Nachrichten aus dem Landkreis: Landkreis Emmendingen

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Autor: Pressestelle
Artikel vom 07.05.2020

Präsident des Eurodistrictes Region Freiburg – Centre et Sud Alsace, Landrat Hanno Hurth, setzt sich für Öffnung der kleineren Grenzübergänge ein

Die Region Freiburg (die Stadt Freiburg und die beiden Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen) als deutsche Seite des gemeinsamen Eurodistrictes Region Freiburg - Centre et Sud Alsace gehört leider zu den in Deutschland am meisten vom Covid-19 betroffenen Gebieten. Insgesamt wurden in unserem Raum über 2.500 Covid-Infektionen festgestellt. Besonders dramatisch verlief die Entwicklung im französischen Teil unseres Eurodistrictes, der, wie das gesamte Elsass, vom Robert-Koch-Institut zum Hochrisikogebiet eingestuft wurde. In den letzten zwei Wochen hat sich die Situation im gesamten Eurodistrict deutlich entspannt. So ist in der Region Freiburg die Zahl der Neuinfektionen spürbar zurückgegangen, auch im Elsass dürfen wir uns über eine ähnliche Entwicklung freuen. Das RKI hat die Einstufung des Elsass als Hochrisikogebiet mittlerweile zurückgenommen.

Als Präsident des Eurodistrictes hat Landrat Hanno Hurth diese ermutigende Entwicklung zum Anlass genommen, Herrn Staatssekretär Engelke im Bundesinnenministerium um wohlwollende Prüfung für eine kontrollierte Öffnung der sogenannten kleineren Grenzübergänge in unserer Region zu bitten. Konkret geht es um die Grenzübergänge Neuenburg/Chalampé und Sasbach/Marckolsheim. Durch die Schließung dieser beiden Übergänge entstehen für zahlreiche Beschäftigte, die im Elsass wohnen und in Südbaden arbeiten, erhebliche Umwege. Nicht zuletzt kommt es dadurch bei den derzeit noch geöffneten Grenzübergängen zu Staus und Behinderungen. Eine kontrollierte Öffnung der beiden Grenzübergänge könnte hier eine deutliche Entspannung für alle Beteiligten bringen.