher, dass wir, der Landkreis und die Deutsche Telekom, gemeinsam auch weiterhin alles tun werden, um dieses Projekt zügig durchzuführen und abzuschließen. Wir wollen keine Zeit verlieren. Das schnelle Internet wird von den Bewohnern des Landkreises zu Recht erwartet“, sagte Landrat Hanno Hurth. Der Landrat betonte erneut, wie wichtig es ihm ist, dass „jede Gemeinde im Landkreis vom Ausbau profitiert und dadurch in ihren eigenen Entwicklungsmöglichkeiten nicht abgehängt wird.“

Den zeitlichen Vorsprung, den sich die Region durch den Ausbau sichert, stellte Frank Bothe, der Leiter der Telekom Technik-Niederlassung Südwest, heraus. „Der Landkreis Emmendingen wird zu den ersten Kreisen in Baden-Württemberg, ja in Deutschland zählen, der seinen Bewohnern flächendeckend ein solch schnelles Netz anbieten kann. Die Deutsche Telekom wird eindrucksvoll zeigen, wie wir mit unseren eigenen Investitionen und mit dem Landkreis als Partner eine so zukunftsweisende Lösung umsetzen werden.“

Laut Bothe setzt die Telekom beim Netzausbau auf einen sinnvollen Technologiemix: „Wo komplett neu gebaut wird, so auch in 18  Neubaugebieten des Kreises, verlegen wir Glasfaseranschlüsse gleich bis in die Häuser. In den anderen Gebieten legen wir Glasfaserkabel bis an die Verteiler in den Straßen und können dann dank moderner Vectoring-Technik vielen Menschen hohe Bandbreiten bis zu 100 MBit/s zur Verfügung stellen. Auch dort, wo wir aufgrund der regulatorischen Vorgaben mit der Nutzung von Vectoring noch warten müssen, ist die Technik bereits eingebaut.“ Bothe betonte, dass damit das Ende der Fahnenstange längst nicht erreicht ist: „Mit Super-Vectoring kann bereits in zwei Jahren die Bandbreite im Festnetz auf bis zu 250 MBit/s gesteigert werden. In Kombination mit dem Mobilfunk sind mit der Hybrid-Technik dann sogar Bandbreiten bis 550 Mbit/s möglich.“ Bothe machte zudem deutlich, „dass der Vectoring-Ausbau ein Glasfaserausbau ist, dabei werden 80 Prozent der Strecke hin zum Kunden bereits mit Glasfaser ausbaut. Sollte in Zukunft die Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen bis in die Haushalte weiter ansteigen, tauschen wir die restliche Kupferstrecke ebenfalls aus – die Wirtschaftlichkeit vorausgesetzt.“

Dass der Spatenstich in der Ecke Industriestraße/Breitenfeldstraße  in Kenzingen nur ein symbolischer war und die Bagger schon zugepackt haben, zeigt sich unweit davon in der Alte Straße. Dort wird bereits gegraben.

In Kenzingen ist der Auftakt von insgesamt sieben Ausbaupaketen. Dort kann das schnelle Netz voraussichtlich schon im Januar 2017 gebucht werden. Das Finale findet im Ausbaugebiet 7 statt: Die Bewohner von Bahlingen, Endingen, Forchheim, Riegel, Sasbach und Wyhl können im März 2018 auf die Datenautobahn auffahren.

Die zeitlicbfolge der einzelnen Bauabschnitte  wird nach bautechnischen Voraussetzungen getroffen. So ist es durchaus möglich, dass Abschnitte zeitgleich ausgebaut werden. Im Rahmen ihres Eigenausbaus sowie dem Partnerschaftsmodell mit dem Kreis wird die Telekom insgesamt rund 195 Kilometer Glasfaserkabel bis zu rund 270 neuen und hochmodernen Verteilerkästen in den Straßen der einzelnen Kommunen verlegen. Dafür sind auf rund 94 Kilometer Tiefbaumaßnahmen notwendig.

Beim Ausbau im Landkreis Emmendingen setzt die Telekom auf erfahrene und regionale Firmen, mit denen sie schon länger zusammenarbeitet. Das erste Ausbaugebiet wird durch die Firma PO Bau aus Rheinau durchgeführt.

Eine straffe Projektsteuerung soll für den zügigen Ausbau sorgen. So findet in kurzem Abstand regelmäßig ein Treffen mit den Firmen wie auch den jeweils aktuell betroffenen Gemeinden sowie den Stromversorgern statt, um alle nötigen Maßnahmen schnellstmöglich abzustimmen.

 

Der Netzausbau im Landkreis Emmendingen:

So ist der vorgesehene zeitliche Ablauf

Ausbaugebiet 1: Kenzingen, Malterdingen

Planungsbeginn: März  2016, Vermarktung: Jan. 2017

 

Ausbaugebiet 2: Simonswald

Planungsbeginn: Juli  2016, Vermarktung: April 2017

 

Ausbaugebiet 3: Biederbach, Elzach, Gutach, Winden,  

Planungsbeginn: Sep. 2016, Vermarktung: Juni 2017

 

Ausbaugebiet 4:  Emmendingen, Freiamt, Reute, Teningen

Planungsbeginn: Nov. 2016, Vermarktung: Aug. 2017

 

Ausbaugebiet 5:  Herbolzheim, Rheinhausen, Weisweil

Planungsbeginn: Feb. 2017, Vermarktung: Nov. 2017

 

Ausbaugebiet 6:   Denzlingen, Gutach, Vörstetten, Waldkirch

Planungsbeginn: März 201, Vermarktung: Jan. 2018

 

Ausbaugebiet 7:  Bahlingen, Endingen, Forchheim, Riegel, Sasbach, Wyhl

Planungsbeginn: Mai 2017, Vermarktung: März 2018

 

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