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Autor: Landkreis Emmendingen
Artikel vom 06.10.2016

Bundesminister startet neuen Breitband-Bauabschnitt Elz- und Simonswäldertal

Der Netzausbau im Landkreis Emmendingen läuft auf Hochtouren. Davon konnte sich heute Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt bei einem Baustellenbesuch in Simonswald überzeugen. In der Schwarzwald-Gemeinde gab Dobrindt den Startschuss für eine weitere Ausbaustufe. Der Bund fördert den gemeinschaftlichen Netzausbau des Landkreises und der Deutschen Telekom mit 3,955 Millionen Euro.

Nachdem in Kenzingen bereits seit Juni 2016 die Bauarbeiten laufen, folgt im Landkreis Emmendingen nun der Start des Breitband-Bauabschnitts „Elz- und Simonswäldertal“. Dobrindt verfolgte den Start einer technisch aufwändigen Horizontal-Bohrung. Mit diesem speziellen Verfahren wird in Simonswald über eine Länge von rund 400 Metern in 1,2 Meter Tiefe ein kleiner Tunnel gebohrt, in den das Glasfaserkabel eingezogen wird. Nur mithilfe dieses Verfahrens ist es möglich, die Glasfaserkabel im engen Tal und unter der befahrenen Landstraße verlegen zu können, ohne den Verkehr über mehrere Wochen erheblich zu behindern.

Bundesminister Alexander Dobrindt hob in seinem Grußwort die Bedeutung des Breitbandausbaus in Deutschland hervor: „Mit unserem Förderbescheid bringen wir im Landkreis Emmendingen mehr als 68.000 Haushalte und Gewerbe ans Turbo-Internet. Dabei setzen wir auf die modernste Technologie und bauen jetzt 306 Kilometer neue Glasfaser.“

Was der Netzausbau für den Landkreis Emmendingen bedeutet, machte Landrat Hanno Hurth deutlich: „Die Bewohner der Region warten darauf. Schnelles Internet ist für die Entwicklungsmöglichkeiten unserer Wirtschaft und in zunehmendem Maße auch für die Lebensqualität der Bevölkerung ein bedeutender Standortfaktor. Aufgrund der hohen wirtschaftlichen und sozialen Bedeutung spielt ein leistungsfähiges und flächendeckendes Breitbandnetz heute eine ähnlich große Rolle wie eine gute Verkehrsanbindung.“

Der Landrat bedankte sich beim Bundesverkehrsminister für die Bundesförderung sowie bei Ministerialdirigent Eberhard Wurster für die Unterstützung vom Land Baden-Württemberg für das schnelle Internet. „Die Mitfinanzierung unseres Breitbandausbaus durch den Bund in Höhe von 3,955 Millionen Euro und das Land Baden-Württemberg in Höhe von 1,582 Millionen Euro ist ein wichtiger Beitrag für die Digitalisierung gerade auch in unseren ländlichen Gemeinden", freut sich Landrat Hanno Hurth. „Damit können wir eine gute Infrastruktur für die Bevölkerung und auch für die Wirtschaft im digitalen Zeitalter schaffen.“ Der Landkreis Emmendingen hat die Deutsche Telekom mit dem Ausbau von Teilen des Glasfasernetzes beauftragt und zahlt dafür gemeinsam mit den beteiligten Städten und Gemeinden einen Betrag von 7,91 Millionen Euro. Den größeren Teil des Kreisgebietes baut die Deutsche Telekom mit eigenen Mitteln aus.

Der Bürgermeister der Gemeinde Simonswald, Reinhold Scheer, betonte beim Start des neuen Breitbandbauabschnittes: „Gerade für Simonswald als typisch ländliche Schwarzwaldgemeinde ist der Breitbandausbau von größter Bedeutung – insbesondere für heimische Wirtschaftsbetriebe und für den sehr bedeutenden Tourismus im Simonswäldertal.“

„Die Deutsche Telekom unternimmt alles ihr Mögliche, um die Ziele von Bund und Land zu unterstützen und den Wünschen der Kunden schnellstmöglich gerecht zu werden“, unterstrich Vesta von Bossel, Breitband-Beauftragte der Deutschen Telekom. Der Landkreis Emmendingen ist laut von Bossel ein Paradebeispiel dafür, „wie wir partnerschaftlich mit eigenen Investitionen und öffentlichen Mitteln flächendeckend eine so zukunftsweisende Lösung umsetzen. Trotz unserer erheblichen Eigenmittel von bundesweit vier Milliarden Euro jährlich wäre das für unser Unternehmen alleine nicht möglich.“ Laut von Bossel setzt die Telekom beim Netzausbau auf einen sinnvollen Technologiemix: „Wo komplett neu gebaut wird, verlegen wir Glasfaseranschlüsse gleich bis in die Häuser. In den anderen Gebieten legen wir Glasfaserkabel bis an die Verteiler in den Straßen und können dann dank moderner Vectoring-Technik vielen Menschen in kurzer Zeit hohe Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung stellen. Von Bossel machte deutlich, dass das Ende der Fahnenstange längst nicht erreicht ist: „Mit Super-Vectoring kann bereits in zwei Jahren die Bandbreite im Festnetz auf bis zu 250 Mbit/s gesteigert werden. In Kombination mit dem Mobilfunk sind mit der Hybrid-Technik dann sogar Bandbreiten bis 550 Mbit/s möglich.“

Ausbau in sieben Stufen

Bis Sommer 2018 werden insgesamt 68.000 Haushalte im Landkreis Emmendingen mit schnellem Internet versorgt. Die Deutsche Telekom führt den Ausbau im Landkreis Emmendingen in sieben Bauabschnitten durch. Im Rahmen ihres Eigenausbaus sowie dem Partnerschaftsmodell mit dem Kreis werden insgesamt rund 300 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und bis zu rund 550 neue und hochmoderne Verteilerkästen in den Straßen der einzelnen Kommunen aufgestellt. 95 Prozent der Haushalte werden dann das Internet mit Geschwindigkeiten von mindestens 30 bis maximal 200 Mbit/s nutzen können. Das Netz ist dann so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.

Der Netzausbau im Landkreis Emmendingen:

So ist der vorgesehene zeitliche Ablauf

  • Ausbaugebiet 1: Kenzingen, Malterdingen
    Planungsbeginn: März 2016, Vermarktung: Jan. 2017
  • Ausbaugebiet 2: Simonswald
    Planungsbeginn: Juli 2016, Vermarktung: April 2017
  • Ausbaugebiet 3: Biederbach, Elzach, Gutach, Winden, 
    Planungsbeginn: Sep. 2016, Vermarktung: Juni 2017
  • Ausbaugebiet 4: Emmendingen, Freiamt, Reute, Teningen
    Planungsbeginn: Nov. 2016, Vermarktung: Aug. 2017
  • Ausbaugebiet 5: Herbolzheim, Rheinhausen, Weisweil
    Planungsbeginn: Feb. 2017, Vermarktung: Nov. 2017
  • Ausbaugebiet 6: Denzlingen, Gutach, Vörstetten, Waldkirch
    Planungsbeginn: März 2017, Vermarktung: Jan. 2018
  • Ausbaugebiet 7: Bahlingen, Endingen, Forchheim, Riegel, Sasbach, Wyhl
    Planungsbeginn: Mai 2017, Vermarktung: März 2018

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