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Landfrauen spenden 1.500 Euro für Avatar
Erstelldatum18.03.2025
Das Kreismedienzentrum verwendet die Spende für die Anschaffung eines weiteres Avatars, mit dem kranke Schulkinder unterstützt werden können.
Die traditionelle Spende der Landfrauen bei ihrem Bezirkslandfrauentag in Kiechlinsbergen ging in diesem Jahr an das Kreismedienzentrum Emmendingen für die Anschaffung eines weiteren Avatars, eines „menschlichen“ Roboters, der erkrankten Kindern eine Teilnahme am Unterricht ermöglichen soll.
Caroline Braun, die Leiterin des Kreismedienzentrums, nahm den symbolischen Scheck von Jutta Zeisset, der Teamsprecherin des Bezirksrats, mit großer Freude entgegen. Doch die Überraschung war noch größer, als die Landfrauen den Scheck vom sonst üblichen Spendenbetrag spontan um 700 Euro erhöhten. Im Verlauf der Veranstaltung kamen noch weitere Spenden zusammen, sodass insgesamt 1.500 Euro an das Kreismedienzentrum überreicht werden konnten.
„Wir sind überwältigt von dieser großartigen Unterstützung der Landfrauen“, sagte Caroline Braun bei der Übergabe des Schecks. „Dank dieser Spende können wir nun einen weiteren Avatar 1 anschaffen, der speziell für die Unterstützung von erkrankten Kindern eingesetzt werden soll. Diese Technologie ermöglicht es den Kindern, trotz Krankheit und Krankenhausaufenthalt mit ihrer Umwelt zu kommunizieren und so an Bildungsangeboten und schulischen Aktivitäten teilzunehmen“. Das sei eine wertvolle Unterstützung für ihre psychische und soziale Gesundheit in einer Zeit, die oft von Isolation geprägt ist.
Das Kreismedienzentrum hatte zu der jährlichen Veranstaltung einen der bereits angeschafften Avatare mitgebracht, um den Landfrauen einen praktischen Einblick in die Funktionsweise der Technologie zu geben. Dies zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, digitale Innovationen auch in sozialen und gesundheitlichen Bereichen einzusetzen.
„Es ist sehr beeindruckend, wie die Landfrauen mit ihrer Spende nicht nur ihre Verbundenheit zur Region zeigen, sondern auch ein starkes Zeichen der Solidarität und Unterstützung für erkrankte Kinder setzen“, freute sich Caroline Braun. Die Landfrauen im Landkreis Emmendingen hätten damit erneut ihre wichtige Rolle in der Gemeinschaft unterstrichen und gezeigt, wie lokale Initiativen dazu beitragen können, das Leben von Kindern in schwierigen Zeiten zu verbessern.






