Landkreis Emmendingen (Druckversion)
Autor: Pressestelle
Artikel vom 12.02.2021

Zwischen Freiburg und Waldkirch fahren wieder Züge

Ab Sonntag, 14. Februar 2021 fahren wieder Züge auf der Elztalbahn: Zwischen Waldkirch und Freiburg pendeln die S-Bahnen künftig durchgängig. Der Betrieb auf der Teilstrecke erfolgt jedoch vorerst noch mit Dieseltriebwagen, weil die neuen elektrischen Züge erst mit dem Fahrplanwechsel im Juni zur Verfügung stehen.

Mit der Verlängerung der S-Bahn-Fahrten bis Waldkirch wird ab Sonntag auch der Schienenersatzverkehr (SEV) für das obere Elztal zwischen Elzach und Waldkirch angepasst, damit die Fahrgäste schon in Waldkirch auf den Zug umsteigen können. Ergänzt wird dieses Angebot durch Schnellbusse, die zwischen Bleibach und Denzlingen ohne Halt verkehren und in Denzlingen Anschluss zum Schienenverkehr haben.

Halbstundentakt jetzt am ganzen Wochenende

Die Züge der SWEG fahren vom 14. Februar 2021 an wieder durchgängig zwischen Freiburg Hauptbahnhof über Denzlingen und Waldkirch. Sie verkehren montags bis freitags zwischen 5 und 23 Uhr, samstags zwischen 6 und 23 Uhr und sonntags zwischen 7 und 23 Uhr jeweils im Halbstundentakt. Da die vorgesehenen Talent3-Triebzüge noch nicht zur Verfügung stehen, kommen zum Betriebsstart am 14. Februar 2021 zunächst noch Dieseltriebwagen (RS1) zum Einsatz.
Ebenfalls wichtig: Im Bahnhof Waldkirch fahren die Züge bis Juni auf Gleis 2 ein und aus, da der Bahnsteig an Gleis 1 noch nicht fertiggestellt ist.      

Probefahrten sind beendet

Bereits seit dem 28. Januar 2021 sind die ersten Züge auf der Strecke Freiburg-Denzlingen-Waldkirch unterwegs. Auf der modernisierten Strecke wurden technische Abnahmefahrten und der Probebetrieb durchgeführt. Im Probebetrieb erlernen die Triebfahrzeugführer die neuen Signalstandorte und die Besonderheiten der Strecke. Zusätzlich wurde die neue Leit- und Sicherungstechnik erprobt.    

Änderungen beim Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen Elzach und Waldkirch                                    

Durch die Inbetriebnahme des Streckenabschnitts Denzlingen-Waldkirch ergeben sich Änderungen für den Schienenersatzverkehr (SEV). Dieser wird vom 14. Februar an nur noch zwischen Waldkirch und Elzach gefahren. Die Linie A fährt weiterhin täglich zweimal stündlich zwischen Denzlingen und Elzach (über Bleibach und Niederwinden). Die Linie B fährt im Halbstundentakt zwischen Waldkirch und Elzach (über Kollnau, Gutach, Bleibach, Niederwinden und Oberwinden). Die Linien C und D entfallen. Die Anschlussverbindungen an die Züge der Linie S2 in Waldkirch und Denzlingen sowie an weitergehende Buslinien in Bleibach und Elzach bleiben weitgehend gewährleistet. Eine Änderung ergibt sich zudem bei der SEV-Haltestelle in Waldkirch. Diese wird in die Beethovenstraße verlegt (direkt hinter der Elzbrücke).   

Landrat: "Spürbare Verbesserung für viele Fahrgäste"     

Der ZRF-Vorsitzende Landrat Hanno Hurth ist froh, dass der Zugbetrieb wieder aufgenommen werden kann. „Wir können die im November angekündigte Teilinbetriebnahme der Elztalbahn wie geplant Mitte Februar starten. Das ist eine spürbare Verbesserung für viele Fahrgäste, die jetzt zwischen Waldkirch und Denzlingen wieder mit der S-Bahn fahren können“.

Für den Zweckverband Regio-Nahverkehr (ZRF) gibt es bei der Teilinbetriebnahme einen Wermutstropfen: Jede zweite S-Bahn kann in Gundelfingen nicht halten. Auf einzelnen Fahrten müssen zudem weitere Halte ausgelassen werden. Die Gründe liegen in geänderten Anforderungen an die Konstruktion von Fahrplänen, insbesondere aber in der hohen Belastung der Rheintalbahn mit Güter-, Fern- und Nahverkehr. Der ZRF hatte sich seit Bekanntwerden der Planungen mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass Gundelfingen auch weiterhin mit allen Zügen der Elztalbahn bedient wird.

Komplette Elztalbahn-Strecke geht Mitte Juni in Betrieb

Im Streckenabschnitt zwischen Waldkirch und Elzach wird noch gebaut. Dies betrifft insbesondere den zweigleisigen Ausbau der Haltepunktes Gutach zum Kreuzungsbahnhof. Die Inbetriebnahme auf der gesamten Strecke der Elztalbahn ist für den Fahrplanwechsel Mitte Juni vorgesehen. Zu diesem Zeitpunkt sollen auch die neuen elektrischen Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Hier kam es zu Verzögerungen, weil der Hersteller die Züge nicht fristgerecht an den Betreiber der Strecke ausgeliefert hat. Restarbeiten stehen auch auf dem Abschnitt Denzlingen – Waldkirch noch aus. So sind beispielsweise der Bahnübergang St. Margarethen-Straße in Batzenhäusle sowie zwei weitere Bahnübergänge am Anfang der Strecke zwischen Denzlingen und Buchholz, die vornehmlich durch den landwirtschaftlichen Verkehr genutzt werden, noch gesperrt.

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