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Basteln, tüfteln, schweißen
Talente in Naturwissenschaft und Technik fördern? Wie geht das? Ganz einfach: die Lösung heißt AluMINTzium. Carsten Münchenbach, Leiter des Technischen Gymnasiums an den GHSE und Vorsitzender des Vereins AluMINTzium, will interessierten Jungen und Mädchen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik eine Plattform bieten, um ihren Interessen nachgehen zu können.
Beim Wirtschaftsbankett der Stadt Emmendingen am vergangenen Dienstag, 17. Oktober, referierte er vor rund 70 Firmenvertreterinnen und -vertretern und stellte das Leuchtturmprojekt vor, welches vom Landkreis, der Stadt, Maxon Motor und den Stadtwerken unterstützt wird.
Was steckt dahinter? Jugendliche, vor allem Mädchen für die MINT-Fächer und Berufe zu begeistern, besonders Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik und Physik. Zudem werden interessierte Jugendliche gefördert und können früh mit Unternehmen und Hochschulen zusammengebracht werden. Somit ist das AluMINTzium eine win-win-Situation und sichert die Fachkräfte von morgen.
Im Schülerforschungszentrum kann man einfach mal das ausprobieren, was man schon immer gerne machen wollte. Günther Waibel, Dozent an der Hochschule Offenburg und Kursleiter für Maschinenbau am AluMINTzium, nannte einige Praxisbeispiele: eine Seifenkiste zusammenschweißen, sich am 3D-Druck ausprobieren oder schon als Fünftklässler programmieren. Münchenbach und sein Team machen es möglich und bieten auch speziell Kurse für Mädchen an.
Das AluMINTzium sucht jedoch dringen Kursleiter (Ehrenamtlich oder auf Honorarbasis) und warb auch um weitere Unterstützer, die der Einrichtung finanziell oder durch Sachspenden zur Seite stehen.










