Landkreis Emmendingen (Druckversion)
Autor: Pressestelle
Artikel vom 23.03.2021

Ersatzimpftermine werden bis 6. April abgearbeitet

Die Impfungen mit AstraZeneca, die in der vergangenen Woche im Kreisimpfzentrum in Kenzingen wegen des Impfstopps ausgefallen sind, werden bis zum Dienstag nach Ostern nachgeholt. Das Team in Kenzingen hat die Warteliste am Wochenende abgearbeitet und einen Nachholtermin bis spätestens 6. April 2021 angeboten. Rund 1.450 Impftermine werden damit in den nächsten beiden Wochen nachgeholt.

Bereits am Freitag konnte das Team des Kreisimpfzentrums rund 400 Personen telefonisch erreichen und einen Ersatztermin anbieten. Das Kreisimpfzentrum richtete zudem noch am Freitag auf die Schnelle ein internes Buchungsportal ein, über das nach einer vorherigen Information per E-Mail ein Impftermin selbst ausgewählt und gebucht werden konnte. Am Montag und Dienstag wurden noch die rund restlichen 150 Personen kontaktiert, die bis dahin noch nicht erreicht werden konnten.

Nur Wenige verzichten auf den Ersatzimpftermin

Der weit überwiegende Teil nahm das Angebot für einen neuen Impftermin an. Der Anteil, der Menschen, die nach den Diskussionen um den Impfstoff auf einen Ersatztermin und damit eine Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca verzichtete, schätzt Andrej Hog, der organisatorische Leiter des Kreisimpfzentrums, auf höchstens zehn Prozent, einige Personen hatten zwischenzeitlich bereits selbst Termine in anderen Impfzentren gebucht.

Es gab vor allem bei der telefonischen Kontaktaufnahme am Wochenende viele positive Rückmeldungen für die Kommunikation durch das Kreisimpfzentrum und die schnelle Vermittlung eines Ersatztermins.

Hochbetrieb im Kreisimpfzentrum in Kenzingen

Unterdessen wurden sowohl am Freitag als auch über das Wochenende während der AstraZeneca-Pause die regulären Impfungen für die Personengruppen, die den Impfstoff von Biontech-Pfizer erhalten, wie geplant fortgesetzt. Die Warteliste mit den Über-80-Jährigen wird derzeit abgearbeitet, täglich sind für diese Personengruppe rund 150 Impfungen eingeplant.

In dieser Woche herrscht jetzt Hochbetrieb im Kreisimpfzentrum. Täglich erfolgen rund 300 Impfungen mit AstraZeneca und rund 150 Impfungen mit Biontech-Pfizer. Damit wird sämtlicher verfügbarer Imptstoff bis auf eine minimale Sicherheitsreserve verimpft.

Zweitimpfungen in den stationären Einrichtungen abgeschlossen

Für die Bewohnerinnen und Bewohner der stationären Altenpflegeeinrichtungen im Landkreis ist die Corona-Schutzimpfung abgeschlossen. Sie haben über die beiden beim Kreisimpfzentrum angesiedelten Mobilen Impfteams (MIT) inzwischen auch die zweite Impfung erhalten. Derzeit sind die Mobilen Impfteams in den Tagespflegen und im betreuten Wohnen sowie in Einrichtungen der Eingliederungshilfe bei der Erstimpfung im Einsatz.

Seit dem Start Ende Januar haben die Mobilen Impfteams rund 2.900 Impfungen mit Biontech-Pifzer vorgenommen. Hinzu kommen weitere 550 Impfungen mit AstraZeneca in Einrichtungen, in denen Menschen mit einer Behinderung leben.

 

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