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Sanierte GHSE-Sporthalle ist Schmuckstück für Schulsport und Vereine
Die große Sporthalle der GHSE ist durch die Sanierung ein Schmuckstück geworden – und wird gut genutzt. Rund 15 Monate waren die Handwerker in der Halle, die im Jahr 1979 erbaut wurde, aktiv. Sie erneuerten die Sanitär- und Umkleideräume, installierten an der Hallendecke eine energiesparende LED-Beleuchtung und brachten den Brandschutz auf Vordermann. Mit den Sommerferien begannen die Arbeiten im August 2022, im Oktober des vergangenen Jahres wurden sie beendet.
Zuschuss aus dem Sportstättenförderprogramm des Landes
Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 2,2 Millionen Euro, wie Landrat Hanno Hurth bei einem Pressetermin in der Halle zum offiziellen Abschluss der Sanierung bekanntgab. Davon hat der Landkreis einen Zuschuss von 294.000 Euro aus dem Sportstättenforderprogramm des Landes erhalten.
Das Geld ist gut investiert: So wurde neben dem Brandschutz die Halle auch energetisch auf den modernsten Stand gebracht. Die Elektroinstallation wurde komplett erneuert, die Lüftungsanlage ebenfalls. Die Halle ist jetzt an die Hackschnitzelanlage der GHSE angeschlossen und auf dem wird jetzt die Sonnenenergie mit einer Photovoltaik-Anlage mit 42 Kilowatt genutzt.
Ein Monitor an der Hallenwand ist der Clou
Die neue Halle kommt bei Sportlehrern und Schülerinnen und Schüler sehr gut an, freute sich Schulleiter Thomas Kruse. Das liegt an der Ausstattung der Halle: Der sanft schwingende Boden wurde zwar schon 2016 eingebaut, aber jetzt sind die Prallwände im Spielfeldbereich erneuert worden, der Regieraum wurde umgebaut und die Halle kann in zwei Hälften geteilt werden. Besonders stolz ist die Schule auf einen großen Bildschirm an der Hallenwand, an dem die mit einem Tablet aufgenommenen Bewegungsabläufe und Spielzeuge beim Sport studiert und mit den Kindern und Jugendlichen besprochen werden können.
Trainigsort für GHSE, Carl-Helbing-Schule und Vereine
Rund 2.800 Schülerinnen und Schüler sind an der GHSE und der benachbarten Carl-Helbing-Schule, sie können die Halle für den Schulsport täglich von 7:50 bis 17:00 Uhr nutzen. Danach ist die Halle gut mit Vereinen aus der Umgegend belegt: So trainieren neben Jugendlichen und Alten Herren aus mehrere Fußballvereinen auch eine Badminton-Abteilung und die Herzgruppe der Volkshochschule in der Halle.
Nutzung in Krisenzeiten für Flüchtlinge und Corona-Infizierte
Die Halle wurde übrigens in Krisenzeiten vom Landkreis schon wiederholt für andere Zwecke genutzt: So waren zuletzt ab Dezember 2015 bis Frühjahr 2016 dort Flüchtlinge untergebracht (in der Halle standen 120 Betten zur Verfügung) und zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 diente sie für zwei Monate als Fieberambulanz, um Menschen auf eine Corona-Infektion zu testen.










