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Autor: Pressestelle
Artikel vom 20.07.2018

Verbot der Wasserentnahme aus Bächen und Flüssen

Die Wasserstände der Elz und anderer Flüsse sind als Folge der Trockenheit und Hitze der vergangenen Wochen deutlich sichtbar gesunken. An manchen Stellen ragen schon viele Steine aus dem seichten Wasser. Deshalb darf ab sofort kein Wasser mehr aus Flüssen und Bächen entnommen werden, auch nicht in kleinen Mengen durch Schöpfgeräte oder Pumpen. Dies gilt sowohl für private Zwecke als auch für Landwirtschaft, den Forst oder den Gartenbau.

Das Verbot der Wasserentnahme gilt, solange am maßgeblichen Pegel der Elz bei Gutach der Wasserstand von 45  Zentimetern (das ist der sogenannte Mittlere niedrige Wasserstand) unterschritten ist. Am Freitag war der Pegel auf 43 Zentimeter gesunken. Für das Wochenende sind zwar Niederschläge angekündigt, für die kommende Woche aber auch schon wieder heiße Tage.

Mit dem Verbot der Wasserentnahme sollen Fische, weitere Wasserlebewesen und Pflanzen geschützt werden. Der geringe Wasserstand fördert den Algenwuchs, die natürliche Selbstreinigung der Gewässer nimmt ab und die Schadstoffkonzentration zu. Sonneneinstrahlung und Hitze sorgen für eine hohe Wassertemperatur, den Fischen geht wegen des verminderten Sauerstoffgehalts im Wasser sprichwörtlich „die Luft aus".  

Dadurch, dass derzeit generell wenig Wasser in den Flüssen ist, erwärmt sich das restliche Wasser entsprechend schneller. Außerdem nimmt auch die Löslichkeit des Sauerstoffs im Wasser ab.

Für die landwirtschaftliche Beregnung im Raum Buchholz-Denzlingen gilt eine Sonderregelung: Die Mitglieder des Beregnungsverbandes Mittlere Elz dürfen Wasser dann entnehmen, wenn oberhalb der Grundwasser aus Brunnen eingespeist wird.  

Der maßgebliche Wasserstand der Elz am Pegel in Gutach kann unter folgenden Quellen abgerufen werden:

Presse- und Europastelle

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Frau Tebel-Haas
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