Landkreis Emmendingen (Druckversion)
Autor: Pressestelle
Artikel vom 10.05.2022

Impfungen in Kenzingen gehen weiter

Das Impfangebot im ehemaligen Aldi-Markt in Kenzingen bleibt im bisherigen Umfang mit zehn Stunden pro Woche weiter bestehen: Jeden Mittwoch und Freitag jeweils von 16:00 bis 19:00 Uhr sowie jeden Samstag von 9:00 bis 13:00 Uhr können sich die Interessenten in der Regel ohne Wartezeiten und ohne Buchung ihre Spritze in Kenzingen abholen.

Zwischen 40 und 50 Personen kamen im Schnitt im April je Öffnungstag in den Kreisimpfstützpunkt, so dass unterm Strich im vergangenen Monat genau 603 Impfungen verabreicht wurden. Die meisten Impfungen entfielen dabei auf die „Booster“-Impfungen und die Viert-Impfungen. Aber es gibt auch immer noch Menschen, die sich einen Impfschutz aufbauen und ihre Erst- und Zweitimpfung in Kenzingen geben lassen. Im April kamen 17 Personen zur Erstimpfung. Sie erfolgt fast ausschließlich mit dem Impfstoff von Biontech-Pfizer, nachdem Moderna seit Ostern nicht mehr eingesetzt wird. Der Impfstoff Novavax wurde im April in Kenzingen von lediglich sechs Personen nachgefragt. Beide Impfstoffe bleiben aber im einzigen Kreisimpfstützpunkt des Landkreises weiterhin im Einsatz.

Aufgrund des dauerhaften Impfangebotes kommen nach Kenzingen nicht nur Personen aus dem Landkreis Emmendingen, sondern auch aus dem Ortenaukreis, aus Freiburg und dem benachbarten Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Der Anteil der „Auswärtigen“ von außerhalb liegt bei rund 25 Prozent. Die Kapazitäten sind in Kenzingen vorhanden, so dass die Öffnungstage weiterhin von allen Interessenten unabhängig vom Wohnort genutzt werden können.

Der Kreisimpfstützpunkt in Kenzingen hat durch seine Funktion als Kreisimpfzentrum im vergangenen Jahr auch eine gewisse Bekanntheit erreicht. Von Januar bis Ende September 2021 kamen genau 92.049 Personen zum Impfen nach Kenzingen und sorgten dort für Andrang. Seit der Wiedereröffnung als Kreisimpfstützpunkt am 1. Dezember 2021 bis zum 30. April 2022 kamen genau 16.656 Personen nach Kenzingen. Im ehemaligen Aldi-Markt wurden somit schon über 108.000 Menschen geimpft.

In den Ende des vergangenen Jahres in Betrieb genommenen ehemals drei Kreisimpfstützpunkten wurden insgesamt 35.176 Spritzen verabreicht. Kenzingen hat daran einen Anteil von 47 Prozent, Waldkirch schaffte bis zur Schließung Ende Januar 30 Prozent und in Emmendingen waren es bis zur Schließung Mitte März 23 Prozent.

Die Impfquoten im Landkreis Emmendingen verharren im Landesvergleich auf hohem Niveau: Mit 76 Prozent Erstimpfungen, mit 75,8 Prozent fast gleich vielen Zweitimpfungen sowie 59,1 Prozent Drittimpfungen liegt der Landkreis auf dem sechsten bis achten Platz unter allen 44 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg.

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