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Abschied von Theresa Möhnle, Leitende Ingenieurin in Flurneuordnungsverfahren
Erstelldatum17.07.2025
Nach fünf Jahren zurück in die Heimat

Mit viel Dankbarkeit und auch Bedauern wurde am Dienstag, 15. Juli 2025 im Elzacher Rathaus Theresa Möhnle verabschiedet. In seiner Abschiedsrede würdigte Dezernatsleiter Martin Schreiner die Leitende Ingenieurin in Flurneuordnungsverfahren als „Brückenbauerin“, und zwar in doppelter Hinsicht: Zum einen als zentrale Ansprechpartnerin zwischen Amt, Gemeinden, Land und Grundstückseigentümern, zum anderen auch ganz konkret beim Neubau von drei Brücken in den von ihr betreuten Flurneuordnungsverfahren im Landkreis Emmendingen.
Unter der Leitung von Theresa Möhnle wurden in den vergangenen fünf Jahren die Dobelbergbrücke im Verfahren Winden sowie die Haasenhof- und die Vogtshofbrücke in der Flurneuordnung Elzach-Oberprechtal neu gebaut. Zudem machte ihr Einsatz den Bau zahlreicher Kilometer neuer Mindestflur- und Waldwege sowie die Umsetzung zahlreicher Ausgleichsmaßnahmen möglich. Damit konnten mehrere Höfe und Anwesen, wichtige Agrarflächen sowie Waldgebiete erschlossen werden – ein Gewinn nicht nur für Anwohner und die Landwirtschaft, sondern auch für den Tourismus: Ausgangspunkte für Wanderwege wurden so leichter erreichbar.
An 13 Flurneuordnungsverfahren beteiligt
Insgesamt war Theresa Möhnle an acht von 13 Flurneuordnungsverfahren im Landkreis Emmendingen beteiligt, die sich auf mehr als 8.000 Hektar erstrecken und Tausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer einbeziehen.
Auch Jürgen Nowak, Präsident des Verbands der Teilnehmergesellschaften Baden-Württemberg (VTG), ließ es sich nicht nehmen, persönlich „Auf Wiedersehen“ zu sagen. „So jemanden lässt man nicht gerne gehen“, betonte er und dankte Theresa Möhnle für die hervorragende Zusammenarbeit und die ebenfalls hervorragende Bilanz bei den Verfahrensfortschritten der letzten Jahre. Im Namen der Teilnehmergemeinschaften bedankten sich die Vorsitzenden Clemens Bieniger und Franz Lupfer für das sehr gute Miteinander und wünschten Theresa Möhnle alles Gute.
Zurück in die Heimat
Theresa Möhnle wechselt auf eigenen Wunsch nach fünf Jahren in der gemeinsamen Dienststelle Flurneuordnung in Freiburg nach Crailsheim im Landkreis Schwäbisch Hall um näher bei ihrer Heimat tätig zu sein. Der Flurneuordnung bleibt sie treu. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten für die vertrauensvolle Kooperation und hob besonders ihr Team hervor, ohne das all diese Erfolge nicht möglich gewesen wären. „Es hat immer Spaß gemacht“, sagte sie zum Abschluss, ein großes Lob bei einem Thema wie dem Flurneuordnungsverfahren, bei dem es oft ebenso viele Meinungen wie Teilnehmende unter einen Hut zu bringen gilt.






