Landkreis Emmendingen (Druckversion)
Autor: Pressestelle
Artikel vom 18.10.2021

Kreiskrankenhaus Emmendingen konnte zwei Zertifizierungen erfolgreich abschließen

Das Kreiskrankenhaus Emmendingen konnte zwei Zertifizierungen erfolgreich abschließen: Es ist jetzt als lokales Traumazentrum der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie im Traumanetzwerk Oberrhein anerkannt. Außerdem konnte die bereits seit Februar 2016 bestehende Zertifizierung als Endoprothetikzentrum erfolgreich bestätigt werden.

Traumazentrum zur Versorgung Schwerstverletzter

Das lokale Traumazentrum des Kreiskrankenhauses dient der Versorgung Schwerstverletzter. Es ist Teil des Traumanetzwerks Oberrhein, in dem die lokalen, regionalen und überregionalen Traumazentren in der Region zusammenarbeiten, beispielsweise bei der Patientenversorgung und in der Weiterbildung.

Bei der Zertifizierung werden strukturelle Voraussetzungen überprüft. Dazu gehören entsprechend geschultes Personal wie zum Beispiel unfallchirurgische Ärzte, die im Schockraum tätig sind und eine externe Fortbildung nach den europa-weltweit einheitlichen Standards (ATLS = Advanced Trauma Life Support, ETC = European Trauma Course) absolvieren. Auch die Einhaltung der Standardarbeitsanweisungen für alle Beteiligten und die strukturierte Zusammenarbeit mit den Kliniken höherer Versorgungsstufen wie der Uniklinik Freiburg zählen dazu.

Erneute Zertifizierung für das Endoprothetikzentrum

Bei der Zertifizierung als Endoprothetikzentrum werden hohe Ansprüche an den Struktur-Prozess und die Ergebnisqualität gestellt. Nur entsprechend ausgebildete Operateure sind für diese Operationen im Endoprothetikzentrum für Hüft- oder Kniegelenke und für die Wechseloperationen als sogenannte Hauptoperateure zugelassen. Im Kreiskrankenhaus Emmendingen werden diese Operationen ausschließlich von Professor Achim Koenig, Dr. Martin Röttinger und Dr. Peter Fichtner vorgenommen.

Der hohe Standard mit den erforderlichen Qualitätsvoraussetzungen wird durch regelmäßige Fort- und Weiterbildung aller Beteiligten gewährleistet - neben den verantwortlichen Operateuren auch das OP-Personal, Pflegekräfte und die Mitarbeitenden der Physiotherapie. Außerdem muss eine Mindestanzahl an Operationen nachgewiesen werden, die Daten werden in das zentrale Endoprothesenregister Deutschland (EPDR) eingetragen.

Zertifizierung während der Corona-Pandemie

Trotz der schwierigen äußeren Bedingungen durch die  Beeinträchtigungen der Corona-Pandemie sei es gelungen, die Zertifizierungen zu erreichen, zeigte sich Dr. Peter Fichtner, Ärztlicher Leiter der Orthopädie und Unfallchirurgie, zufrieden. „Nur durch die tolle Zusammenarbeit verschiedenster Personen sind diese Zertifizierungen möglich und es zeigt sich abermals, wie gut die unterschiedlichen Berufsgruppen im Kreiskrankenhaus Emmendingen zusammenarbeiten“.

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