Landkreis Emmendingen (Druckversion)
Autor: Pressestelle
Artikel vom 22.04.2021

Online-Workshop für kommunale Partnerschaften am 5. Mai 2021 um 15 Uhr

Jedes Jahr am letzten Sonntag im April wird weltweit der Tag der Städtepartnerschaften gefeiert. In diesem Jahr fällt der Tag auf den 25. April. Seit vielen Jahrzehnten sind Partnerschaften der Gemeinden und Städte als „kommunale Außenpolitik von unten“ wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens in deutschen Kommunen. Waren sie in den 1950er und 1960er Jahren vom Gedanken der Aussöhnung nach dem zweiten Weltkrieg geprägt, entwickelten sie sich seit den 1980er Jahren auch zu einer wichtigen Säule der Entwicklungspolitik und haben die internationale Begegnungen von Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht.

Im Landkreis Emmendingen unterhalten 20 Städte und Gemeinden mit insgesamt 42 Gemeinden in zwölf europäischen Ländern freundschaftliche Kontakte oder eine offizielle kommunale Partnerschaft. Die ältesten Freundschaften wurden zwischen Marckolsheim im Elsass und Sasbach (1960), der französischen Gemeinde Champbertrand und Endingen-Königschaffhausen (1965) aufgebaut, die älteste Partnerschaft im Landkreis haben die Stadt Waldkirch und die elsässische Stadt Sélestat 1966 offiziell gegründet. Der Landkreis Emmendingen ist seit Oktober 2008 mit dem israelischen Kreis Drom Hasharon verschwistert. Die jüngste Partnerschaft gründete Denzlingen 2011 mit der polnischen Stadt Konstancin-Jeziorna.

Ganz unterschiedlich sind die Angebote der Kommunen im Rahmen der Partnerschaften: Von der gemeinsamen Kunstausstellung über Treffen der Musikvereine, thematische Begegnungen zwischen den Gemeinderäten, sportliche Veranstaltungen und Austausche zwischen Kindern und Jugendlichen, Sprachreisen und Kochevents, gemeinsame Weihnachts- und Ostermärkte. Mit der fortschreitenden Globalisierung und den damit verbundenen Herausforderungen hat sich die Ausrichtung der kommunalen Partnerschaftsarbeit über die Jahre jedoch verändert.

Wie kann eine Partnerschaft aufrechterhalten werden? Wie neue und jüngere Mitglieder motiviert werden? Mit welchen Mitteln kann der Kontakt auch in Zeiten der Covid-19-Krise gehalten werden? Zu diesen Fragen möchte der Workshop vom Deutsch-Französischen Institut (dfi) in Ludwigsburg und der Europabeauftragten des Landkreises Emmendingen, Silke Tebel-Haas, informieren. Termin für die vom Staatsministerium Baden-Württemberg finanzierte Fortbildungsveranstaltung ist der Mittwoch, 5. Mai 2021 von 15-17 Uhr. Die Veranstaltung wird online über Zoom angeboten und richtet sich an Bürgermeister und Bürgermeisterinnen der Gemeinden, Verantwortliche und Aktive in den Partnerschaften. Um Anmeldung bis zum 30. April per E-Mail unter s.tebel-haas(@)landkreis-emmendingen.de oder Telefonnummer: 07641 451-1011 wird gebeten. Die Veranstaltung ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

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