Landkreis Emmendingen (Druckversion)
Autor: Pressestelle
Artikel vom 21.01.2021

Das Kreisimpfzentrum in Kenzingen ist startbereit

Der Impfstoff ist da: Er wurde am Mittwoch geliefert, so dass das Kreisimpfzentrum am Freitag wie geplant starten kann. Die Abläufe wurden im Echtzeit am Montagabend bei einem Probelauf mit Mitgliedern aus Ortsverbänden des Deutschen Roten Kreuzes und Soldaten der deutsch-französischen Brigade in Müllheim durchgespielt, sie werden ab Freitag auch bei der Anmeldung und Registrierung im Einsatz sein.

Den Impfstart nimmt das Landratsamt zum Anlass, nochmals auf die wesentlichen Gründe für die Einrichtung von Kreisimpfzentren einzugehen, die nach der Impfstrategie des Landes Baden-Württemberg in jedem Landkreis eingerichtet wurden: Eine Impfung in den Arztpraxen oder dezentral zum Beispiel in Gemeindehallen der 24 Städte und Gemeinden ist derzeit nicht möglich, da beim Impfstart nicht genügend Impfdosen für eine flächendeckende Versorgung verfügbar sind.

Für das zentrale Impfen spricht neben der Logistik und besseren Planung vor allem eines: „Die Impfzentren wurden eingerichtet, um mehr Menschen in kurzer Zeit impfen zu können“, erläutert Landrat Hanno Hurth. „Über Hausärzte oder über Vor-Ort-Termine in den Kommunen bräuchten wir wesentlich mehr Zeit und Aufwand, um die gleiche Anzahl an Menschen zu impfen“. Eine Impfung durch die Hausärzte ist erst zu einem späteren Stadium geplant, wenn wesentlich mehr und auch andere Impfstoffe zur Verfügung stehen, die nicht besondere Lagerungserfordernisse haben.  So ist für den Impfstoff von Biontech-Pfizer, der zum Impfstart verwendet wird, wegen der Kühlung eine spezielle Lagerung erforderlich. „Der Impfstoff muss bei minus 75 Grad sicher gelagert werden, das können wir im Kreisimpfzentrum garantieren, aber eben nicht in einer Gemeindehalle“ erklärt der ärztliche Leiter des Kreisimpfzentrums Dr. Dirk Kölblin. Mit jeder geöffneten Impfdosis können sechs Menschen geimpft werden.

Die Vorgaben bei der Lagerung des Impfstoffes und die am Anfang nur begrenzt zur Verfügung stehende Impfstoffmenge sind auch der Grund dafür, warum Menschen für die beiden Impfungen nach Kenzingen kommen oder von Angehörigen dorthin begleitet werden müssen. „Eine Impfung von pflegebedürftigen Menschen in ihrer Wohnung können wir derzeit nicht leisten, da wir mit unseren Mobilen Impfteams zunächst die Menschen in den Altenpflegeheimen impfen“, informiert Andrej Hog, der organisatorische Leiter des Kreisimpfzentrums. Rund 1.200 Seniorinnen und Senioren erhalten in den Pflegeheimen dadurch in den nächsten Wochen bei entsprechender Einwilligung ihre Covid-19-Impfung.

Das Kreisimpfzentrum liegt im Industriegebiet in Kenzingen. Die Zufahrt erfolgt über die Kenzinger Umgehungsstraße. Sie ist ab dem Kreisverkehr ausgeschildert und am Gebäude der Firma Freyler vorbei über die Bahnbrücke in die Industriestraße 26. Das Gebäude ist ebenerdig und barrierefrei zugänglich, vor Ort werden auch Rollstühle angeboten.

 

Wichtige Hinweise

Das Landratsamt weist daraufhin, dass der Einlass ins Kreisimpfzentrum nur mit der Bestätigung des gebuchten Impftermins möglich ist, vor Ort in Kenzingen ist keine Reservierung möglich.

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