Landkreis Emmendingen (Druckversion)
Autor: Pressestelle
Artikel vom 17.05.2019

1.249 Personen kämpfen um 368 Gemeinderatsmandate

Alles neu macht der 26. Mai 2019: Am Superwahlsonntag werden nicht nur die Abgeordneten fürs Europäische Parlament gewählt und der künftige Kreistag, sondern in den  24 Städten und Gemeinden im Landkreis Emmendingen auch die neuen Stadt- und Gemeinderäte. Damit ist aber längst noch nicht genug: In den Ortsteilen von Elzach, Emmendingen, Teningen, Herbolzheim, Kenzingen, Endingen, Sasbach und Waldkirch wird auch über die künftige Zusammensetzung von insgesamt 26 Ortschaftsräten abgestimmt.

An Auswahl mangelt es dabei nicht: Beim Kreistag treten für die 46 regulär zu vergebenden Sitze 368 Personen an, darunter sind 125 Frauen. Der Frauenanteil beträgt damit fast 34 Prozent.

In den Städten und Gemeinden werden bei der Gemeinderatswahl insgesamt 368 Sitze neu vergeben. Darum bewerben sich 1.249 Personen – 848 Männer und 401 Frauen. Der Frauenanteil liegt bei 32 Prozent.

Wie viele Gemeinderäte jede Gemeinde hat, hängt von den Einwohnerzahlen ab – und von der sogenannten Hauptsatzung: Darin legen die Städte und Gemeinden die Zahl ihrer Gemeinderatssitze fest. 

Emmendingen und Waldkirch haben als größte Städte im Landkreis jeweils 26 Gemeinderäte. In Denzlingen, Endingen, Herbolzheim und Teningen werden 22 Gemeinderäte gewählt. In Kenzingen und Elzach können die Wählerinnen und Wähler jeweils 18 Gemeinderatsmitglieder bestimmen. Bahlingen, Freiamt, Sasbach und Gutach haben 14 Gemeinderäte. Jeweils 12 Gemeinderäte kommen in Reute und Vörstetten, Malterdingen, Sexau, Rheinhausen, Riegel, Simonswald, Winden und Wyhl bei Sitzungen zusammen. Biederbach und Weisweil haben jeweils zehn Sitze im Gemeinderat und in Forchheim als kleinster Gemeinde im Landkreis gehören dem Ratsgremium acht Gemeinderäte an.

Die unechte Teilortswahl, die in Teningen noch vor der Kommunalwahl per Bürgerentscheid abgeschafft wurde, gibt es im Landkreis jetzt noch in Kenzingen und Endingen.

Die Zahl der zu wählenden Gemeinderäte hat natürlich auch Auswirkungen darauf, wie viele Frauen und Männer bei der Kommunalwahl antreten. Spitzenreiter im Landkreis Emmendingen ist jedoch  nicht Emmendingen als Stadt mit den meisten Einwohnern, sondern Denzlingen: Dort treten für die 22 Sitze im Gemeinderat 146 Frauen und Männer an, in Emmendingen sind es für die 26 Sitze dagegen 142 Personen. In Waldkirch stehen auf den Listen 110 Bewerberinnen und Bewerber zur Auswahl. Platz vier nimmt Teningen mit 116 Kandidatinnen und Kandidaten ein. In Endingen sind es 98 Personen, in den benachbarten Städten Herbolzheim und Kenzingen bewerben sich zufälligerweise jeweils genau 89 Personen. In Elzach, der kleinsten Stadt im Landkreis, wollen 46 Personen in den Gemeinderat.

In Riegel treten 41 Frauen und Männer an. In Bahlingen sind es 35 Kandidatinnen und Kandidaten, in Biederbach 13, in Forchheim 12, in Freiamt 36, in Gutach 23, in Malterdingen 29, in Reute 16, in Rheinhausen 24, in Sasbach 21, in Sexau 30, in Simonswald 26, in Vörstetten 31, in Weisweil 25, in Winden 27 und in Wyhl sind es 24 Bewerberinnen und Bewerber für den Gemeinderat.

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