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Autor: Pressestelle
Artikel vom 28.02.2019

Nach Waldbrand in Simonswald: Vorsicht wegen Trockenheit

Eine Waldbrandgefahr verbinden die meisten Menschen mit trockenen und heißen Sommer wie 2018 und eher nicht mit den Wintermonaten. Doch genau die lange Trockenheit mit den frühlingshaften Temperaturen im Februar, fehlende Niederschläge und leichte Winde sorgten am Dienstag in Nonnenbachtal, einem Seitental bei Obersimonswald, für einen Vegetationsbrand. Dürres Gras und das zundertrockene Laub am Boden lieferten dem Feuer gute Nahrung, so dass es sich über die Grasflächen einen steilen Hang in einem Eichenwald hinauffressen konnte. Der Waldbrand sorgte für einen Großeinsatz der Feuerwehren aus dem Elztal bis nach Denzlingen und Reute. 120 Feuerwehrleute und DRK-Einsatzkräfte waren vor Ort, um den Brand zu bekämpfen. Rund zwei Hektar Fläche waren vom Waldbrand betroffen.

„Die derzeitige Witterung darf nicht unterschätzt werden“, betont Dr. Martin Schreiner, der Leiter des Kreisforstamts. Die Forstverwaltung rät deshalb dringend zur Vorsicht. „Die meisten Waldbrandschäden entstehen durch Fahrlässigkeit im Umgang mit Feuer. Mit Feuer im Wald ist immer sehr vorsichtig umzugehen, trotz der winterlichen Jahreszeit. Von den Feuchteverhältnissen im abgeworfenen Laub haben wir Trockenverhältnisse wie im Sommer. Besonders an den schon ausgetrockneten Sommerhängen besteht eine hohe Waldbrandgefahr“.

 

So entwickelte sich auch der Waldbrand in Simonswald an einem Sommerhang, an dem vor zwei Wochen sogar noch Schnee lag.

„Feuer in Kombination mit Trockenheit und leichten Winden sowie der Thermik an Berghängen ist kaum zu kontrollieren. Es gerät schnell außer Kontrolle und kann zu größeren Waldbrandflächen führen“, macht  Dr. Martin Schreiner klar. Erst wenn genügend Feuchtigkeit am Boden angekommen sei, werde sich auch die Waldbrandgefahr verringern. Die wenigen angesagten Niederschläge in den nächsten Tagen reichen vermutlich nicht aus.

„Erst wenn sich frisches Gras am Waldboden zeigt, wird es zu einer Entspannung führen, aber bis dahin werden noch viele Wochen vergehen“.

Im extremen Sommer des vergangenen Jahres gab es im Landkreis Emmendingen nur zwei kleine Brandherde im Wald – wohl auch, weil die Menschen angesichts der Dürre für die Waldbrandgefahr sensibilisiert waren.

Ab sofort – nämlich von März bis Oktober - gilt im Wald wieder ein absolutes Rauchverbot, bei Fahrten durch ein Waldgebiet dürfen natürlich auch keine Kippen aus dem Fahrzeug geworfen werden.

Kreisbrandmeister Christian Leiberich nimmt den Waldbrand in Simonswald ebenfalls zum Anlass, ans richtige Verhalten bei  Reisigfeuern und Verbrennen von Gartenabfällen aufmerksam zu machen. „Lassen Sie das Feuer nie unbeaufsichtigt. Halten Sie immer Löschmittel bereit und sorgen sie dafür, dass sie das Feuer jederzeit damit löschen können“. Generell gilt: Kein Feuer in der Nacht und bei starkem Wind.

Auf eines  weist der Kreisbrandmeister ganz besonders hin: Wenn Waldbesitzer für die Pflegearbeiten in ihrem Wald ein Reisigfeuer anfachen wollen, muss dies vorher bei der Integrierten Leitstelle in Emmendingen unter Telefon 07641 4601 10 angemeldet werden – damit dort Klarheit herrscht, wenn andere Menschen den oft weithin sichtbaren Raum für ein Schadfeuer oder gar einen Waldbrand halten und bei der Leitstelle melden.

Presse- und Europastelle

Herr Ulrich Spitzmüller
Pressereferent
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