Nachrichten aus dem Landkreis: Landkreis Emmendingen

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Autor: Pressestelle
Artikel vom 16.04.2021

Corona-Lagebericht: Inzidenz bleibt im Berichtszeitraum stabil unter 100

Im Landkreis Emmendingen wurde im Berichtszeitraum vom 9. bis 15. April 2021 bei 152 Personen das SARS-CoV-2-Virus neu nachgewiesen. Nachdem der Wert der sog. 7-Tage-Inzidenz (d.h. die Zahl der labornachgewiesenen Infektionsfälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner) am Freitag, 9. April erfreulicherweise den fünften Tag in Folge mit 87,1 unter 100 lag, konnte die landesweit rechtlich vorgeschriebene „Notbremse“ zum 10. April 2021 im Landkreis Emmendingen erneut gelockert werden. Sie blieb auch während des gesamten Berichtszeitraums unter dieser Grenze.
Der in nahezu ganz Baden-Württemberg im gleichen Zeitraum festgestellte erhebliche Anstieg der Infektionszahlen trat im Landkreis bislang noch nicht auf. Der vom Landesgesundheitsamt festgestellte Inzidenzwert für den Landkreis Emmendingen beträgt aktuell 78,1 (Stand Donnertag, 15. April 2021 – Vorwoche: 88,3; Stand Donnerstag, 8. April 2021). Er liegt damit erheblich unter dem Landesdurchschnitt von 165,0.
Auch wenn dieser leicht rückläufige Inzidenzwert insbesondere im Vergleich zur landesweiten Entwicklung aktuell erfreulich ist, kann noch nicht von einer nachhaltigen und dauerhaften Reduktion des Infektionsgeschehens ausgegangen werden. Eher ist anzunehmen, dass die aktuell vergleichsweise noch niedrige Anzahl von Neuinfektionen dadurch bedingt ist, dass in den letzten 7 Tagen nur wenige Häufungsgeschehen mit jeweils nur wenigen Betroffenen festgestellt wurden. Auch die durch die Osterferien bedingten geringeren Gruppenkontakte könnten eine Ursache für das vorübergehend geringere Infektionsgeschehen sein.

Übertragungen und Ansteckungen im privaten und häuslichen Bereich - aber auch in Betrieben

Das Infektionsgeschehen ist dennoch weiterhin als diffus zu bewerten. Im Berichtszeitraum existieren Infektionsfälle in fast allen Gemeinden und Städten im Landkreis. Wie zuletzt traten Ausbruchsgeschehen in mehreren Betrieben im Landkreis auf. Von Einzelfällen neu betroffen waren eine stationäre Pflegeeinrichtung, eine Flüchtlingsunterkunft und eine Kindertagesstätte.
Übertragungen im häuslichen und privaten Bereich bleiben unverändert zahlenmäßig Hauptursache der Weiterverbreitung. Die Zahl von engen Kontaktpersonen in Absonderung bleibt mit 413 in etwa gleich (zuvor 394). Zuletzt konnten in etwas mehr als zwei Drittel der Fälle die Infektionsquellen im Nachhinein identifiziert werden, bei den restlichen Fällen konnte die Ansteckungsquelle bislang noch nicht geklärt werden und ist somit auch kaum kontrollierbar.

Insgesamt ist die Lage weiterhin ernst. Aus Sicht des Gesundheitsamts bleibt es weiterhin erforderlich, die geltenden Regelungen und Hygienevorgaben streng einzuhalten. Sowohl die kurz zurückliegende Entwicklung im Landkreis Emmendingen als auch der aktuelle Verlauf in anderen Landkreisen zeigen, wie abrupt die Fallzahlen erneut steigen können. Im Berichtszeitraum gab es vier weitere Todesfälle aufgrund einer COVID-19-Erkrankung.

Die Lage im Kreiskrankenhaus Emmendingen
Im Kreiskrankenhaus Emmendingen werden aktuell acht Personen mit COVID-Erkrankung behandelt, vergangene Woche waren es sieben Personen. Zwei Person befindet sich aktuell auf der Intensivstation; dies bereits seit Anfang der Woche.

Anzahl der Bürgertestungen
In den beiden Kreisschnelltestzentren in Malterdingen und Waldkirch wurden bislang 9.585 Testungen durchgeführt, wovon 34 Test positiv waren (Stand 15.04.2021).
In den anderen kommunalen und privaten Teststellen im Landkreis wurden bislang 24.194 Bürgertestungen durchgeführt; davon waren 74 Tests positiv. (Stand 13.04.2021)

Anzahl der Impfungen
Im Kreisimpfzentrum in Kenzingen (KIZ) und vom mobilen Impfteam wurden seit dem 22. Januar bis einschließlich 15. April 2021 insgesamt 25.151 Impfungen, davon ca. 5.700 Zweitimpfungen durchgeführt.

Weitere Zahlen und Informationen enthält der Lagebericht (PDF-Datei) des Gesundheitsamtes Emmendingen.