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Dienstleistungen des Amts für Bauen und Naturschutz

Das Amt für Bauen und Naturschutz als untere Baurechtsbehörde ist zuständig für die die verschiedensten baurechtlichen und bautechnischen Angelegenheiten. Damit verbunden sind auch die Bauaufsicht (Baukontrolle/Bauüberwachung/ Zeltabnahme) und die Baustatikprüfung.

Als untere Naturschutzbehörde ist unser Amt für den gesetzlichen Schutz der natürlichen Lebensgrundlage sowie für die fachliche Betreuung von Schutzgebieten und Biotopen zuständig. Es werden naturschutzrechtliche Anträge geprüft und Erlaubnis- und Genehmigungsverfahren durchgeführt.

Archiv und Akteneinsicht

Eigentümer bzw. deren Bevollmächtigte haben die Möglichkeit, ihre Grundstücke betreffende abgeschlossene Verfahrensakten gegen Gebühr einzusehen bzw. Unterlagen zu kopieren.

Ansprechpartner:

Herr Korneli
07641 451-235
07641 451-5059
E-Mail schreiben

Bauabnahmen und Baukontrollen

Zur wirksamen Bauüberwachung kann die Baurechtsbehörde die Abnahme der Baumaßnahme vorschreiben.

In der Regel wird bei Wohngebäuden, geringer Höhe( § 2 Abs.5 Landesbauordung ), im Innenbereich oder im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes, auf Abnahmen verzichtet.

Wird eine Rohbau- und/oder Schlussabnahme verlangt, wird dies durch eine  entsprechende Auflage in die Baugenehmigung aufgenommen.

Die Rohbauabnahme erfolgt nach Fertigstellung des Rohbaues ( vor Beginn der Gipserarbeiten ), die Schlussabnahme vor Bezug bzw. Nutzungsaufnahme.

In begründeten Fällen können zur Bauüberwachungen auch weitere Kontrollabnahmen erforderlich werden.

Ansprechpartner:

Herr Bruder
07641 451-642
07641 451-5059
E-Mail schreiben

Bauberatung, Baugenehmigung und Bauanfrage

Bauberatung: In der Planung und Ausführung Ihres Bauvorhaben stellen sich Ihnen sicherlich immer wie-der Fragen rechtlicher Art, aber auch hinsichtlich Baugestaltung und Konstruktion. Um Ihnen Kosten und Zeit zu ersparen, stehen wir Ihnen während unserer Sprechzeiten gerne für eine Bauberatung zur Verfügung. Auch Auskünfte aus den geltenden Bebauungsplänen erhalten Sie bei uns.
Oftmals bietet sich auch ein Vorort-Termin an, den wir in begründeten Fällen gerne telefonisch mit Ihnen vereinbaren.

Baugenehmigung: Für alle Bauvorhaben, die nicht genehmigungsfrei sind und für die das Kenntnisgabeverfahren nicht angewendet wird, muss ein Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden.
Antrag und erforderliche Unterlagen:
Bauantrag, unter Verwendung der öffentlich bekannt gemachten Vordrucke (VwV Vordrucke), sowie die erforderlichen Bauvorlagen ( § 2 Verfahrens-verordnung zur Landesbaurodnung -LBOVVO), jeweils in 3-facher Fertigung. Der Antrag ist bei der Gemeinde, in der sich das Baugrundstück befindet, abzugeben.

Wir empfehlen Ihnen, sich bei Fragen bezüglich des Verfahrens oder der rechtlichen Beurteilung Ihres Bauvorhabens mit dem zuständigen Sachbearbeiter oder Kreisbaumeister in Verbindung zu setzten.

Bauvoranfrage: Um die Bebaubarkeit eines Grundstückes oder sonstige Fragen des Bauplanungs- oder Bauordnungsrecht ohne erhebliche Planungskosten vor der Einreichung eines Bauantrages verbindlich zu klären, gibt es für den Bauherrn die Möglichkeit, eine Bauvoranfrage zu stellen.
Antrag und erforderliche Unterlagen:
Antrag unter Verwendung der öffentlich bekannt gemachten Vordrucke (VwV Vordrucke), sowie , die für die Beurteilung der Fragen erforderlichen Bauvorlagen. Im Antrag sind die zu beurteilenden rechtlichen Fragen konkret zu formulieren.
Die Bauvoranfrage ist bei der Gemeinde, in der sich das Baugrundstück befindet, abzugeben.

Brandverhütungsschau

Die Brandverhütungsschau ist eine Maßnahme des vorbeugenden Brandschutzes und beinhaltet die regelmäßige Überwachung von baulichen Anlagen, die wegen ihrer Nutzung besonders brandgefährdet sind oder im Brandfall eine größere Zahl von Personen gefährdet werden. Die Brandverhütungsschau wird in einen Rhythmus von 5 Jahren durchgeführt.

Ansprechpartner:
Durchführung
Kreisbaumeister der Baubezirke

Verwaltungs- und Verfahrensbetreuung
Frau Jungwirth
07641 451-231

Denkmalschutz

Das Denkmalschutzgesetz für Baden-Württemberg regelt den Schutz und den Erhalt von Kulturdenkmalen. Kulturdenkmale sind alle Gegenstände, an deren Erhaltung aus wissenschaftlichen, künstlerischen oder heimatgeschichtlichen Gründen ein öffentliches Interesse besteht.

Eigentümer von Kulturdenkmalen sind verpflichtet, diese im Rahmen des Zumutbaren zu erhalten. Ein Kulturdenkmal darf nur mit Genehmigung der Denkmalschutzbehörde verändert werden. Unterstützung können Eigentümer durch das Land durch Zuschüsse oder durch Steuervergünstigungen erhalten.

Beratungsgespräche vor Ort mit dem Landesamt für Denkmalpflege können in der Regel alle 4-6 Wochen angeboten werden.

Ansprechpartner:

Herr Santo
07641 451-379
07641 451-5059
E-Mail schreiben

Kenntnisgabeverfahren

Das Kenntnisgabeverfahren kann durchgeführt werden bei der Errichtung von

  1. Wohngebäuden
  2. sonstigen Gebäuden der Gebäudeklassen 1 bis 3, ausgenommen Gaststätten
  3. sonstigen baulichen Anlagen, die keine Gebäude sind
  4. Nebengebäuden und Nebenanlagen zu Bauvorhaben nach den Nummern 1 bis 3

ausgenommen Sonderbauten
soweit die Vorhaben nicht bereits nach § 50 verfahrensfrei sind und innerhalb des Geltungsbereichs eines qualifizierten Bebauungsplans liegen und die Gemeinde keine Veränderungssperre erlassen hat.
Zuständig für die Erteilung der Vollständigkeitsbestätigung ist die Gemeinde in der das Baugrundstück liegt.

Achtung! Sollten Sie feststellen, daß für Ihr Bauvorhaben Abweichungen, Ausnahmen und Befreiungen erforderlich sind, kann dieses Verfahren seit dem 01.03.2015 nicht mehr angewendet werden.
Sie müssen in diesen Fällen für Ihr Vorhaben entweder das vereinfachte (§ 52 LBO) oder das klassische (§ 49 LBO) Genehmigungsverfahren wählen.
Bei erkannten Verstößen gegen diese gesetzliche Regelung muss der Baubeginn kostenpflichtig untersagt werden.

Verfahrensfreie Vorhaben

Die in § 50 der Landesbauordnung , sowie im Anhang zu § 50 Landesbauordnung aufgeführten Vorhaben sind verfahrensfrei, d.h. sie dürfen ohne vorherige Baugenehmigung ausgeführt werden.
Diese verfahrensfreien Vorhaben müssen aber dennoch den baurechtlichen, sowie den sonstigen öffentlich-rechtlichen Vorschriften entsprechen.
Sollten Sie sich in diesem Punkt unsicher sein, empfehlen wir Ihnen sich vor der Bauausführung bei uns zu informieren.

Hütten und Zäune im Außenbereich
Besonders problematisch gestaltet sich die Frage über die Zulässigkeit von Hütten und Zäunen im Außenbereich (§ 35 Baugesetzbuch). Die Voraussetzungen unter denen Baumaßnahmen errichtet werden dürfen, ergeben sich aus dem Baurecht und dem Naturschutzrecht.
Viele der, z.B. in Baumärkten angebotenen Gartenhäuser entsprechen nicht den gesetzlichen Vorgaben.
Wir empfehlen Ihnen daher auch hier dringend vor dem Kauf bzw. Baubeginn, die Zulässigkeit mit uns abzuklären.

Wohnraumförderung

Das Land fördert den Bau und Erwerb von Eigenheimen im Rahmen der Wohnraumförderung durch jährlich wechselnde Förderprogramme. Auskünfte über die jeweiligen Programme erteilt Ihnen die Wohnraumförderstelle des Landratsamtes. Informationen erhalten Sie aber auch von der Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank) über das Expertentelefon, 01801 150333) oder auf der Webseite der L-Bank www.l-bank.de 

Ansprechpartner:

Frau Jungwirth
Bezirk: Bahlingen, Denzlingen, Endingen, Forchheim, Malterdingen, Reute, Riegel, Sasbach, Sexau, Teningen, Vörstetten
07641 451-231
07641 451-5059
E-Mail schreiben

Frau Rombach
Bezirk: Biederbach, Elzach, Emmendingen, Freiamt, Gutach, Herbolzheim, Kenzingen, Rheinhausen, Simonswald, Waldkirch, Weisweil, Winden, Wyhl
07641 451-233
07641 451-5059
E-Mail schreiben

Naturschutzrechtliche Verfahren

Ansprechpartner

Herr Fritz
07641 451-475
07641 451-5059
E-Mail schreiben

  • Artenschutz (z.B. Wespen, Fledermäuse, Vögel, Gehege)
  • Geschützte Biotope nach § 30 BNatSchG, § 33 NatSchG
  • Feuerökologie, Böschungsplege, Reblausbekämpfung
  • Veranstaltungen im Außenbereich
  • Gehölzrückschnitte/Heckenpflege
  • Auffüllungen, Abgrabungen, Steinbrüche, Kiesgruben
  • Vertragskontrollen (INVEKOS, Cross-Compliance)
  • Flurneuordnung

Herr Schill
07641 451-485
07641 451-5059
E-Mail schreiben

  • Bauleitplanung, Bauanträge
  • Ökokonto
  • Eingriffs-/ Ausgleichsflächenkataster
  • Planung Rheintalbahn
  • Hochwasserschutz (z.B. Polderplanungen)
  • Natura 2000, Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Flächenhafte Naturdenkmale
  • Vertragsnaturschutz, Landschaftserhaltungsverband

Herr Stubert
07641 451-437
07641 451-5059
E-Mail schreiben

  • Bauleitplanung, Bauen im Außenbereich
  • Auffüllungen/Abgrabungen
  • Natura 2000, Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Flächenhafte Naturdenkmale
  • Artenschutz
  • Eingriffsregelung, Stellungnahmen als Träger öffentlicher Belange

Herr Heß
07641 451-486
07641 451-5059
E-Mail schreiben

  • Vertragsnaturschutz
  • Natura 2000, Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Flächenhafte Naturdenkmale
  • Landschaftserhaltungsverband
  • Eingriffsregelung, Stellungnahme als Träger öffentlicher Belange

Herr Huber
07641 451-5031
07641 451-5059
E-Mail schreiben

  • Maßnahmen nach Landschaftspflegerichtlinie (LPR) zur Erhaltung und Entwicklung von Lebensräumen und Arten der FFH- und Vogelschutzrichtlinie innerhalb und außerhalb von Natura 2000-Gebieten
  • Biotoppflegeprogramm
  • Mitwirkung bei der Durchführung von Zulassungsverfahren in Natura 2000-Gebieten (Verträglichkeitsprüfungen, Ausnahmeverfahren, Kohärenzmaßnahmen)
  • Schutzgebietsausweisungen zur Sicherung von Natura 2000-Gebieten.

Abgeschlossenheitsbescheinigung

Für die Begründung von Wohnungs- oder Teileigentum im Grundbuch ist beim Baurechtsamt eine Abgeschlossenheitsbescheinigung zu beantragen. Grundlage für die Bescheinigung sind die Aufteilungspläne (Lageplan Maßstab 1:500, Grundrisse, Ansichten, Schnitte im Maßstab 1:100), aus denen die Aufteilung hervorgeht.

Ansprechpartner:

Frau Jungwirth
07641 451-231
07641 451-5059
E-Mail schreiben 

Herr Korneli
07641 451-235
07641 451-5059
E-Mail schreiben 

Frau Rombach
07641 451-233
07641 451-5059
E-Mail schreiben

Wärmegesetze Bund/Land

Anforderungen des Bundes
Zweck des EEWärmeG ist es, im Interesse des Klimaschutzes, der Schonung fossiler Ressourcen und der Minderung der Abhängigkeit von Energieimporten eine nachhaltige Entwicklung der Wärme- und Kälteversorgung zu ermöglichen und die Weiterentwicklung der Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern. Das Gesetz des Bundes soll außerdem dazu beitragen, den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte bis zum Jahr 2020 auf 14 Prozent zu steigern.

Die letzte Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV), die am 1. Mai 2014 in Kraft getreten ist, enthält unter anderem eine Anhebung der Neubauanforderungen, die zum 1. Januar 2016 wirksam geworden ist: Der erlaubte Jahres-Primärenergiebedarf für Neubauten wird um durchschnittlich 25 Prozent und der Wert für die Mindestwärmedämmung der Gebäudehülle um durchschnittlich 20 Prozent gesenkt. Die Anforderungen an die energetischen Anforderungen an Neubauten sind somit seit dem 1. Januar 2016 entsprechend strenger.

Ansprechpartner:

Herr Korneli
07641 451-235
07641451-5059
E-Mail schreiben

Anforderungen des Landes
Heizung und Warmwasserbereitung verursachen knapp ein Viertel der Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg. Davon entfallen fast 90 Prozent auf fossile Energieträger. Diese werden knapper, teurer und ihre Nutzung ist eine wesentliche Ursache des Klimawandels. Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) des Landes Baden-Württemberg soll dazu beitragen, dass sich der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung deutlich erhöht und damit der CO2-Ausstoß sinkt. Seit 1. Juli 2015 ist das novellierte EWärmeG in Kraft.

Ansprechpartner:
Frau Schindler
07641 451-349
07641 451-5059
E-Mail schreiben

Amt für Bauen und Naturschutz

07641 451-227
07641 451-234
07641 451-5059
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Hauptgebäude
Bahnhofstraße 2-4
79312 Emmendingen

Öffnungszeiten

Montag und Dienstag
08:30 Uhr bis 12:00 Uhr
Mittwoch
geschlossen
Donnerstag
08:30 Uhr bis 12:00 Uhr
14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag
08:30 Uhr bis 12:00 Uhr