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Einsätze nach Unwetter im Landkreis Emmendingen
Erstelldatum25.08.2023
Ein Schwerpunkt war Wildgutach. Im Raum Kenzingen drohte erine Überflutung nach Defekt im Riegerler Stauwehr. Der Führungsstab trat zusammen.
Wegen des Unwetters am Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag gab es Einsätze in mehreren Orten im Landkreis. Ein Schwerpunkt war Wildgutach, wo es vermutlich eine Windhose gab. In Riegel gab es nach einem technischen Defekt die Gefahr von Überflutungen vor allem im Raum Kenzingen und Umgebung. Deshalb wurde am Freitagmorgen auch der Führungsstab des Landkreises Emmendingen alarmiert. In Hecklingen musste ein Jugendzeltlager evakuiert und die Jugendlichen im Hecklinger Schloss untergebracht werden. Bei der erwarteten Flutwellte konnte am Freitagmorgen gegen 7:00 Uhr Entspannung erkannt werden. Eine Gefährdung oder Schäden an der regionalen Infrastruktur sind nach aktuellem Stand nicht zu erwarten.
Eine Übersicht zum Verlauf der Nacht aus dem Führungsstab des Landkreises Emmendingen, Sachgebiet Presse- und Medienarbeit:
In der Nacht zum Freitag kam es gegen 04:00 Uhr an einem Stauwehr bei Riegel zu einer technischen Störung aufgrund derer ein größerer Wasserabfluss in die Alte Elz entstand.
Aufgrund der möglichen Gefahr von Überflutungen im Raum Kenzingen und dem weiteren Verlauf der alten Elz bis zum Rheinzufluss wurde der Führungsstab des Landkreises Emmendingen alarmiert. Zusätzlich war die Feuerwehr Kenzingen mit den Abteilungen Kenzingen und Hecklingen im Einsatz, die Feuerwehr Rheinhausen kontrollierte die Pegeln auf dem Gemeindegebiet. Durch die Feuerwehr Kenzingen wurden kritische Punkte angefahren und im möglichen Überflutungsbereich geparkte Fahrzeuge in Zusammenarbeit mit der Polizei entfernt.
Zeltlager in Heckingen musste evakiert werden
Die Kenzinger Feuerwehr musste ein Jugendzeltlager auf dem Sportplatz Hecklingen evakuieren. Die Jugendlichen wurden ins Schloss Hecklingen gebracht und von Kräften der Feuerwehr Kenzingen, Abteilung Hecklingen betreut.
Durch den Führungsstab des Landkreises wurden entsprechende Gefahrenabschätzungen durchgeführt und die Lage für den gesamten Bereich der Alten Elz im Kreis Emmendingen bewertet. Hierzu wurden Fachberater des Regierungspräsidium Freiburg und des Landratsamtes Emmendingen hinzugezogen. Darüber hinaus bestand ein stetiger Kontakt zur Integrierten Leitstelle Ortenau und der Führungsgruppe Rust, die ebenfalls auf Grund der möglichen Gefahrenlage alarmiert war.
Entwarnung wegen Flutwelle am frühen Morgen
Ab 07:00 Uhr konnte eine erste Entspannung bei der erwarteten Flutwelle erkannt werden, eine vorsorglich vorbereitete Warnung der Bevölkerung war nicht erforderlich.Der Führungsstab war am Freitagmorgen mit reduzierter Mannschaft zur weiteren Lagebeurteilung noch im Einsatz. Die Bootsanlegestelle der Alten Elz in Riegel bis Samstag gesperrt.
Vermutlich eine Windhose in Wildgutach
Bereits in der Nacht zum Freitag waren durch das Unwetter die Feuerwehren aus Emmendingen, Maleck-Windenreute, Kollmarsreute, Waldkirch, Simonswald im Einsatz, in Obersimonswald und Riegel mussten wegen umgestürzter Bäume ausrücken.
Ein Schwerpunkt war in Wildgutach, wo es vermutlich nach einer Windhose zu zahlreichen Einsätzen kam. Neben vielen umgestürzten Bäumen war an einem Schwarzwaldhof auch ein Teil des Daches abgedeckt worden.
Wildgutach war hierdurch über mehrere Stunden nahezu von der Außenwelt abgeschnitten. Zur Bewältigung der Lage waren neben den Feuerwehren aus Wildgutach, Obersimonswald und Simonswald sowie dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Luca Kimmi auch das THW Emmendingen im Einsatz.
Zusammenarbeit zwischen Hiilfskräften hat gut funktioniert
Die Zusammenarbeit zwischen den eingesetzten Feuerwehren und dem THW Emmendingen in Wildgutach klappte reibungslos.
Pressemitteilung des Führungsstabs Sachgebiet Presse und Medienarbeit, erstellt von Michael Hilbert








