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Autor: Pressestelle
Artikel vom 11.07.2017

Glasfaserausbau in Elzach, Winden, Biederbach und und Bleibach abgeschlossen

Der Landkreis Emmendingen hat eine weitere Auffahrt auf die Datenautobahn. Der Netzausbau im dritten Ausbaugebiet ist abgeschlossen. Rund 4870 Haushalte in Elzach, Winden, Biederbach und Bleibach können jetzt mit hohem Tempo im Internet surfen. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud ist bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 10 MBit/s.

Zur offiziellen Inbetriebnahme des schnellen Netzes trafen sich Thorsten Kille, Breitbandbeauftragter des Landkreises, und die Bürgermeister der Gemeinden mit Vertretern der Deutschen Telekom in Elzach. Um das hohe Tempo im Netz zu erreichen, wurden in Elzach, Winden, Biederbach und Bleibach rund 44 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 51 hochmoderne Straßenverteiler, sogenannte Multifunktionsgehäuse (MFG), aufgestellt.

Thorsten Kille sieht die Ausbaustrategie des Landkreises durch den raschen Baufortschritt bestätigt. „Vor etwas mehr als einem Jahr begann der Breitbandausbau im Landkreis Emmendingen, heute können wir das Ausbaugebiet 3 in Betrieb nehmen. Damit wird deutlich, dass das vom Landkreis gewählte Modell des kooperativen Ausbaus mit der Telekom als Partner die richtige Entscheidung war. Das schnelle Internet bleibt keine Zukunftsvision, sondern es ist jetzt bereits da und für die Bürger und Betriebe im Elztal nutzbar. Damit kommen wir unserem Ziel näher, all unseren Gemeinden eine Teilnahme an der digitalen Zukunft zu ermöglichen.“

Auch stellvertretend für seinen Bürgermeisterkollegen unterstrich Bürgermeister Roland Tibi die Bedeutung des Tages für die vier Kommunen: „Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig. Bandbreite ist heute so wichtig wie Gas, Wasser und Strom. Deshalb freuen wir uns, dass wir diesen Ausbau zusammen mit dem Landkreis umsetzen und jetzt davon profitieren können. So sichern sich unsere Gemeinden einen digitalen Standortvorteil und werden als Wohn- und Arbeitsort noch attraktiver.“

Die Kunden müssen aktiv werden

Angesichts der hohen Erwartungen wird die Telekom auch bei den weiteren Ausbaugebieten weiterhin aufs Tempo drücken: „Wir liegen voll im Zeitplan“, sagte Martin Stiebitz, er ist Telekom-Verantwortlicher für den Ausbau der Landkreise im Südwesten Deutschlands. „Alle Beteiligten bei den Ämtern, Firmen und der Telekom sind engagiert und bilden ein eingespieltes Team“, freute sich Siebitz. Die enge Zusammenarbeit habe sich in den vergangenen Monaten bereits mehrfach bewährt, so Stiebitz. So habe man einige Herausforderungen bestehen können, ohne den Zeitplan zu verlassen. Die langen Frostperioden im Winter, zahlreiche felsige Passagen sowie lange Tiefbaustrecken für die Stromversorgung der Multifunktionsgehäuse nannte er als Beispiele.

Telekom-Regionalmanager Christopher Beußel machte deutlich, dass die Kunden aktiv werden und einen schnellen Anschluss buchen müssen. „Das schnelle Netz kommt nicht automatisch“, sagte er. Bei Informationsveranstaltungen in Elzach und Gutach hatte die Telekom bereits Bürgerinnen und Bürger über die Möglichkeiten des neuen Netzes informiert. „Das Interesse war groß“, so Beußel.

Quantensprung bei der Geschwindigkeit

Im Rahmen ihres Eigenausbaus sowie dem Partnerschaftsmodell mit dem Kreis wird die Telekom im Landkreis Emmendingen insgesamt rund 306 Kilometer Glasfaserkabel bis zu rund 270 neuen und hochmodernen Verteilerkästen in den Straßen der einzelnen Kommunen verlegen. 68.000 Haushalte erhalten dadurch Anschluss ans schnelle Internet. Der Landkreis zählt mit dem Abschluss der Arbeiten im März 2018 damit zu den ersten Landkreisen in Baden-Württemberg, die nahezu flächendeckend mit hohen Bandbreiten versorgt sind.

Mit diesem Glasfaserausbau sind bereits rund 80 Prozent der Strecke zwischen Vermittlungsstelle und Kunde mit Glasfaser erschlossen. Mit der Einschaltung von Vectoring erhalten die meisten Haushalte und Gewerbebetriebe dann bis zu 100 MBit Download. Auch der Upload wird für Unternehmen und Privatpersonen, beispielsweise über die Nutzung von Clouds, immer wichtiger. Die neuen Anschlüssen erreichen Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 40 MBit/s. In Elzach, Winden, Biederbach und Bleibach ist die Einschaltung von Vectoring nur noch eine Frage der Zeit. Alle technischen Vorbereitungen sind getroffen. Um den Schalter umlegen zu können, müssen noch regulatorische Entscheidungen abgewartet werden.

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