Aktuelles: Landkreis Emmendingen

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Ab 4. Mai 2020 müssen Besucherinnen und Besucher im Landratsamt einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Besuche für alle Bereiche sind nach Terminvereinbarung möglich.

Zu Ihrem und unserem Schutz empfängt das Landratsamt Emmendingen derzeit ausschließlich Besucher mit Termin für unaufschiebbare Angelegenheiten. Für alle anderen Fälle nehmen Sie bitte per E-Mail oder Telefon Kontakt mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf.
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Im "Haus am Festplatz" sind Besuche im Straßenverkehrsamt für den Fachbereich Verkehrsregelung, Gefahrguttransporte nur nach telefonischer Vereinbarung unter Telefonnummer: 07641 451 9500 möglich. In der Kfz-Zulassungsstelle werden Besucher nur bei unaufschiebbaren Angelegenheiten nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter Telefonnummer: 07641 451 9547 empfangen. Bei der Führerscheinstelle ist eine vorherige telefonische Reservierung für einen Termin erforderlich. Die einzelnen Telefonnummern finden Sie auf der Seite der Führerscheinstelle.

Weitere Fragen rund um Corona?
Bürgerinformationsdienst unter Telefonnummer: 07641 451 2222 

  • Montag bis Freitag von 8 - 17 Uhr

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https://corey.iteos.de/ci/landkreis-emmendingen

Meldebogen Covid-19 für Einreisende aus dem Ausland
Ausgefüllten Meldebogen per E-Mail zurück an gesundheitsamt(@)landkreis-emmendingen.de

Wir informieren Sie hier auch über die aktuelle Corona-Lage im Landkreis Emmendingen.

Bleiben Sie gesund!

 
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Autor: Pressestelle
Artikel vom 23.04.2019

Flächendeckender Schutz vor Infektionskrankheiten

Seit Wochen beschäftigt das Thema „Impfen“ die Öffentlichkeit. Auch in der Europäischen Impfwoche vom 24. bis 30. April 2019 wirbt die Europäische Region der Weltgesundheitsorganisarton (WHO) für Impfen als entscheidende Voraussetzungen für Krankheitsprävention und den Schutz von Menschenleben.

Im Landkreis Emmendingen werden jährlich bei den  Einschulungsuntersuchungen die Daten der erfolgten Impfungen der vier- bis fünfjährigen Kinder flächendeckend erhoben und ausgewertet.

Die seit vielen Jahren bundesweit geltenden öffentlichen Impfempfehlungen sehen beispielsweise vor, dass eine vollständige, mindestens zweimalige Impfung gegen Masern spätestens mit dem 2. Geburtstag des Kindes abgeschlossen sein sollte.

„Die aktuellen Daten belegen jedoch leider erneut, dass auch der Landkreis Emmendingen dieses Ziel noch nicht erreicht hat“, stellt Dr. Armin Dietz, der Leiter des Gesundheitsamtes im Landratsamt Emmendingen fest. So hatten in einigen Gemeinden im Landkreis bei der Erhebung der Einschulungsuntersuchung 2017/2018 mehr als zehn Prozent der Kinder selbst bis zum 5. Geburtstag noch keinen ausreichenden Impfschutz erhalten, im Extremfall waren sogar ein Viertel der Kindergartenkinder nicht geimpft.

Die Masern stehen derzeit in den Schlagzeilen: Bis zum Jahr 2016 war die Zahl der Masern-Erkrankungen weltweit noch rückläufig, doch inzwischen ist die hochansteckende und mitunter lebensgefährliche Krankheit wieder auf dem Vormarsch. 2018 starben allein in den 53 Mitgliedsländern der WHO in Europa 72 Kinder und Erwachsene an Masern.

Anzeichen der Masernerkrankung

Die Krankheit äußert sich mit hohem Fieber und später dann mit rotem Hautausschlag. Zudem können lebensgefährliche Komplikationen wie eine Lungenentzündung oder eine Hirnhautentzündung auftreten. Eine nicht oder zu spät erfolgte Masernimpfung – das gilt insbesondere für die zweite Impfung – bedeutet für die betroffenen Kinder ein erhöhtes  Erkrankungsrisiko, verdeutlicht das Gesundheitsamt. Gerade in Gemeinschaftseinrichtungen wie der Kita können sich beim Auftreten von Masern daher größere Krankheitsausbrüche ereignen, da das Virus schon vor den ersten Krankheitsanzeichen hochansteckend ist.

Einer der Slogans der Weltgesundheitsorganisation in der Europäischen Impfwoche lautet: „Eltern schützen durch Impfung ihrer eigenen Kinder auch andere, die nicht geimpft sind.“ Die Bedeutung einer Impfung unterstreicht auch Dr. Armin Dietz: „Es bleibt zu hoffen, dass sich die Vernunft durchsetzt und alle für die Kindergesundheit Verantwortlichen das Ziel verfolgen, auch den Kindern im Landkreis Emmendingen flächendeckend einen akzeptablen Schutz vor Infektionskrankheiten zu ermöglichen“, appelliert der Leiter des Gesundheitsamtes.

Genereller Informationsbedarf zu Impfungen besteht auch bei Jugendlichen. Deshalb informieren Ärztinnen des Gesundheitsamts nach den Osterferien am Donnerstag, 2. Mai 2019 die Schülerinnen und Schüler der Markgrafenschule in Emmendingen über Masern und andere Impfungen.