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Autor: Pressestelle
Artikel vom 03.03.2016

Rekordbeteiligung beim 9. Landschaftspflegetag

Wer am Samstagvormittag auf der Straße zwischen Rheinhausen und Herbolzheim unterwegs war, befand sich mitten drin im 9. Landschaftspflegetag des Landkreises Emmendingen: Zu beiden Seiten der Straßen waren Dutzende freiwillige Helfer dabei, den dortigen Obstbäumen einen Pflegeschnitt zu verpassen. Seit dem früheren Morgen waren rund 150 Frauen und Männer auf Streuobstwiesen in Rheinhausen und im Rheinwald bei kühlen Temperaturen aktiv. „So viele Teilnehmer hatten wir noch nie beim Landschaftspflegetag, das ist Rekord“ freute sich Landrat Hanno Hurth  bei der Begrüßung. Er war an diesem Tag ebenso wie Bürgermeister Dr. Dr. Jürgen Louis im Einsatz, der sich für die trotz schlechten Wetterbedingungen große Resonanz bedankte, weil die freiwilligen Helfer dadurch „die Aufgabe der Landschaftspflege zu ihrer eigenen Aufgabe machen“.

Die größte Gruppe stellte der KOGL (Kreisverband Obstbau, Garten und Landschaft Emmendingen e.V.) mit rund 80 Personen. Auch die  Jugendfeuerwehr Rheinhausen, die Bootsfahrer und die Fischerzunft von Oberhausen waren mit großen Teams im Einsatz, der CDU-Ortsverband Rheinhausen hatte seine traditionelle Feldputzede extra auf diesen Tag gelegt. Auch Naturschutzwarte, Vertreter von Behörden, Regierungspräsidium, vom Forst und einige Bürger aus Marckolsheim  hatten an diesem Tag die Gummistiefel und wetterfeste Outdoorkleidung angezogen.

Drei Einsatzorte warteten auf die große Helferschar: Der Baumschnitt an  Obstbäumen entlang der Straße und auf einer Wiese beim Abenteuerspielplatz, Pflege- und Pflanzarbeiten im Rheinwald sowie die Flurputzede in den Rheinauen.

Der KOGL nutzte den Tag zur praktischen Weiterbildung und Übung:  Ausgebildete Fachwarte vermittelten ihr Fachwissen an den Nachwuchs. Jeder Baum wurde nach der Methode „Schauen – denken – schneiden“ von den einzelnen Teams kurz begutachtet, um dann mit Schere und Baumsäge die Zweige und Äste für besseres Wachstum zu entfernen.

Im Rheinwald pflanzte eine 25-köpfige Gruppe auf einer 4.000 Quadratmeter großen Fläche 700 junge Eichen und 200 Hainbuchen. Für einen problemlosen Aufwuchs wurden die frisch gesetzten jungen Pflanzen mit Tuppexröhren geschützt.

Zur gleichen Zeit sammelten andere freiwillige Helfer im Rheinwald Müll und weggeworfenen Unrat auf. Mit dabei waren neun syrische Flüchtlinge aus dem Eichhof in Simonswald, für die der Einsatz am Wasser und im Rheinwald eine willkommene Abwechslung darstellte. Viele Plastikeimer, mehrere große Reifen und sogar ein alter Kaugummiautomat füllten nach mehrstündigen Arbeitseinsatz den  Anhänger der Fischerzunft.

Zur Mittagspause hatten sich die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer im Sportheim des FC Oberhausen gestärkt. Beim gemeinsamen Abschlussessen im Vereinsheim des Schützenvereines auf Einladung der Gemeinde Rheinhausen blickte der Landrat in „müde, aber sehr zufriedene Gesichter“ und freute sich, dass das Wetter doch noch mitgespielt hatte und der Tag unfallfrei verlaufen war. Sein Dank galt nochmals allen, die an diesem Tag in Wald, Feld und Flur ihren  Landschaft geleistet und Solidarität für Natur und Landschaft gezeigt hatten, der Gemeinde Rheinhausen sowie Dr. Hanspeter Hoernstein und Hans Page vom Landschaftserhaltungsverband für die Organisation. Der nächste Einsatzort steht auch schon fest: Zum zehnten Landschaftspflegetag geht’s im kommenden Jahr zurück zu den Wurzeln – nach Yach, wo die Idee eines Landschaftstages des Landkreises geboren und im Jahr 2004 erstmals umgesetzt wurde.

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