Landkreis Emmendingen (Druckversion)
Autor: Pressestelle
Artikel vom 08.01.2016

Vorbehalte gegenüber Betriebskonzept des Landes auf der Rheintalbahn

Der Landkreis Emmendingen begrüßt, dass das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg (MVI), wie in der Pressemitteilung vom 23.12.2015 bekannt gegeben, für die Zeit ab Dezember 2019 jetzt wieder einen stündlichen Halt des Regionalexpresses (RE) zwischen Offenburg und Basel in Denzlingen vorsieht. Zunächst gingen die Planungen des MVI davon aus, dass der RE-Halt in Denzlingen entfallen sollte. Dank des geschlossenen Einsatzes von Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF), Landkreis Emmendingen und Gemeinde Denzlingen konnte jedoch erreicht werden, dass das MVI in seiner jetzigen Konzeption auch weiterhin einen stündlichen Halt des RE in Denzlingen vorsieht. Weitere RE-Halte im Landkreis Emmendingen sind Emmendingen, Riegel-Malterdingen, Kenzingen und Herbolzheim. Die Konzeption steht aber noch unter dem Vorbehalt einer abschließenden Bestätigung der Fahrbarkeit.


Das Betriebskonzept des MVI enthält leider nicht nur Verbesserungen. Weil das MVI den RE gegenüber heutigen Fahrplänen jede zweite Stunde deutlich beschleunigen möchte, ergeben sich für den ÖPNV im Landkreis Emmendingen und in der Region Nachteile gegenüber dem Status quo. So wird der Einsatz eines schnelleren und eines langsameren RE in stündlichem Wechsel dazu führen, dass sich auch die Ankunfts- und Abfahrtszeiten stündlich ändern. Das erschwert die Merkbarkeit der Fahrverbindungen. Weiterhin ist davon auszugehen, dass sich die Anschlüsse zur Elztalbahn in Denzlingen und zur Münstertalbahn in Bad Krozingen verschlechtern. Vor allem aber wird die Verknüpfung der Züge mit den Regionalbussen, die in einem festen Takt fahren, erschwert, wenn die Ankunftszeiten der Nahverkehrszüge von Stunde zu Stunde wechseln.

Die drei Verbandsvorsitzenden des ZRF haben deshalb durch ein Schreiben den Verkehrsminister gebeten, auch alternative Konzeptionen auf ihre Fahrbarkeit hin zu untersuchen, die den Belangen des regionalen ÖPNV besser gerecht werden.

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