Hauptbereich
Azubis im Kreiskrankenhaus organisieren eine Station
Erstelldatum23.12.2024
Elf Tage lang haben 15 Auszubildende als Projekt zur Prüfungsvorbereitung den Betrieb auf einer Station im Kreiskrankenhaus organisiert.
15 Auszubildende organsierten im Dezember für elf Tage den Betrieb auf einer Station im Kreiskrankenhaus Emmendingen. Das Projekt diente der Prüfungsvorbereitung, um die jungen Menschen fit fürs bevorstehende Examen zu machen. Im Drei-Schicht-Betrieb waren die Nachwuchskräfte beim alltäglichen Ablauf auf einer Station im Einsatz – natürlich immer unter ständiger Beobachtung von Praxisanleiterinnen und -anleitern, die aber nur eingriffen, wenn es die Situation erforderte. Denn die Gesundheit der Patientinnen und Patienten – die über das Projekt informiert waren – stand natürlich an erster Stelle.
„Die Arbeit, die wir sonst machen, haben die Azubis übernommen“, sagt Anna Gugel, die zusammen mit Sabine Pock die Projektleitung hatte. Die Aufgaben der jungen Menschen waren vielfältig: Sie waren für den gesamten Pflegeprozess der Patientinnen und Patienten verantwortlich. Dazu zählt die sogenannte „Vitalzeichenkontrolle“: das heißt: Blutdruck messen, Puls kontrollieren und die Körpertemperatur auf Fieber überprüfen. Sie stellten nach Vorgabe der Ärzte die täglichen Medikamente zusammen. Zum Aufgabenbereich zählten außerdem alle organisatorischen Formalitäten bei der Aufnahme im Kreiskrankenhaus und bei der Entlassung nach Hause. Ihr Einsatz war gefragt beim Wundmanagement und bei der Versorgung und Pflege nach einem medizinischen Eingriff. Auch bei den täglichen Visiten und den Arztgesprächen durften sie teilnehmen. Besonders anspruchsvoll war für die jungen Menschen die Gespräche, die sie mit den Angehörigen führen konnten.
Das Projekt gab es jetzt zum 5. Mal im Kreiskrankenhaus. Es wurde ausführlich vorbereitet und geplant. Die Azubis wählten aus ihrer Mitte Anna Herrmann zur Stationsleiterin und Carina Arnold zu ihrer Stellvertreterin. „Wir haben auch die Dienstpläne geschrieben. Für uns war es interessant zu sehen, wie Teamarbeit funktioniert“, berichtet Anna Hermann. „Es war ein Berg Arbeit, aber wenn es klappt, ist es ein schönes Gefühl“. Für Carina Arnold war vor allem die morgendliche Frühbesprechung wichtig. „Da ging es darum: wieviel Personal haben wir, wie viele Betten sind belegt“. Ihr Fazit nach den elf Tagen: „Wir haben jetzt ein umfassendes Bild davon, was man als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann alles machen muss“.
Anna Gugel und Sabine Pock von der Projektleitung schauten dem Nachwuchs ganz genau über die Schulter: “Es ist für alle eine gute Chance, Entwicklungspotenziale zu erkennen. Wir haben gemerkt, dass es von Tag zu Tag besser lief“, freut sich Sabine Pock. Sie äußert sich sehr zufrieden über die jungen Kolleginnen und Kollegen „Wir waren überrascht, wie gut sie auch Schwierigkeiten gemeistert haben“.







