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Ergebnisse der Landtagswahl 2026
Die 24 Städte und Gemeinden des Wahlkreises 49 Emmendingen haben ihre Ergebnisse am Wahlsonntag (8. März 2026) an die Wahlzentrale im Landratsamt Emmendingen gemeldet, wo das vorläufige Endergebnis noch am Wahlabend ermittelt wurde.
Die Ergebnisse aus allen Kommunen und das vorläufige Endergebnis wurden am Wahlabend hier veröffentlicht und sind weiterhin einsehbar.
Pressemitteilungen zur Landtagswahl 2026
Stefanie Wernet (CDU) holt das Direktmandat im Wahlkreis 49
Stefanie Wernet hat bei der Landtagswahl am Sonntag das Direktmandat im Wahlkreis 49 Emmendingen geholt und zieht somit für die CDU in den Stuttgarter Landtag ein. Sie erhielt 33,9 Prozent der Stimmen. Rüdiger Tonojan von den Grünen kam mit 26,4 Prozent der Stimmen zwar nur auf Platz zwei, schafft es aber über den Listenplatz ebenfalls in den Landtag. Somit hat der Landkreis Emmendingen in dieser Legislaturperiode zwei Abgeordnete in Stuttgart. Die Wahlbeteiligung betrug 71,9 Prozent und somit fast sieben Prozent mehr als 2021 (65,06 Prozent).
„Ich freue mich über die hohe Wahlbeteiligung im Landkreis Emmendingen und gratuliere Frau Wernet herzlich zum Gewinn des Direktmandats und ihr und Herrn Tonojan zum Einzug in den Landtag“, sagte Landrat Hanno Hurth, nachdem am Abend das vorläufige Endergebnis feststand. „Es freut mich, dass der Landkreis Emmendingen in den kommenden fünf Jahren mit zwei Abgeordneten in Stuttgart vertreten sein wird.“
Die Grünen erhielten mit 32,9 Prozent die meisten Zweitstimmen im Wahlkreis 49 Emmendingen, gefolgt von der CDU (28,7), der AfD (15,7) und der SPD (6,9). Die Linke wählten 4,3 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, die FDP 3,6 Prozent. Den freien Wählern gaben 2,8 Prozent der Wähler ihre Zweitstimme. Auf die übrigen angetretenen Parteien entfielen insgesamt 5,0 Prozent der Stimmen.
Insgesamt standen bei dieser Wahl neun Bewerberinnen und Bewerber auf den Stimmzetteln im Wahlkreis 49. Bei Rolf Heckmann, der für die AfD antrat, machten 15,7 Prozent ihr Kreuzchen. Auf Martina Fuhrmann (SPD) entfielen 9,2 Prozent der Stimmen. Für Michaela Rotermund-Kaplan (Die Linke) stimmten 4,7 Prozent der Wählenden, der FDP-Kandidat Matthias Mand konnte 3,6 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich verbuchen. Für Christina Hesse (Freie Wähler) stimmten 4,3 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, Für Lukas Burger (Volt) 1,2 Prozent und für Dirk Ruppenthal (Die PARTEI) 1,1 Prozent.
Zum ersten Mal war das Mindestalter für Wahlberechtige bei einer Landtagswahl in Baden-Württemberg nicht mehr 18 Jahre, sondern 16 Jahre. Im Landkreis Emmendingen waren bei der Wahl vonden 170.508 Einwohnern (Stand 30.09.2025, basierend auf Zensus 2022) 126.470 wahlberechtigt und somit ungefähr 3000 mehr als bei der Landtagswahl 2021. Von den Wahlberechtigten im Wahlkreis Emmendingen beteiligten sich 90.920 Bürgerinnen und Bürger an der Abstimmung per Briefwahl oder gingen am Sonntag ins Wahllokal. Die höchste Wahlbeteiligung insgesamt im Landkreis meldete Vörstetten mit 76,8 Prozent. Keine Probleme hatten die Wählerinnen und Wähler mit dem Stimmzettel, von den abgegebenen Stimmzetteln waren nur 712 ungültig – das sind 0,8 Prozent.
Das vorläufige Wahlergebnis für den Landkreis Emmendingen stand um 22.10 Uhr fest. Am schnellsten waren die Teams beim Auszählen in Riegel: Das Rathaus meldete bereits um 19.15 Uhr das Ergebnis an die Wahlzentrale im Landratsamt Emmendingen, dicht gefolgt von Weisweil (19.17 Uhr) und Winden im Elztal (19:20).
Alle Ergebnisse der einzelnen Kommunen können im Internet hier eingesehen werden.
Die Feststellung des endgültigen Ergebnisses für den Wahlkreis 49 Emmendingen erfolgt in einer öffentlichen Sitzung des Kreiswahlausschusses am Freitag, 13. März 2026, um 10:00 Uhr im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Emmendingen.






