Nachrichten aus dem Landkreis: Landkreis Emmendingen

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Autor: Pressestelle
Artikel vom 15.05.2020

Kreiskrankenhaus Emmendingen auf dem Weg in den Normalbetrieb

Im Außenbereich des Kreiskrankenhauses laufen seit Ende April die vorbereitenden Bauarbeiten für einen neuen OP-Bereich als Kernstück des Bauprojekts Maßnahmenpakets II – und auch drinnen befindet sich das Kreiskrankenhaus nach dem ersten Höhepunkt der Corona-Pandemie auf dem Weg in den normalen Betrieb. Das Kreiskrankenhaus geht dabei schrittweise vor und stimmt mögliche Lockerungen mit den Verantwortlichen im Landkreis anhand der Vorgaben des Gesetzgebers ab. Im Fokus stehen dabei der Gesundheitsschutz der Patienten und Mitarbeitenden sowie die Umsetzbarkeit der Hygienestandards.

Wie bisher steht die Notfallversorgung des Kreiskrankenhauses weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung. Darüber hinaus sind vermehrt auch wieder planbare Operationen möglich.

Operationstermine für Patienten

Im Frühjahr abgesagte Termine für Eingriffe werden wieder angeboten. Das Kreiskrankenhaus nimmt Kontakt mit Patienten auf und informiert sie. Grundlage für die Einzelfallentscheidung ist dabei die medizinische Erforderlich- bzw. Dringlichkeit. Auch ambulante Patienten werden wieder einbestellt. Inzwischen wurden die Kapazitäten für Operationen deutlich aufgestockt.  

Bei allen Maßnahmen wird besonderer Wert auf den Schutz für die Patienten gelegt – was mit weiterem Aufwand für das medizinische Personal verbunden ist. Daher bittet das Krankenhaus um Verständnis, dass die Öffnung in abgewogenen Schritten erfolgt.

Isolierstation ist weiter bereit

Die zur Behandlung von Corona-Patienten Anfang März eingerichtete Isolierstation steht weiterhin bereit. Von den 35 Plätzen waren zeitweise und zeitgleich 29 Betten belegt. Auch die Intensivstation ist weiter auf die Aufnahme von Corona-Patienten vorbereitet. Zwölf Betten mit Beatmungsgeräten können dort genutzt werden, davon waren bis zu acht Betten durch Corona-Patienten gleichzeitig belegt.

Abstandsregeln und Mund-Nasen-Schutz

Im Kreiskrankenhaus gelten die Abstandsregeln, weiterhin sind Händedesinfektion sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im ganzen Haus Pflicht. Dies gilt somit auch für ambulante Patienten.

Caféteria weiterhin geschlossen

Die Cafeteria bleibt nach wie vor geschlossen. Die Kantine kann weiterhin nur von den Beschäftigten des Kreiskrankenhauses genutzt werden.

Wieder Gottesdienste im Andachtsraum möglich

Mit der Lockerung für die Kirchen können auch im Kreiskrankenhaus wieder, wenn auch im begrenzten Umfang, Gottesdienste angeboten werden. Daran dürfen wegen der Abstandsregeln jedoch nicht mehr als zehn Personen teilnehmen, die zudem einen Mund- und Nasenschutz tragen müssen.

136 Kinder kamen auf der Geburtenstation zur Welt

Auf der Geburtenstation ging das Leben auch in Corona-Zeiten seinen fast gewohnten Gang.  Zwischen März und Mitte Mai 2020 kamen 136 Kinder zur Welt.

Das Interesse an einer Geburt im Kreiskrankenhaus zeigte sich auch beim ersten Webinar Ende April, das statt der Infoveranstaltungen und Kreißsaalführungen von Chefarzt Dr. Roland Rein und den Hebammen angeboten wurde: Rund 40 Personen informierten sich online über die Geburt im Kreiskrankenhaus Emmendingen. „Das Webinar war ein voller Erfolg“, freut sich der Chefarzt. Das Format werde auch künftig eingesetzt, „wenn Thema und Zielgruppe zusammenpassen“.

Das nächste Webinar, dann mit Schwerpunkt Schwangerschaft und Geburt, ist für den 17. Juni vorgesehen. Anmeldungen werden unter Telefonnummer: 07641 454 2271 angenommen.

Besuche auf der Wochenstation sind nach Absprache möglich

Väter von Neugeborenen dürfen nach Rücksprache mit der Station bei Mutter und Kind zu Besuch sein. Individuelle Regelungen zu den Besuchszeiten können mit der Station besprochen werden, um eine gute Bindung zum Neugeborenen zu ermöglichen.

Die sonstigen Besucher-Regeln wie Hygienemaßnahmen wie Abstand, Mund- und Nasenschutz und Händedesinfektion sowie die Registrierung gelten dabei auch weiterhin für alle Väter.

Geschwisterkinder können leider nach wie vor nicht zu Besuch kommen.

In den vergangenen Wochen hatten viele Familien die Möglichkeit genutzt, ein Familienzimmer zu belegen. So konnten Vater, Mutter und Neugeborenes rund um die Uhr nach der Geburt bis zur Entlassung zusammen sein. Von den sechs bis neun Betten der Geburtshilfeabteilung waren zeitweise bis zu sechs Zimmer als Familienzimmer belegt.