Nachrichten aus dem Landkreis: Landkreis Emmendingen

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Autor: Pressestelle
Artikel vom 28.02.2020

Bei Corona-Verdacht immer erst telefonisch Kontakt aufnehmen

Zur Vorbereitung auf mögliche Fälle einer Infektion mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2) stehen die entsprechenden Stellen im Landkreis – Gesundheitsamt des Landratsamtes, Kreiskrankenhaus, Kassenärztliche Vereinigung, Deutsches Rotes Kreuz, Integrierte Leitstelle und das Amt für Brand- und Katastrophenschutz - in ständigem Kontakt.

Das Landratsamt informiert über den Umgang bei einem Corona-Verdacht:

Immer erst telefonisch Kontakt aufnehmen 

Der erste Kontakt bei einer Befürchtung oder Unsicherheit, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben, soll immer über die Hausärztin bzw. Hausarzt laufen. Er ist erste Ansprechstelle. Patienten sollten jedoch nicht gleich in die Praxis gehen, sondern immer erst den Hausarzt anrufen und im Gespräch das weitere Vorgehen abklären.

Am Abend nach Praxis-Dienstschluss und über das Wochenende übernimmt die kassenärztliche Notfallpraxis diese Aufgabe. Sie ist beim Kreiskrankenhaus Emmendingen eingerichtet und jeden Abend bis 22:00 Uhr geöffnet. 

Montag 19:00 bis 22:00 Uhr

Dienstag 19:00 bis 22:00 Uhr

Mittwoch 16:00 bis 22:00 Uhr

Donnerstag 19:00 bis 22:00 Uhr

Freitag 16:00 bis 22:00 Uhr

Samstag, Sonntag und Feiertage 8:00 bis 22:00 Uhr

Patienten mit Corona-Verdacht sollten die Praxis aber nicht direkt aufsuchen, sondern vorher erst telefonischen Kontakt über die zentrale Nummer Telefonnummer: 116 117 (ohne Vorwahl) aufnehmen. Das Gespräch geht bei der Integrierten Leitstelle in Emmendingen ein, die die weitere Information übernimmt.

Aufnahme im Kreiskrankenhaus Emmendingen

Erst bei einem begründeten Verdacht oder einer bestätigten Corona-Infektion können Patienten im Kreiskrankenhaus Emmendingen aufgenommen werden. Das Personal des Kreiskrankenhauses Emmendingen ist im Umgang mit dem Corona-Virus geschult und wird laufend über die aktuelle Entwicklung informiert. Die Kapazitäten des Kreiskrankenhauses für den regulären Betrieb stehen zur Verfügung.

Derzeit Grippewelle im Landkreis Emmendingen

Auch wenn die Symptome für Laien oftmals ähnlich empfunden werden können, sollte Corona nicht mit Influenza verwechselt werden. Nur bei einem Aufenthalt in einem Risikogebiet oder Kontakt mit nachweislich erkrankten Personen besteht möglicherweise ein Verdacht auf eine Ansteckung mit dem Corona-Erreger. Eine laufend aktualisierte Übersicht über die derzeit bekannten Risikogebiete in China, Italien, Iran und Südkorea sind auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts veröffentlicht, der entsprechende Link ist auf der Internetseite des Landratsamtes Emmendingen unter www.landkreis-emmendingen.de veröffentlicht.

Seit Anfang Februar nehmen die laborbestätigten Grippefälle im Landkreis Emmendingen deutlich zu. Seit Beginn der Grippe-Saison im Oktober bis Ende Februar sind 411 Fälle registriert, das sind rund 200 mehr als Vergleichszeitraum des Vorjahres. Aufgrund der gerade zu Ende gegangen Fastnachtszeit ist mit einem weiteren Anstieg von Influenza-Fällen zu rechnen.

Informationen zu Corona im Internet

Auf der Internetseite des Landratsamtes Emmendingen können unter www.landkreis-emmendingen.de weitere Informationen zu Corona auf den Informationsseiten des Landesgesundheitsamtes, des Robert-Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung abgerufen werden. Auch die Informationen des Kultusministeriums zum Besuch von Kindergärten, Kindertagesstätten und Schulen sind dort abrufbar.