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Autor: Landkreis Emmendingen
Artikel vom 19.08.2016

Wasserentnahme untersagt: Flüsse führen zu wenig Wasser

Im Frühsommer hatte es beim Dauerregen oft zu viel Wasser, jetzt dagegen zu wenig: Weil der Wasserstand in der Elz und anderen Flüssen stark gefallen ist und für die Lebewesen in den Gewässern kritisch wird, darf ab sofort kein Wasser mehr aus Flüssen und Bächen entnommen werden. Dies gilt auch für die Entnahme von kleinen Mengen durch Schöpfgeräte oder Pumpen. Die Wasserbehörde des Landratsamtes hat das Verbot der Wasserentnahme jetzt angeordnet. Dies gilt sowohl für private Zwecke als auch für die Landwirtschaft, den Forst und den Gartenbau. Wer dagegen verstößt, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen.

Mit dem Verbot der Wasserentnahme sollen Fische, weitere Wassertiere und Pflanzen geschützt werden. Durch zu wenig Wasser nimmt der Algenwuchs zu, dadurch wird die Selbstreinigung der Gewässer beeinträchtigt und die Schadstoffkonzentration erhöht. Viele Sonnenstunden und heiße Tage sorgen für eine hohe Wassertemperatur und verringern den Sauerstoffgehalt im Wasser, so dass den Fischen sprichwörtlich „die Luft ausgeht“.

Das Verbot der Wasserentnahme gilt, solange am maßgeblichen Pegel der Elz bei Gutach der Wasserstand weniger als 43 Zentimeter beträgt.  Der aktuelle Pegelstand kann im Internet unter www.hvz.baden-wuerttemberg.de oder telefonisch unter 07681 7657 abgerufen werden.  Seit diesem Jahr gibt es dafür auch die App „Meine Pegel“.

Eine Sonderregelung gilt für die landwirtschaftliche Beregnung im Raum Buchholz-Denzlingen: Die Mitglieder des Beregnungsverbands Mittlere Elz dürfen Wasser dann entnehmen, wenn oberhalb Grundwasser aus Brunnen eingespeist wird.

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