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Nachrichten aus dem Landkreis: Landkreis Emmendingen

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Autor: Pressestelle
Artikel vom 16.06.2021

Mit dem Leuchtturmprojekt "Weinbau 4.0" Richtung Zukunft

„Ziel ist es, in der Projektlaufzeit ab dem Jahr 2022 bis 2027 die Innovationsleistung im Weinbau im Landkreis Emmendingen zu steigern und regionale Kompetenzen aufzubauen,“ betonte Landrat Hanno Hurth im Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Emmendingen-Hochburg bei der Vorstellung des Projekts. Er zitierte einen Satz aus der Laudatio von Minister Peter Hauk, der bei der virtuellen Preisverleihung des Landeswettbewerbs zur zukunftsfähigen Regionalentwicklung im April gesagt hatte: „Damit der von der Sonne verwöhnte Wein die Betriebe zukunftsfit macht".

Hurth präsentierte die zwischenzeitlich eingetroffene Urkunde, in der das Leuchtturmprojekt „Weinbau 4.0“ vom Land Baden-Württemberg im Rahmen des Wettbewerbs “Regionale Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit“ kurz: RegioWIN 2030 ausgezeichnet wurde. Durch den Einsatz von Automatisierungstechnik in Form von Drohnen und autonomen Robotern, Photovoltaikflächen im Weinberg sowie digitalem Flächenmanagement soll die Attraktivität und Rentabilität des Weinbaus erhöht werden. „Das technische KnowHow und die gesammelten Praxiserfahrungen sollen in einem Kompetenzzentrum Weinbau 4.0 gebündelt werden und beispielsweise in die Aus- und Weiterbildung bei den Winzerinnen und Winzern im Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Emmendingen auf der Hochburg einfließen“ betont Thorsten Kille, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung des Landkreises Emmendingen, die das Leuchtturmprojekt „Weinbau 4.0“ koordiniert.

Mehrere sogenannte Sprühdrohnen anschaffen

Zudem soll regional ein technischer Service für Winzer aufgebaut werden, um wirtschaftlicher und nachhaltiger bewirtschaften zu können,“ sagte Daniel Keller von der ZG Raiffeisen, die einer der Projektpartner ist. Bis im Jahr 2027 ist geplant, mehrere sogenannte Sprühdrohnen in der Region anzuschaffen und Piloten dafür zu qualifizieren. Mit einer Sprühdrohne gibt es gegenüber der konventionellen Ausbringung eine rund 90 Prozent geringere Abdrift und damit weniger Spritzmittelverluste. Dadurch wird die Umwelt geschützt und die biologische Vielfalt gestärkt. „Vor allem dient es dem Erhalt der wirtschaftlich gefährdeten Steillagenflächen, deshalb ist es auch aus Zeit und Arbeitsschutzgründen sinnvoll“, erläutert Udo Opel, Geschäftsführer bei „Roter Bur“ Glottertäler Winzer eG, der in den letzten Jahren bereits eine batteriebetriebene Sprühdrohne für Forschungszwecke im Einsatz hatte und als Projektpartner mitmacht.

Außerdem ist geplant, Multikopter für die Weinbauberatung im Landkreis Emmendingen und im Ortenaukreis anzuschaffen und damit das Flächenmanagement zu verbessern. „Die Rebflächen werden GPS-basiert automatisch überflogen und fotografiert, um mithilfe einer Multispektral-Analyse die Pflanzenvitalität besser zu bewerten und Stressfaktoren wie Trockenheit sowie Pilz- und Schädlingsbefall besser erkennen zu können“, so Robin Derdau von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Emmendingen.

Arbeitsaufwand lässt sich deutlich vereinfachen

Ab 2022 sollen zudem drei selbstfahrende Demonstrationsmaschinen und Roboter angeschafft, den regionalen Weinbergen angepasst und mit Unterstützung von Herstellern wie der SICK AG und Robot Makers weiterentwickelt werden. Durch Automatisierung lässt sich der Arbeitsaufwand etwa bei den arbeitsintensiven Pflanzenschutzmaßnahmen deutlich vereinfachen. „Die Sensoren unterstützen dabei die Navigation der autonomen Fahrzeuge“, so Manuel Fischer, der im Bereich mobile Automation für die SICK AG unter anderem auch im Weinbau forscht und entwickelt. Jochen Schneider von der ZG Raiffeisen Landwirtschaft Digital 4.0 GmbH ergänzt: "Weinbau 4.0 mag aktuell noch eine Zukunftsvision sein. Aber die Weichen dorthin werden längst gestellt. Wer in Zukunft noch wirtschaftlich Weinbau betreiben möchte, muss sich mit den Fragen rund um einen digitalen Betrieb und die Automation auseinandersetzen."

In der Region ist außerdem die Errichtung von drei Photovoltaik-Anlagen im Weinbau (Viti-PV) mit verschiedenen Schwerpunkten vorgesehen. Mit Bau und Betrieb dieser Pilotanlagen soll die Machbarkeit aufgezeigt und die Praxistauglichkeit demonstriert werden. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit Synergieeffekte im Weinbau und die Auswirkung auf Weinrebe, Ernteerträge, Traube und Weinqualität zu untersuchen. Das Leuchtturmprojekt „Weinbau 4.0“ wird dabei vom Weinbauinstitut Freiburg und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE unterstützt und begleitet.

Gleichzeitige Wein- und Stromerzeugung

Die Photovoltaik-Anlagen im Weinberg bieten den Winzern doppelte Flächenausnutzung. Durch die gleichzeitige Wein- und Stromerzeugung steht erneuerbarer Strom zu Verfügung, der von den Winzern vor Ort genutzt werden kann oder ein zusätzliches Einkommen bietet. Zudem können die Photovoltaik-Module den Weinreben Schutz vor negativen Auswirkungen des Klimawandels wie starke Trockenheit oder Hagel bieten. Bei der Photovoltaik-Anlage in Riegel soll ein besonderer Fokus auf dem Thema Akzeptanz und Bildung liegen. „Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt sollen Winzer und Winzerinnen, Bürgerenergiegenossenschaften und allen Interessierten und Multiplikatoren in der Region aufgezeigt und nahegebracht werden, im Sinn eines CO2-freien Europas, das in erneuerbare Energie investiert“, so Timo Beck vom Viti-PV Team aus Riegel.

In den nächsten Monaten werden für den endgültigen Förderantrag noch die Projektdetails erarbeitet und die Projektorganisation mit den Projektpartnern und dem Ministerium abgestimmt. Die Gesamtkosten des Projektes betragen etwa 5,2 Mio. Euro, davon können rund 3 Mio. Euro Fördermittel vom Land Baden-Württemberg und aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) beantragt werden. Zudem werden bis zum geplanten Projektstart im nächsten Jahr die Handwerkskammer Freiburg und der Weinbauverband sowie die beteiligten Winzer und Winzergenossenschaften eingebunden, die das Projekt beim Wettbewerb unterstützt haben.