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Autor: Pressestelle
Artikel vom 06.09.2017

Landkreis-Delegation im israelischen Partnerlandkreis Drom Hasharon und Palästina

Vom 4. bis zum 10. September besucht eine Delegation des Landkreises Emmendingen den israelischen Partnerlandkreis Drom Hasharon und Palästina. Nachdem im vergangenen Jahr Gäste aus Israel im Landkreis weilten, erfolgte prompt die Gegeneinladung für September 2017.

Zu der zwölf Personen zählenden Delegation gehören der ehemalige Landrat Dr. Volker Watzka, die Sprecher der Fraktionen im Kreistag Stefan Bilharz (Grüne), Pia Lach (SPD), Joachim Saar (CDU) und Fritz Schlotter (Freie Wähler), Landrat Hanno Hurth zum Teil mit Ehepartnern, der ehemalige Kreisrat Helmut Reibold und Silke Tebel-Haas von der Europa- und Pressestelle des Landratsamtes. Auf dem gemeinsam von den Verwaltungen in Emmendingen und Drom Hasharon erstellten Programm stehen u.a. Besuche einer Schule, einer Tageseinrichtung für Senioren und einer Abwasseraufbereitungsanlage und einer Recyclingstation. Vergleichbare Einrichtungen wurden im vergangenen Jahr von der israelischen Gruppe im Landkreis besichtigt.

„Wir sind sehr gespannt, wie unser Partnerlandkreis die verschiedenen Themen in den Bereichen Umwelt, Abfall und auch Senioren aktuell angeht“, sagt Silke Tebel-Haas vom Landratsamt zur Organisation der Reise. Ebenfalls ist viel Zeit für politische Gespräche mit der deutschen Botschaft in Tel Aviv, dem Leiter der Konrad-Adenauerstiftung in Jerusalem, dem Caritas Baby Hospital in Bethlehem und mit Daoud Nassar vom Friedensprojekt „Tent of Nation“ im Westjordanland über die Lage in Israel und Palästina eingeplant. Auch ein Abend mit Nachfahren deutscher Einwanderer ist vorgesehen.  

Drei Nächte wird die Delegation im evangelischen Schulzentrum Talitha Kumi in Bait Dschala im palästinensischen Autonomiegebiet verbringen. In Talitha Kumi werden derzeit ungefähr 900 Schüler vom Kindergarten bis zur zwölften Klasse unterrichtet. Jeweils im Herbst besuchen acht Schülerinnen und Schüler aus Talitha Kumi gleichaltrige Jugendliche in Emmendingen. Eine Mitarbeiterin der Schule verbrachte den August in einer Emmendinger Gastfamilie und besuchte Deutschkurse an der Freiburger Universität.  

„Die Fahrt soll uns ermöglichen, die Kontakte zu den israelischen Freunden und Kollegen zu vertiefen und die Partnerschaft zu festigen“, sagte Landrat Hanno Hurth beim offiziellen Abend im Kulturzentrum in Drom Hasharon. Am ersten Abend freute sich die Delegation über einen offiziellen Empfang mit der stellvertretenden deutschen Botschafterin in Israel,  Monika Iwersen. Eine Jugendgruppe und ein Chor aus Drom Hasharon umrahmten den Abend mit Musik und Tanz.  

Im September 2008 wurde die Partnerschaft zwischen dem Landkreis Emmendingen und dem Regional Council Drom Hasharon offiziell besiegelt. Die Verschwisterung von Drom Hasharon und dem Landkreis Emmendingen ist eine von insgesamt vier Partnerschaften (neben Esslingen, Karlsruhe und Ludwigsburg) mit Israel und Landkreisen in Baden-Württemberg. Der Regional Council Drom Hasharon befindet sich 30 Minuten nordöstlich von Tel Aviv und zählt in seinen 31 Siedlungen rund 30.500 Einwohner auf einer Fläche von 95 Quadratkilometern. 

Presse- und Europastelle

Herr Ulrich Spitzmüller
Pressereferent
07641 451-1010
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Frau Tebel-Haas
Pressereferentin
Europabeauftragte
07641 451-1011
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Frau Schulz
Sekretariat
07641 451-2001
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