Nachrichten aus dem Landkreis: Landkreis Emmendingen

Seitenbereiche

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
AAA
info

Hauptbereich

Autor: Pressestelle
Artikel vom 24.07.2020

Den Wald mit allen Facetten erfahren

Der Wald ist seit dem Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie wieder mehr in das Bewusstsein der Bevölkerung getreten. Jung und Alt haben in dieser Zeit den Wald wiederentdeckt und gehen raus in die Natur. Besonders viele Kinder und Jugendliche waren in den letzten Wochen allein oder mit der Familie im Wald unterwegs. An vielen Stellen im Wald haben sie Holzzelte gebaut und sich so intensiv mit dem Wald und seinen Materialien beschäftigt. Das zeigt: Der Wald ist als Abenteuerspielplatz vor der Haustür wiederentdeckt.

Das soll noch mehr geschehen, deshalb beteiligt sich das Forstamt Emmendingen an den Ferienprogrammen der Gemeinden im Landkreis Emmendingen noch mehr als in den Vorjahren. „Wir wollen damit auch die Eltern während der Sommerferien ein kleinwenig zu entlasten“, sagt Martin Schreiner, Leiter des Forstamtes. Vom 3. August bis 10. September 2020 werden 20 verschiedene Waldaktionen in Bahlingen, Denzlingen, Elzach, Freiamt, Gutach, Malterdingen, Reute, Riegel, Teningen und Vörstetten angeboten, um den Wald in all seinen Facetten kennenzulernen und zu erleben. Eine Nachtwanderung für Familien, eine künstlerische Waldentdeckertour oder Grünholzmöbelbau sind nur einige Beispiele der unterschiedlichen Aktionen, die sich an Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren richten.

Da die beliebten Junior-Ranger-Freizeiten in diesem Jahr coronabedingt nicht stattfinden können, freut sich Landrat Hanno Hurth über die Alternativen und vielen neuen Angebote des Forstamtes. „Zusammen mit den Gemeinden laden wir Kinder und ihre Eltern zum Walderlebnis vor der Haustüre ein. Im Wald ist es überall spannend, vom großen Baum bis zu winzig kleinen Bodenlebewesen. Vieles kann bei diesen Veranstaltungen entdeckt und erlebt werden.“

Die Ferienaktionen werden von den Revierförstern vor Ort sowie den beiden zertifizierten Waldpädagogen des Forstamtes, Bernd Nold und Frank Otteni, begleitet. Walderlebnisse und Umweltbildung werden dabei kombiniert. Kinder und Jugendliche lernen spielerisch das Ökosystem Wald kennen. „Dabei steht jedoch nicht der Wissensinput im Vordergrund. Es geht vielmehr darum, eine abwechslungsreiche, gemeinsame Zeit im Wald zu verbringen“, betont Waldpädagoge Bernd Nold. Das „Selbstentdecker-Gen“ wird an diesen Nachmittagen gezielt angesprochen. Gleichzeitig wird den Kindern vermittelt, dass der Wald nicht gefährlich ist, sondern schön, kraftvoll und gesund, vielfältig und so eben spannend ist.

Die Hygiene- und Abstandsregeln werden natürlich eingehalten. Die Anmeldung zu den Waldaktionen erfolgt jeweils über die Gemeinden im Rahmen des Ferienprogramms. Die Teilnehmerzahl ist jedoch in der Regel auf 20 Personen begrenzt.

Weitere Aktionen für Familien:

Beim Walderlebnispfad in Freiamt, am Wanderparkplatz am Einbollen in Denzlingen und an der Allmendhütte im Staatswald der Teninger Allmend platziert das Forstamt Infoblätter. Hier können Familien selbst in Aktion treten und erhalten Ideen, was alle zusammen im Wald oder nach dem Waldspaziergang machen können. Beispielsweise eine Kugelbahn bauen oder mit frisch gesammelten Kräutern einen Quark herstellen.

Fotowettbewerb für Jugendliche:

Auf Instagram läuft noch bis 31. August der Fotowettbewerb #waldimfokus. Es sind schon über 200 Beiträge zusammengekommen. Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren, die im Landkreis Emmendingen wohnen, können ihre Waldbilder unter dem Hashtag #waldimfokus posten. „Wir freuen uns auf weitere schöne Fotos. Geht raus und haltet euer Walderlebnis fotografisch fest“, ermuntern Martin Schreiner und Bernd Nold. Immerhin winkt ein Fotoworkshop mit dem Freiämter Fotografen Sebastian Wehrle als Preis.