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Autor: Landkreis Emmendingen
Artikel vom 23.08.2016

Einsatz für kleine Bahnhaltepunkte im Landkreis

An den kleineren Bahnhaltepunkten in Kollmarsreute, Teningen-Mundigen und Köndringen soll spätestens nach dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 jede Stunde ein Zug halten. Diese schon lange erhobene Forderung erneuern Landrat Hanno Hurth und der Emmendinger Oberbürgermeister Stefan Schlatterer in einem gemeinsamen Schreiben an Verkehrsminister Winfried Hermann.

Sie reagieren damit auf Informationen aus dem Stuttgarter Ministerium für Verkehr von Anfang August, nach denen wegen der starken Zugbelastung auf der Rheintalbahn ein Halt an den drei genannten Bahnhaltepunkten drei Mal pro Tag nicht möglich sei: Ein schneller Fernverkehrszug habe demnach Vorrang, deshalb müsse die langsamere Regionalbahn die Strecke frei machen und könne an den drei genannten Stationen nicht halten. Das sei das Ergebnis so genannter Fahrbarkeitsprüfungen, bei denen der künftige Zugverkehr auf der Rheintalbahn simuliert wird.

Im Juli hatte das Verkehrsministerium Vertretern der Landkreise und des ZRF (Zweckverband Regionahverkehr Freiburg) in Stuttgart mitgeteilt, dass der von der Region geforderte stündliche Halt in Kollmarsreute, Teningen-Mundingen und Köndringen umgesetzt werden könnte. Das Ziel schien erreicht, zumal die Landesregierung in einer Pressemitteilung vom 20. Juli 2016 entsprechende Informationen zu mehr Zügen und Halten auf der Rheintalbahn ab Dezember 2019 verbreitete.

Das Verkehrsministerium will zwar an seinem Ziel festhalten und den stündlichen Halt der Regionalbahn an den drei Haltepunkten doch noch ermöglichen. Doch mit dieser Absichtserklärung wollen sich der Landrat und der Emmendinger Oberbürgermeister nicht zufriedengeben. Sie fordern Minister Hermann in ihrem Schreiben auf, dafür zu sorgen „dass der durchgehende Stundentakt der Regionalbahn mit Halt an allen Bahnhöfen jetzt zumindest mit der Inbetriebnahme mit Neufahrzeugen ab Dezember 2019 umgesetzt wird“.

Wenn die Regionalbahn künftig dreimal täglich an den drei Haltepunkten durchfahre, würde weiterhin nur alle zwei Stunden ein Nahverkehrszug halten und die heutigen Angebotslücken im Wesentlichen bestehen bleiben. „Das würde Ihrer Ankündigung signifikanter Leistungsausweitungen einschließlich eines Stundentaktes der Regionalbahn an allen Wochentagen ab Dezember 2019 widersprechen“, schreiben sie an den Minister. Das Warten auf die Fertigstellung des Neu- und Ausbaus der Rheintalbahn mit dann mehr Zügen auf der bisherigen Strecke ist für Hanno Hurth und Stefan Schlatterer keine Lösung. Sie halten den Halt an den drei kleinen Bahnhaltepunkten auch betriebstechnisch bereits im Jahr 2019 für umsetzbar.  

Außerdem würde durch einen nicht stündlichen Halt auch die Verknüpfung des Stadtbusangebots der Stadt Emmendingen mit dem Zugverkehr nicht mehr funktionieren.

Für Landrat Hanno Hurth und Oberbürgermeister Stefan Schlatterer ist es deshalb „zwingend, dass auch an den Bahnhaltepunkten Kollmarsreute, Teningen-Mundingen und Köndringen durchgehend einmal pro Stunde eine Regionalbahn hält und die diesbezüglichen Angebotslücken vollständig geschlossen werden“, verleihen sie ihrer Forderung im Schreiben an Verkehrsminister Wilfried Hermann Nachdruck.

Ein weiterer Lückenschluss steht indes nicht mehr zur Diskussion: Beim so genannten „Kulturzug“, der bisher von Mittwoch bis Sonntag um 23:25 Uhr ab Freiburg nach Offenburg verkehrt, soll ab Oktober 2016 die Lücke geschlossen werden und der Zug auch am Montag und Dienstag fahren. Dies hat Verkehrsminister Winfried Hermann im April 2016 in einem Schreiben bestätigt. Auch der Gegenzug soll dann die ganze Woche jeweils um 22:07 Uhr ab Offenburg nach Freiburg fahren.

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