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Autor: Pressestelle
Artikel vom 23.08.2019

Drei Tage Wildnis pur

Natur pur erlebten 15 Jugendliche bei der dreitägigen Junior-Ranger-II-Freizeit des Landratsamtes im Freiämter Wald – zu Beginn sogar mehr, als manchen von ihnen lieb war: Bei der Auftaktwanderung von Mußbach zur Steckwaldhütte goss es in Strömen. „Das Wetter haben die Jugendlichen erstaunlich gelassen genommen“ berichtete der Waldpädagoge und Freiämter Förster Bernd Nold, der sich die Betreuung der Gruppe mit der Naturpädagogin Sabine Fritz, Katrin Hagge Ellhöft vom Forstamt des Landkreises und dem Waldpädagogen Johannes Schneider teilte.

Trotz Regen bauten die Jugendlichen bei der Ankunft ihre Schlafplätze unter schützenden Planen im Wald auf, nur wenige wählten die Übernachtung in der wetterfesten Steckwaldhütte. Am Lagerfeuer wurde morgens das Frühstück zubereitet und abends gekocht.

Dass der Regen vom ersten Tag für den Wald ein Segen war, erfuhren die jungen Leute im Laufe der Freizeit, bei dem die Bedeutung des Waldes für das Natursystem und für den Klimaschutz im Mittelpunkt stand. So wissen die Jugendlichen jetzt auch Bescheid über die Photosynthese. Was sie in den drei Tagen spielerisch gelernt hatten, zeigten sie beim Abschlussfest bei einem Spiel, bei dem die Eltern und alle Teilnehmer einbezogen wurden.

Landrat Hanno Hurth und Dr. Frieder Hepperle vom Forstamt bildeten das Kernholz eines Baumes. Drumherum gruppierten sich Eltern und sorgten mit Auf- und Niederbewegungen pumpend für die Wasserversorgung des Baumes. Ein Kreis von Kindern und Erwachsenen bildete die Rinde – und Bernd Nold versuchte als „Borkenkäfer“ diese Rinde zu durchbrechen, was alle  natürlich zu verhindern wussten.

Bereits zum 14. Mal hatte das Landratsamt diese Junior-Ranger-Freizeit für Jugendliche zwischen elf und 14 Jahren angeboten. Die neun Mädchen waren bei sechs Jungs erstmals in der Überzahl. Jeder der frischgebackenen Junior-Ranger erhielt von Landrat Hanno Hurth eine Urkunde überreicht. Der Landrat nannte auch die Beweggründe für diese Freizeit. „Viele Kinder und Jugendliche haben nicht mehr die Nähe zur Natur, obwohl sie im ländlichen Raum leben“. Mit der Junior-Ranger-Freizeit solle ein Gemeinschaftsgefühl mit Natur und Landschaft vermittelt werden.

Hanno Hurth ermunterte die jungen Menschen, sich weiter für die Natur einzusetzen und sich bei vielfältigen Möglichkeiten zu engagieren. „Ich hoffe, dass die Nähe zur Natur in diesen drei Tagen eingepflanzt wurde“ betonte er. Sein Dank galt dem Forstamt und der Kreisjugendarbeit für die Vorbereitung und Begleitung der Freizeit – und auch den Eltern, „dass sie bereit waren, uns die Kinder anzuvertrauen“.

Impressionen der Junior-Ranger Freizeit

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