Nachrichten aus dem Landkreis: Landkreis Emmendingen

Seitenbereiche

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
AAA
Link zur Gebärdensprache Link zur leichten Sprache
info

Hauptbereich

Autor: Pressestelle
Artikel vom 26.03.2021

180 neue Corona-Infektionen landkreisweit im Zeitraum vom 19. bis 25. März 2021 gemeldet

Im Landkreis Emmendingen wurden im Berichtzeitraum vom 19. bis 25. März bei 180 Personen das SARS-CoV-2-Virus neu nachgewiesen; in der Vorwoche waren es 208. Der Wert der sog. 7-Tage-Inzidenz (d.h. die Zahl der labornachgewiesenen Infektionsfälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner) sank von 108,2 auf 87,1 und liegt damit unter dem Landesdurchschnitt von 115,3. (Stand 25.03.21).

Nachdem die 7-Tagesinzidenz am Sonntag, 21. März 2021 noch bei 105,2 lag, sank sie am Folgetag unter 100 und überstieg diesen Wert im Berichtzeitraum nicht mehr. Nach einem stetigen Sinken bis 82,9 am Mittwoch ergab sich am Donnerstag ein Anstieg auf 87,1.

Das weiter diffuse Infektionsgeschehen wurde in der Berichtwoche von Fällen in Kindertageseinrichtungen und kleineren Ausbrüchen in Familien dominiert. Erneut kam es in Gewerbebetrieben zu Häufungen. Die Zahl von engen Kontaktpersonen in Absonderung sank leicht auf 390 (Vorwoche: 416). In ca. drei Viertel der Fälle konnte die Infektionsquelle identifiziert werden. Die Bürgerinnen und Bürger stecken sich nach wie vor im Rahmen von Kindertagesbetreuung und Schulbesuch, bei Begegnungen mit Familien und Freunden und am Arbeitsplatz an. Insgesamt waren im Berichtszeitraum in acht Kindertageseinrichtungen und vier Schulen SARS-CoV-2-Fälle aufgetreten. In zwei Kindergärten wurden Folgefälle aus bereits zuvor festgestellten Ausbrüchen gemeldet. Bei rund 2/3 der Fälle wird eine Virusvariante nachgewiesen.

Insgesamt ist die Lage weiterhin sehr ernst. Vor allem in Kindertagesstätten ereignen sich regelmäßig Ausbrüche, welche das Gesundheitsamt nur nachträglich zu Kenntnis nehmen kann. Häufig infizierten die Betroffenen wiederum ihre Familienmitglieder, bevor die Infektionskette unterbrochen werden kann. Ein nachhaltiges Absinken der Fallzahlen ist nicht in Sicht, wobei die anstehenden Osterferien mit vorübergehender Schließung von Kindertageseinrichtungen und Schulen womöglich zeitlich begrenzt zu einer kurzen Entspannung der Lage führen werden.
Die Zahl von COVID-19-bedingten Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen und Krankenhäusern nimmt unter anderem aufgrund der fortschreitenden Durchimpfung weiter ab.

Dennoch ist es weiterhin erforderlich, die in Kraft befindlichen Regelungen und Hygienevorgaben streng einzuhalten. Sowohl die kurz zurückliegende Entwicklung im Landkreis Emmendingen als auch der aktuelle Verlauf in anderen Landkreisen zeigen, wie abrupt die Fallzahlen steigen können.

Bürgertestungen: Seit 12. März 2021 bis einschließlich 25. März 2021 wurden in den Kreisschnelltestzentren in Malterdingen und Waldkirch 3.265 Tests durchgeführt, davon 9 mit einem positiven Testergebnis.

Impfungen im KIZ Kenzingen: Im Kreisimpfzentrum in Kenzingen (KIZ) und vom mobilen Impfteam wurden seit dem 22. Januar bis einschließlich 25. März 2021 insgesamt 16.422 Impfungen, davon ca. 4.200 Zweitimpfungen durchgeführt.

Weitere Zahlen im  Lagebericht vom 26.03.2021 (PDF-Datei) (PDF-Datei).